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Konkrete Funktionsweise des Kupplungsdrucklagers
Verfasst: Do 13. Jun 2013, 16:09
von NKing
Hallo Awo Fahrer,
ich baue gerade mein defektes Getriebe auf - dazu wollte ich gleich die verschlissene Kupllungsdruckstange inkl. des Lagers tauschen.
Ich habe mir diese Produkte gekauft:
http://www.motorradmeistermilz.de/Kuppl ... htring-AWO
http://www.motorradmeistermilz.de/Kuppl ... WO-425-T-S
Beim Zusammenbau der o.g. Teile stellte ich fest, dass das innere Druckstück (ohne die Dichtung - im Bild zum Lager links unten) nur sehr schwer auf die Druckstange passt. Auf meine Nachfrage hin, wurde mir gesagt, dass dies so sein müsse, damit dieses Druckstück sich
nicht mitdrehen kann - dieses innere Druckstück müsste auf die Kupplungsdruckstange aufgepresst werden. Dies wäre bei den originalen Teilen ebenso gelöst.
Nun meine Fragen:
1. Darf sich das innere Druckstück nicht mitdrehen?
2. Hat hier im Forum schon einen entsprechenden Nachbau des Drucklagers verwandt - wie ist es dort auch so gelöst?
3. Wurde dies auch im Original so gelöst?
Beste Grüße
Nils
Re: Konkrete Funktionsweise des Kupplungsdrucklagers
Verfasst: Do 13. Jun 2013, 16:38
von scania2008
Also erstmal Kupplungsstange und inneres Druckstück sollten fest verbunden sein und drehen sich logischerweise durch dasVierkannt der Kupplungsstange mit .Danach kommt das Kugellager und das äusere Druckstück mit dem Dichtungsring was sich nicht mitdreht und auf das drückt dann dein Kupplungshebel.(Lager und Dichtungsring etwas einölen)
Gruß Jens
Re: Konkrete Funktionsweise des Kupplungsdrucklagers
Verfasst: Do 13. Jun 2013, 16:49
von NKing
Hallo Jens,
es ist sicher alles richtig was Du sagst - in meiner Beschreibung beziehe ich mich aber nur auf das im oberen Link gezeigte vollständige Kupplungsdrucklager auf dem hinteren Ende der Druckstange (siehe auch das dortige Bild) aus:
Druckstück - Kugelkäfig - Druckstück(inkl. Dichtring)
In der originalen Erstzteilliste ist dieses innere Druckstück mit Nr. 3 beschriftet ->
http://www.ostmotorrad.de/simson/awo/awote/27.gif
Im Bild im folgenden Link meine ich das rechte Druckstück ->
http://oldtimer-dienst-engisch.de/catalog/42593.jpg
Muss sich das Druckstück auf der Kupplungsdruckstange drehen oder darf es das konstruktionsbedingt nicht?
Beste Grüße
Nils
Re: Konkrete Funktionsweise des Kupplungsdrucklagers
Verfasst: Do 13. Jun 2013, 16:58
von Edeltuning
NKing hat geschrieben:Hallo Jens,
es ist sicher alles richtig was Du sagst - in meiner Beschreibung beziehe ich mich aber nur auf das im oberen Link gezeigte vollständige Kupplungsdrucklager auf dem hinteren Ende der Druckstange (siehe auch das dortige Bild) aus:
(1)Druckstück - (2)Kugelkäfig - (3)Druckstück(inkl. Dichtring)
Muss sich das Druckstück (1) auf der Kupplungsdruckstange drehen oder darf es das konstruktionsbedingt nicht?
Beste Grüße
Nils
...Das hatte "scania" bereits erklärt.
Original kenne ich das innere Lagerteil nur als lose mit Ölnut aufgesteckt. War dann später meistens eingerostet.
Der einzige Vorteil wäre die einfache Montage-Demontage.
Re: Konkrete Funktionsweise des Kupplungsdrucklagers
Verfasst: Do 13. Jun 2013, 17:00
von scania2008
Ja stimmt ist,bei mir auch blos zusammengesteckt also nicht fest.Aber wenn es neu ist denke ich sollte es fest sein ,damit das Lager seine volle Funktion erfüllen kann.
Re: Konkrete Funktionsweise des Kupplungsdrucklagers
Verfasst: Do 13. Jun 2013, 17:03
von Deleted User 71
Meine Meinung: wenn sich das innere Druckstück auf der Welle drehen dürfte, wäre es irgendwie gelagert. Es würde sonst ja ziemlich schnell verschleißen, oder?. Das Druckstück muss meines Erachtens nach fest auf der Welle sitzen, die Entkopplung macht das Lager und die Dichtheit nach aussen, der Dichtring.
Sg
Matze
Re: Konkrete Funktionsweise des Kupplungsdrucklagers
Verfasst: Do 13. Jun 2013, 17:11
von Edeltuning
Alles richtig.
Selbst wenn es nur drehbar gesteckt ist, dreht es sich nicht mit, solange die Kugeln nicht eingerostet sind und in diesem Falle wäre es die Steckverbindung aber auch.
Leute, welche nach Vorgaben und Vorschriften leben,
stehen jetzt aber vor schier unlösbaren Problemen.

