Awo 425 Sport - Awo 425 Touren Reparaturanleitungen, Tipps und Tricks zum Simson AWO Motorrad. Auch zum Thema AWO 425 Gespann, Farbcodes, Vergaser Probleme, Zündkerzen, Motor und Getriebe bei der AWO Touren und Sport.
bei der Tourer sind zwei drin, kann ich mich gar nicht daran erinnern......dabei habe ich erst im Mai zwei neue Reifen aufgezogen.
mmmh - aber ich schau jetzt nicht nach, ob bei mir je eine fehlt, wird schon passen
ralf
Zuletzt geändert von flar am Sa 11. Jul 2015, 01:51, insgesamt 1-mal geändert.
Also ich hab weder vorn noch hinten zwei Federn? Merkwuerdigerweise ist auch aussen am Hebel keine Druckfeder wie ich das von anderen Mopeds kenne? Aber auf den Tafeln der Teileliste sind keine zwei Federn?
Hat der Fusshebel irgendwo eine Rueckholfeder? Ich finde der tritt sich auch so ohne Widerstand durch?
Ich hab noch die Banane. Ich kann mich nicht so recht damit abfinden, neue Belege reinzumachen. Die die jetzt drin sind, haben mindestens noch 4 mm und als geklebte kann ich die ja eigentlich fast ganz runterfahren?
Schonmal was von auf- bzw ablaufenden Backen oder Verschleissgrenzen und Nockenhub gehört ? Wenn nicht wird es ne schwierige Geburt . Sind die Backen und die Trommel so schon miteinander gelaufen oder sind die Teile aus gut ausgeruhten Ersatzteilen zusammen gestellt worden ?
gruss
quincy
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Schonmal was von auf- bzw ablaufenden Backen oder Verschleissgrenzen und Nockenhub gehört ? Wenn nicht wird es ne schwierige Geburt . Sind die Backen und die Trommel so schon miteinander gelaufen oder sind die Teile aus gut ausgeruhten Ersatzteilen zusammen gestellt worden ?
gruss
quincy
Ich hab schon im letzten Jahrtausen Bremsen fuer Zuege konstruiert (1. Semester Maschinenelemente). Wie das funktioniert weis ich. Ich hab allerdings noch keine Werte was Verschleissgrenze bei den Belegen und Trommel angeht. Allerdings wie geschrieben koenne aufgeklebte Belaege mit soviel Futter eigentlich nicht an der Verschleissgrenze sein. ich hatte ja sogar Sorge, dass die Oel abbekommen haben und deswegen rausmuessen, oh mei!
Das die Trommel fertig ist waer natuerlich der Gau. Ich probiers erstmal mit zwei staerkeren Federn mal sehen ab wann sie nicht mehr blockiert. Die Hinterradbremse ist sowieso viel zu weich. Mit diesem elend langen Bananenhebel und meinen strammen Haxen muss da schon mehr kommen. So wies aussieht sind die Bremsbacken ja symmetrisch. Da koennte ich auch mal was tauschen unten - oben, vorn - hinten..
Ja, so verbringt man die Tage in der Garage (reimt sich)
Aktuelle Problematik:
- Bremse haut zu schnell rein, schleift dauerhaft
- Nocken dreht zu leicht
- Bananenbremshebel verbaut
Ich hatte das Problem anfangs auch. Wenn der Nocken sich leicht bewegt drückt der Bremshebel mit Gestänge dauerhaft nach unten. Die Bremse schleift. Durch eine fehlende Rückholfeder hat man dieses Phänomen leider. Ich denke das war auch der ausschlaggebende Grund der Neukonstruktion der Bremse in den späteren Baujahren ab ca. 58.
Lösungsvorschlag:
- abgenutzten Nocken austauschen
- stärkere Feder bei den Bremsbacken einbauen
- Rückholfeder konstruieren und nachträglich anbauen
Zuallererst ist bei der Montage des Hinterrades unbedingt zu beachten, dass die Steckachse und der Kardan unter gezogener Hinterradbremse anzuziehen sind. Somit hat alles eine Chance sich etwas zu vermitteln.
Eine "hackende" Bremse deutet oft auf eine unrunde Trommel und/oder schlechte Oberfläche der Schleiffläche der Trommel hin. Am besten man lässt die Trommel im eingespeichten Zustand ausschleifen/rundschleifen. Man kann ganz leicht herausfinden ob das nötig ist, indem man das Hinterrad durchdreht. Bewegt sich dabei der Bananenbremshebel hoch und runter ist die Trommel unrund.
Will man die Bremsleistung verbessern sollte man dafür sorgen, dass die Bremsbacken beim Bremsvorgang größtmöglich anliegen. Das ist viel Arbeit und bedeutet einen häufigen Ausbau der Bremse. Die Öberfläche der Bremsbacken wird angeschliffen mit Sandpapier. Dann Bremse wieder einbauen, eine kurze Runde mit dem Motorrad drehen, dabei schön bremsen. Bremse nun wieder ausbauen. Jetzt kann man an der Oberfläche der Bremsbacke erkennen an welchen Stellen die Backen überhaupt schleifen. Diese Flächen werden mit Schleifpapier etwas "runtergeschliffen" um die Auflagefläche beim Bremsvorgang zu vergrößern. Den Vorgang wenn nötig wiederholen...
Grüße
Zuletzt geändert von Bielsman am Mo 13. Jul 2015, 01:27, insgesamt 1-mal geändert.