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Anschlag, vollst - Innenanschlag defekt

Verfasst: Di 19. Mär 2013, 14:38
von Kuppengeist
Mal sehen wer helfen kann.
Mein defektes Getriebe hat Innenanschlag. Teile-Nr. 42242 im Werner-Buch.
Der ist niO nach Aussage der Werkstatt. Der kegelige Bolzen ist ca. 4 mm beweglich in der Bohrung - siehe Fotos.
Das darf so nicht sein - oder ?
Ich habe mich umgehört und kenne unterschiedliche Meinungen.

Hat jemand Erfahrung mit der Demontage und Instandsetzung des Anschlages ?
Ich könnte mir vorstellen, den Querstift, der ja beidseitig vernietet ist, in der Mitte zu trennen. Dann fallen die Stiftreste nach außen.
Dann ausbuchsen ? Oder was besseres ?
Danke für euere Hilfe.
Bernd

Re: Anschlag, vollst - Innenanschlag defekt

Verfasst: Di 19. Mär 2013, 15:24
von Roy
Hallo Bernd!
Ich habe letztens erst so ein Teil gesucht, und es ist mir mehrfach hier im Forum Angeboten worden.
Also scheint es noch genug Bestände zu geben.
Sicher könnte man den Stift auch ausbohren, eine Buchse Anfertigen, usw.
Ein leichtes Spiel habe ich bei diesen Anschlägen schon gehabt, un diese bedenkenlos Eingebaut.
Aber 4 mm ???
Laß Dir einen Ersatz schicken und gut.
Was macht Deine Hauptwelle, die Du mit hattest?
Hast Du schon Ersatz?

Viele Grüße ;;;;;;;
Roy

Re: Anschlag, vollst - Innenanschlag defekt

Verfasst: Di 19. Mär 2013, 15:54
von Bausoldat
Kuppengeist hat geschrieben: Der kegelige Bolzen ist ca. 4 mm beweglich in der Bohrung - siehe Fotos.
Das darf so nicht sein - oder ?

Hinter den "kegeligen" Bolzen gehört eine Feder! Ist die noch drin? Oder meinst du das der Bolzen seitlich Spiel hat?

Re: Anschlag, vollst - Innenanschlag defekt

Verfasst: Di 19. Mär 2013, 19:53
von Kuppengeist
Schön für mich, dass ihr antwortet.
Also hab ich nachgesehen.
* den kegeligen Bolzen kann ich so mit dem Finger beiseite drücken wie im Foto zu sehen
* Stillhaltezustand (ohne Belastung durch Finger) wie im anderen Bild
* axiales Spiel des kegeligen Bolzens ca. 1mm
* eine Feder kann ich nicht fühlen und auch nicht sehen.

Es geht nicht um den beidseitig genieteten Stift, der ein Herausfallen des kegeligen Bolzens nach unten verhindert.
Eine Explosions-Darstellung des Anschlag, vollständig ... finde ich nicht.
Danke für Hilfe.
Natürlich kann ich das "Ding" neu käuflich erwerben, bin aber neugierig. Das Problem wird nicht behindern, dass ich die Maschine wieder auf die Strasse bekomme.
Bernd

Re: Anschlag, vollst - Innenanschlag defekt

Verfasst: Di 19. Mär 2013, 20:12
von akkon
Moin Bernd

zwischen dem Kegel und dem Haltestift sollte eine Feder sein. Wenn nicht ist der Fehler gefunden.

Gruß Ekki

Re: Anschlag, vollst - Innenanschlag defekt

Verfasst: Mi 20. Mär 2013, 09:12
von Kuppengeist
Danke Ekki und Bausoldat, es ist keine Feder drin.
Ich könnte mir vorstellen, da der kegelige Bolzen hohl ist, dass da eine einfache Druckfeder ca. Ø 7mm x L 15mm reingeht. Brauchte ich nur die Drahtstärke und Windungszahl.
Morgen weiß ich mehr. Danke für Hilfe.
Ekki, es könnte sein, dass ich Sonntag später Nachmittag bei dir vorbei kommen, wenn ich wieder nach Benshausen fahre. Gib bitte PN ob möglich. Zahnräder etc. habe ich dann dabei.
Grüße Bernd

Nachtrag 1:
Der Querstift unten Ø 6 geht deshalb nicht raus, weil er in der Mitte einen Fläche hat, die den Ø reduziert. Auf dieser Fläche sitzt die darüber liegende Hohlbuchse ØA ca. 13 Øi ca. 8 (für die Druckfeder) auf und verhindert dadurch das seitliche rausrutschen des Querstiftes Ø 6 . Das bedeutet m.E. auch, dass der Kegelstift nach der Montage der Feder hinterher in die Hohlbuchse eingepresst wurde.
Also besteht der kegeliger Bolzen aus Hohlbuchse und Kegelbolzen mit Preßansatz.
Ich hoffe, die Fachleute lachen mich wegen meiner Theorie nicht aus. Nun erst mal Schluß.
Nachtrag 2 20.03.13:
Ich lag falsch, die angenommene Hohlbuchse - das ist die sehr stramme Druckfeder. Durch nachlassen der Federspannung wird der Kegelbolzen nicht mehr ausreichend nach oben gedrückt und klappert.
Blamage perfekt. Aber was dazu gelernt. :?