Re: Konkrete Funktionsweise des Kupplungsdrucklagers
Verfasst: Do 13. Jun 2013, 17:19
von NKing
Hallo Awo Fahrer,
zunächst vielen dank für die Hinweise - das sind nunmehr zwei grundsätzlich verschieden Aussagen.
1. Inneres Druckstück auf der Druckstange aufgepresst -> dreht sich somit mit Kurbewellendrehzahl -> die Entkopplung übernimmt das Kugellager
2. Inneres Druckstück nur lose auf die Druckstange aufgeschoben -> die Druckstange dreht sich in diesem Druckstück
NAch diesen Gedanken scheint es doch so konstruktionsbedingt zu sein, dass sich das innere Drucklager in einer festen Verbindung mit der Druckstange befinden müsste.
Beste Grüße
Nils
PS.: @Edeltuning - mit "wurde bereits erklärt" wird man ein bisschen eingeschüchtert.

Wenn man die Deiner Antwort vorausgegangenen Beiträge liest, erkennt man, dass in der Verwendung des Begriffs "innerer Mitnehmer" eine gewisse Doppeldeutigkeit in der Erklärung findet. Deshalb erlaubte ich mir, meine Frage auch für andere noch einmal zu präzisieren. Vielen dank für Deine nachsichtige Haltung gegenüber nicht so erfahrenen Awo-Fahrern.

Re: Konkrete Funktionsweise des Kupplungsdrucklagers
Verfasst: Do 13. Jun 2013, 17:27
von NKing
Lieber Edeltuning,
es beeindruckt wie Du innerhalb von zwei Beiträgen Dein profundes Wissen um 180 Grad drehen kannst! Du Verwirrst mit Deinen Äußerungen mehr, als das Du zur Klärung beiträgst.
Und noch einaml die Bitte - zeige doch ein bisschen Nachsicht mit nicht ganz so schlauen Leuten. Es ist für einen unerfahrenen Awo-Fahrer wie meiner Einer doch von Intersse wie er Nachbauteile einbaut. Das ein Teil des Lageras auf die Druckstange aufgepresst wird, kam mir etwas spanisch vor. Da kann ich doch einaml im Awo Forum nachfragen.
Beste beindruckte Grüße
Nils
Re: Konkrete Funktionsweise des Kupplungsdrucklagers
Verfasst: Do 13. Jun 2013, 17:34
von Edeltuning
NKing hat geschrieben:
PS.: @Edeltuning - mit "wurde bereits erklärt" wird man ein bisschen eingeschüchtert.

Wenn man die Deiner Antwort vorausgegangenen Beiträge liest, erkennt man, dass in der Verwendung des Begriffs "innerer Mitnehmer" eine gewisse Doppeldeutigkeit in der Erklärung findet. Deshalb erlaubte ich mir, meine Frage auch für andere noch einmal zu präzisieren. Vielen dank für Deine nachsichtige Haltung gegenüber nicht so erfahrenen Awo-Fahrern.

@NKing,
das ist nur eine Frage der Interpretationsauffassung, ob ich dich oder du mich falsch verstanden hast, liegt an der multiplen Komplexität des Menschen.
