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schraubaudi hat geschrieben:Ralf hat schon recht, aber ich werd mal schauen ob ich irgendwo ne Eierdrehbank bekomme, dann noch ein Ovalhohnwerk und dann ist gut.
UWE sag doch auch mal was.
Apropos Hohn .... Keiner hat was von oval honen geschrieben und Kolben werden in der Regel auch nicht auf ner Drehbank im Bastelkeller hergestellt. Aber Danke für den konstruktiven Beitrag.
Kolbenbauarten und ihr Ausdehnungsverhalten lassen sich zum Selbststudium im Netz finden
Nee Ralf, ich hab das immer auf arbeit gemacht. Kolben um ein zwei Maße zurückgesetzt und die Zylinder mit neuen Laufbuchsen versorgt (skoda) Dazu kamen dann noch Ventile und Buchsen die meist Mossi oder Lada waren. Ich hab nicht ein Teil beanstandet zurückbekommen. Manchmal glaub ich das ich mehr privat gearbeitet habe als für den VEB.
wenn du einfach nur neue Kolbenringe einsetzt, solltest du am Anfang sehr vorsichtig fahren. Falls sich die Laufbuchse schon etwas unrund ausgearbeitet haben sollte (Laufleistung?, aber bei dir durch die einseitige Anlage auch schon mit wenig km möglich), würde mit neuen (runden) Kolbenringen ein Sichelspalt entstehen durch den Verbrennungsgase strömen können. Damit gibts erhöhte Klemmergefahr.
Wenn die Buchsenoberfläche nicht mehr gleichmäßig gut aussieht und du Rundheit messen kannst, solltest du das vorher tun. Bei nennenswerter Unrundheit (Grenzmaß kenn ich nicht) bleibt nur Ausschleifen und neuer Kolben.
Gruß
Heiner
Wer weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als der, der nicht weiß, dass er nichts weiß.
Ah Du hattest Eins weiter vorn mit drin. Das ist ein Sandformkolben von Fischer. Auch das Maß von 68,91mm deutet darauf hin.
Die Kolben sind im Boden kreisrund. Der Durchmesser ist 1-2 Zehntel kleiner als das Laufbuchsenmaß. Unter dem Ölabstreifer wird der Kolben langsam dicker und erreicht 1cm vor dem Kolbenhemdende seine breiteste Form. Moderne Kolben sind ballig gedreht. Das heißt, die Stützseiten sind im Maß breiter wie die Bolzenaugenseiten. Früher wurden Rundkolben hergestellt. Man begegnete der Materialausdehnung indem man um die Bolzenaugen Material weggenommen hat. Zu den Sandformkolben wäre noch zu sagen, das Diese meißtens zu schwer sind.
Clairenc, Laufbuchse vermessen, Pleuel richten und neue Ringe verbauen. Ölabstreifer mit der Fase nach oben, unterer Kompressionsring mit der Fase nach unten, der Chromring ist egal wie... Gruß Uwe
ossimoped hat geschrieben:Ah Du hattest Eins weiter vorn mit drin. Das ist ein Sandformkolben von Fischer. Auch das Maß von 68,91mm deutet darauf hin.
Die Kolben sind im Boden kreisrund. Der Durchmesser ist 1-2 Zehntel kleiner als das Laufbuchsenmaß. Unter dem Ölabstreifer wird der Kolben langsam dicker und erreicht 1cm vor dem Kolbenhemdende seine breiteste Form. Moderne Kolben sind ballig gedreht. Das heißt, die Stützseiten sind im Maß breiter wie die Bolzenaugenseiten. Früher wurden Rundkolben hergestellt. Man begegnete der Materialausdehnung indem man um die Bolzenaugen Material weggenommen hat. Zu den Sandformkolben wäre noch zu sagen, das Diese meißtens zu schwer sind.
Clairenc, Laufbuchse vermessen, Pleuel richten und neue Ringe verbauen. Ölabstreifer mit der Fase nach oben, unterer Kompressionsring mit der Fase nach unten, der Chromring ist egal wie... Gruß Uwe
Pleuel ist gerichtet , neue Ringe (Von Fischer) sind drauf , hat er gleich draufgemacht.
Laufbuchse ist ok. Habe ca. 5000 km mit runter.
Uwe, ich hab den Kolben mal gewogen, mit Ringe
Morgen baue ich alles zusammen und dann mal sehen .....
Gruß clairenc
habe mal ein altes Schreiben von Simson rausgekramt. Diesen Angaben entsprechend habe ich dann die alten Kolben überdrehen lassen. Nach diversen Klemmern mit Buckelkolben, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass die Maße für den Flachkolben sein sollten. Dazu gab es leider keinen Hinweis in dem Schreiben.