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Zinkstaubgrundierung

Verfasst: Mo 5. Nov 2012, 09:24
von matze
Hallo Leute

Die Frage geht jetzt an die Lackierer unter euch. Auf einem kürzlich besuchtem Seminar zum Thema Korrsionsschutz habe ich viele positive Erfahrungsberichte über eine Zinkstaubgrundierung gehört.
Jetzt wollte ich mal wissen ob jemand von euch damit schon Erfahrungen gemacht hat?
Wie gut oder schlecht läßt es sich auf dieser Grundierung dann lackieren?

Grüße
Matze

Re: Zinkstabgrundierung

Verfasst: Mo 5. Nov 2012, 12:23
von Edeltuning
Kommt drauf an, ob die Zinkstäbe rund oder flach aufgeklebt werden.

Re: Zinkstaubgrundierung

Verfasst: Mo 5. Nov 2012, 13:56
von matze
OK lieber Edeltuning habe jetzt das fehlende u nachgereicht.
Es muss natürlich Zinkstaub und nicht Zinkstabgrundierung heißen.

Re: Zinkstaubgrundierung

Verfasst: Mo 5. Nov 2012, 15:35
von Edeltuning
Danke lieber matze, es ist nur nicht kompliziert deine Frage zu beantworten.
Eine "Grundierung" besagt ja, daß diese ein gründlicher Grund vor einem eventuellen Decklack darstellt.
Ob der angestrebte Rostschutz ausreichend oder erforderlich ist, kommt auf das zu behandelnde Teil an.
Willst du ein U-Boot lackieren oder eine Wäschestange im Garten :?: Bei letzterem würde ich fertiges Zinkrohr nehmen. ;;;;;;;

Re: Zinkstaubgrundierung

Verfasst: Mi 7. Nov 2012, 23:01
von Micha
Edel, gehen wir doch mal in erster Näherung von AWO-Teilen aus. Nur so eine Vermutung, eine bloße These, aber doch .... irgendwie .. naheliegend??
Würd mich auch interessieren. Als Grundierung - z.B. für Wäschestangen gerne von Metallexperten verwendet - logisch, wenn direkt auf das blanke Eisen/Stahl aufgetragen, ergibt sich da ja die bewusste Spannungsreihe, was zuerst dass Zink angreifbar macht und damit den zuschützenden Stahl schützt. Vermeidet also die Elektrokorrosion.
Aber wie gut hält das als Grundlage für Kfz-Lacke? Die werden ja doch ein wenig anders belastet als Edels Wäschestangen....
Grüße! Micha
PS: an U-Boote schraubt man so weit ich weiß - wie an Schiffe allgemein üblich - dann doch direkt die Stangen. Nennt sich dann nur nicht Stange, sondern Opferanode .... aber das ist ein anderes Feld ... oder unterseeischer Abgrund ... ;;;;;;;; .... oder wie auch immer ...

Re: Zinkstaubgrundierung

Verfasst: Do 8. Nov 2012, 02:41
von Edeltuning
Micha hat geschrieben:Edel, gehen wir doch mal in erster Näherung von AWO-Teilen aus. Nur so eine Vermutung, eine bloße These, aber doch .... irgendwie .. naheliegend??
Würd mich auch interessieren. Als Grundierung - z.B. .... oder wie auch immer ...

Okeh, aber dann müssen mir ja wieder die Fragen stellen, obwohl mir ja gar nicht angefangen haben.Bild
Nur mal so unter uns, weils du jezze damit weiter gemacht hast.
Welche AWO-Teile sollen denn mit Extrastarkrostverhinderung grundiert werden :?:
In welcher Salzlauge muß man dann jahrzehnte fahren müssen, um den Extraaufwand inc. Kosten
zu rechtfertigen oder auszunutzen.
Oder soll die supergrundierte Karre die nächsten 100 Jahre im Freien stehen :?:
Vollverchromte AWO überlebt auch noch den nächsten Besitzer.
Und wo soll dann eigentlich die Patina herkommen :?:
Und ob auf einer Grundierung gut Lackiert werden kann :?: Also wennsde die Grundierung nich mit Silikonöl imprägnierst, gehts vielleicht. ;;;;;;;;;
Fragen über Fragen...aber dazu ist das Forum ja da. :idea: :lol:

Re: Zinkstaubgrundierung

Verfasst: Do 8. Nov 2012, 17:00
von Alu-Schweißer
Hallo,
es gibt viele verzinkte Gartenzäune die später mit Farbe bestrichen worden...hat gut gehalten der Zink nur die Farbe war nach kurzer Zeit wieder ab. :lol: :lol: :lol: Wie das nun mit einer Zinkstaubgundieung aussieht kann ich nicht sagen aber wenn man bei einer Fahrzeug Lackierung etwas Gutes tun will verwendet man Epoxid-Füller nach 24std kann mit allen Autolacken weitergearbeitet werden. Epoxid-Füller kommt bei mir auf jedes blanke blech weil es super Rostschutzeigenschafen besitzt denn die Lackierten Teile sollen ja möglichst lange Top aussehen.
Gruß Heiko

Re: Zinkstaubgrundierung

Verfasst: Do 8. Nov 2012, 17:15
von Edeltuning
Ich hab keine Ahnung von Lackieren, dennoch interessiert mich das Thema, da ich in längst vergangenen Zeiten meine 2 Autos selbst lackiert hatte.
Zufällig sprach ich vor einigen Tagen mit einem Berufsautolackierer, da ging es um die Ausbesserung
einer Autotüre. Man solle keinen Spachtel, auch keinen 2-K.-Spachtel nehmen, er wäre hygroskopisch und würde die Rostbildung fördern. Ob sich das mit dem Füller auch so verhält, wurde nicht besprochen,
glaube ich auch nicht, da ja eigentlich immer gefüllert wird...obwohl ja erst auf der Grundierung
oder nich ? Egal, bis jetzt hat es immer gehalten und an den rostgefährdeten Stellen, nützt eh der beste
Schutz nichts. :idea:

Re: Zinkstaubgrundierung

Verfasst: Do 8. Nov 2012, 20:36
von Alu-Schweißer
@Edel...das mit dem Spachtel ist erstmal richtig deshalb sollte Spachtel auch nie naß geschliffen werden! EP-Füller ist nat. nicht hygroskopisch/wasseranziehent und gerade dieser Füller ist Rostschutzgrundierung und Füller in einem. Auf Rost kommt nichts rauf außer Strahlsand das ist der "beste Rostumwandler" ...nicht wandel sondern vernichten! Blankes Bech ist die grundvoraussetzung für ein Ordentlichen Lackaufbau. Spachtelmasse wird von jeder Lackierei verwendet das ist auch nicht weiter verwerflich wenn sie nach der verarbeitung gleich wieder mit Füller geschützt wird. Eine gute altanative zum Spachteln ist und Bleibt das Verzinnen.
Gruß Heiko

Re: Zinkstaubgrundierung

Verfasst: Do 8. Nov 2012, 20:46
von Edeltuning
Heiko, das hat mich überzeugt. Bild