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Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?
Verfasst: Mi 26. Dez 2012, 15:54
von Schrauber
Hallo zusammen,
die Restaurierung meiner "Lady in Red" geht nun langsam in die Endphase, ich glaube, die Luft riecht schon ein wenig nach Frühling + Ausfahrt

usw. usw..
Nun meine Frage: Ich möchte aus Kosten- und Originalitätsgründen

gerne meine 6V Lima behalten. Somit würde ich auch eine 6V Batterie benötigen. Im reichhaltigen Händler-Dschungel habe ich mich mal ein wenig umgesehen und bin nun erst mal ratlos. Die Wahl steht zwischen Bleiakku, mit 8Ah oder mit 12Ah, Bleigel-Akku, Gel-Akku usw. Meines Wissens benötigt man für Gelakkus ein besonderes Ladegerät, einen anderen Regler usw. In wieweit ist das richtig?
Mein Favorit wäre der Bleiakku mit 12 Ah. Spricht da etwas dagegen? (Der Ausbauaufwand im Winter wäre kein Problem, muß das jährlich bei mehreren IFA-Fahrzeugen machen...

)
Danke schon mal im Voraus für eure Tipps, Statements und Meinungen.
Gruß
Tomas (Schrauber)
Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?
Verfasst: Mi 26. Dez 2012, 17:14
von adiozmm
Hallo,
Die Gel Akkus werden mit weniger Volt geladen als ein normaler Säure Akku.
Dafür gibts einstellbare Regler.
Gel Akkus sind auch meist viel kleiner als normale.
Ich habe einen 6 Volt 12 Ah Oldtimer Akku mit Blitz Logo
Bin damit voll zufrieden. Passt gut in die Orginale Batteriehalterung und sieht auch optisch sehr passend aus.
Mfg Mathias
Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?
Verfasst: Mi 26. Dez 2012, 18:27
von 425/T
Die 12Ah Gel und die Bleibatterie von Blitz haben beide die Maße 9,5x8,7x16,7. Welche ist nun kleiner
Kannst auch so etwas verwenden:
http://www.ebay.de/itm/Batterie-AWO-EMW ... 2320e563b6
Gruß 425/T
Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?
Verfasst: Mi 26. Dez 2012, 19:05
von plessloui
Hallo,
wir fahren bereits jahrelang in unseren Motorrädern Gelakkus und sind sehr zufrieden. Allerdings sollten es namhafte Hersteller sein, wie Panasonic. Säure hin oder her, solche Akkus kommen mir nicht mehr in´s Haus. Schon genug Ärger mit auslaufenden, gerissenen Gehäusen gehabt. da versaut man ganz schnell mehr. Auspuff und oder Rahmen, Sport oder Touren eben.
Ein Bekannter hatte schon einen Blitz Säure Akku der ausgelaufen ist.
Aber bei Gel Batterien ist immer ein elektronischer Regler empfehlenswert, denn all zu große Ladespannungs- schwankungen mögen die auch nicht. Und ein Batterieerhaltungsgerät ist im Winter für diese besser. Gibt es aber recht günstig.
Für die Sport könnte man einen 6V 12 Ah Akku verbauen, für die Touren 2x 6V 3,4Ah Akkus im Leergehäuse, wie im Ebay Link.
Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?
Verfasst: Mi 26. Dez 2012, 19:22
von zweiradsteffen
Hallo !
Wenn du selbst schreibst, du legst viel Wert auf Originalität, dann solltest du dir diese Infos zur Nickel-Cadmium Akku. durchlesen. Hier gehts lang:
http://www.nsu-greifzu.de/html/schrauberseite.html
Gruß der Zweiradsteffen!
Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?
Verfasst: Mi 26. Dez 2012, 19:28
von Tosch
Blei-Gel-Akkus brauchen genau die gleiche LadeSPANNUNG wie alle anderen Bleiakkus auch. Sie sind aber im Gegensatz zu Flüssig-Säure-Bauformen gasdicht und damit empfindlich gegen überladen mit zuviel STROM: ein normaler Akku gast überschüssige Ladung einfach weg, ein Gelakku bläht sich auf, platzt irgendwann und ist kaputt. Bei zu hoher Spannung fliesst zuviel Strom, insofern also richtig, daß die Spannung nicht zu groß sein darf. Ich würde einen Gelakku nicht unbedingt an einen alten Ladefix hängen, und auch der mechanische Regler ist da evtl. zu grob...
Ich habe in der Awo einen 4Ah Gelakku in Leergehäuse (wie im ebay-Angebot), in der EMW einen
2,5Ah Cyclone-Gel-Akku (passt auch super in Org. Leergehäuse). Beide mit elektronischem Regler, beide seit Jahren. Ohne je nachgeladen zu haben.
Aus meiner Sicht ist der Gelakku ideal: wartungsfrei, sehr haltbar, keine Säurespritzer, die Rahmen bzw. Batteriefach ruinieren und sehr robust gegen Vibrationen.
Gruß
Tosch
Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?
Verfasst: Mi 26. Dez 2012, 19:57
von Edeltuning
Nich immer so viel Leim erzählen, erst Fachliteratur wälzen.
Zitat:
Die Ladespannung der Batterie hat sich über die Jahre von etwa 13,8 V über 14,2 V auf bis zu 14,7 V geändert. Da kann der (zugegebenermaßen nicht häufige) Einbau einer älteren Batterie in ein modernes Fahrzeug schon problematisch sein.
Zitat ende.
...oder umgedreht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Starterbatterie
http://www.kfz-tech.de/Batterie0.htm

Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?
Verfasst: Mi 26. Dez 2012, 21:22
von Deleted User 141
Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?
Verfasst: Mi 26. Dez 2012, 22:47
von yvonnchen
Nimm dir ein Leergehäuse, mach ein 6V Gel Akku rein und überprüfe den elektromechanischen Laderegler.
Dann hast du Ruhe.
Ich fahre schon lange die Gel Akkus an dem alten Laderegler ohne Probleme.
Wie schon oben beschrieben hatte ich nach mehrmaligen Blei-Säure Akku wechsel die Nase voll (laufen aus, vibrieren sich kaputt, nach längerer Standzeit ständig leer und dadurch auch defekt).
Meine Akkus überwintern sogar ohne nachladen..... Das ist auch mit einer der Vorteile der Gel Akkus, die geringe Selbstentladung.
Gruß,
Christian
Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?
Verfasst: Do 27. Dez 2012, 09:26
von AWO-Schüssel
Es gibt zwar viele Varianten zu Strom zu kommen.
Aber ich schwöre auf NiCd. Habe dieses Jahr zwar auch meine NiCd austauschen müssen. Aber es ist zu erwähnen das diese aus dem Jahre 1986 stammte. Ob jeder so viel Glück hatt bei seiner Pflege sei dahingestellt.
Aber ich denke mal, das sich das Teil nach 26 Jahren gerechnet hatt, auch mit dem jetzigen Verkaufspreis.
Und originaler gehts nicht. Die Fahrzeuge 52 und älter ausgenommen.