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Ausbau des oberen Einspannstück aus Tragrohr
Verfasst: Do 7. Mär 2013, 18:33
von Andreas1
Hallo, die Suchfunktion habe ich benutzt, aber nichts passendes gefunden.
Eine Touren-AWO Telegabel habe ich jetzt so ziemlich komplett zerlegt, nur an einer Stelle komme ich nicht weiter. Im Tragrohr sitzt das obere Einspannstück (für die Tragfeder) und ist seitlich wie durch einen Niet gesichert. Ich habe versucht, den Niet von der gegenüberliegenden Seite des Tragrohres durch eine kleinere Bohrung auszutreiben. Bisher allerdings ohne Erfolg. Oder muß man den Niet, oder was immer das ist, ausbohren. An das obere Einspannstück muß ich ran, weil da steckt das abgebrochene 6er Gewinde der Kolbenstange drin. Wer hat Erfahrungen mit dieser "Schrauberei" oder einen tollen Tip. Im Werner-Buch steht geschrieben: "Kerbnagel für die Sicherung des Einspannstücks für die Tragfeder herausschlagen". Aber wie ein Kerbnagel sieht das mir eben nicht aus und läßt sich jetzt auch nicht so ohne weiteres rausschlagen.
Grüße von Andreas1
Re: Ausbau des oberen Einspannstück aus Tragrohr
Verfasst: Fr 8. Mär 2013, 06:23
von wroebe
nix niet, es wird herrausgeschraubt und dazu brauchste den speziellen spezial schluessel
wie der aussieht findeste im originalen handbuch touren awo oder werner buch
da ist eine technische zeichnung drin zum werkzeug
viel spass beim selber bauen

)))
Re: Ausbau des oberen Einspannstück aus Tragrohr
Verfasst: Fr 8. Mär 2013, 07:43
von Andreas1
Hallo Wroebe,
ja, von dem "speziellen Spezialschlüssel" weiß ich auch. Dann scheint das obere Einspannstück sich an eben diesem seitlichen "Niet" hochzuschrauben bzw. festzuziehen. Dann müßte das obere Einspannstück umfänglich ja so eine Art Spirale aufweisen? Ich hab so ein Teil noch nicht ausgebaut oder in der Hand gehabt. Aber zumindest weiß ich jetzt, dass ich mir tatsächlich diesen Schlüssel bauen muß. Wird ja jetzt auch wieder Winter - also ab in den Werkstattkeller.
Grüße von Andreas
Re: Ausbau des oberen Einspannstück aus Tragrohr
Verfasst: Fr 8. Mär 2013, 07:54
von wroebe
ausgebaut sieht es aus wie ein ein großes rundes aussengewindestück mit einem schlitz oben....
wozu willste das denn überhaupt ausbauen`? ist das tauchrohr schlecht??
Re: Ausbau des oberen Einspannstück aus Tragrohr
Verfasst: Fr 8. Mär 2013, 08:03
von Andreas1
Neue Buchsen sollen rein, in die Tragrohre und Gleitrohre. Bei der Demontage habe ich festgestellt., dass von einer Kolbenstange das 6er Gewinde abgebrochen ist und jetzt im oberen Einspannstück steckt. Um eben dieses abgebrochene Gewindestück zu entfernen, muß ich das Einspannstück ausbauen.
Im Ersatzteilkatalog ist eine Abbildung der Gabel mit Kolbenstange, Kolben und Ventil und einmal ohne diese Teile. "Wird nicht mehr als Ersatz geliefert" - kann man also auch weglassen und funktioniert am Ende noch besser.
Grüße von Andreas
Re: Ausbau des oberen Einspannstück aus Tragrohr
Verfasst: Fr 8. Mär 2013, 08:12
von wroebe
von oben musste rein, also den schlüssel lang genug machen
wieso sind bei dir stoßdämpfer drin?? kenn ich nur von der sport....
Re: Ausbau des oberen Einspannstück aus Tragrohr
Verfasst: Fr 8. Mär 2013, 09:01
von Andreas1
Nee, diesen "Hydraulikversuch" gab es tatsächlich auch bei der Touren-Gabel. Die Umstellung "auf ohne" ist ab Fahrgestellnummer 23383 erfolgt bzw. wurden betreffende Teile nur bis Fahrgestellnummer 23382 verbaut (1953). Im Ersatzteilkatalog kann man das auf Tafel 3 u.4 gut erkennen.
Andreas
Re: Ausbau des oberen Einspannstück aus Tragrohr
Verfasst: Fr 8. Mär 2013, 09:04
von 425/T
Warum sollen bei ihm keine Stoßdämpfer verbaut sein, ist bei mir auch so.
Die Maße vom dem Spezialwerkzeug findest Du in der Betriebsanleitung, z.B. Ausgabe 1955 auf Seite 102
Gruß Andreas

Re: Ausbau des oberen Einspannstück aus Tragrohr
Verfasst: Fr 8. Mär 2013, 09:07
von wroebe
wie funktioniert das?? also ich meine haltbarkeit??
Re: Ausbau des oberen Einspannstück aus Tragrohr
Verfasst: Fr 8. Mär 2013, 09:12
von Andreas1
Hallo Andreas, auf Deinem Bild kann man ja ganz gut das 6er Gewinde erkennen, welches bei mir abgebrochen ist. Ist die Sache mit der Hydraulik nun erhaltenswert oder eher nicht? Die Umstellung ist 1953 erfolgt. "Die Gabel könnte also auch ein unmittelbarer Nachkomme der Ur-AWO Gabel sein."
Andreas grüßt Andreas