Schaltklaue verbogen?
Verfasst: Mi 11. Jul 2012, 23:53
Schönen guten Abend an alle,
bin noch Neuling hier im Forum und man möchte mir den einem oder anderen Fehler verzeihen.
Ich hab angefangen meine Sport wieder instandzusetzen und wieder flott zu machen.
Beim Getriebe hab ich ein Problem bei dem ich nicht mehr weiter komme.
Ist eins mit Innenanschlag, Nr. 163xxx.
Ich konnte es nicht von Hand drehen, also irgendwo fest. Beim Zerlegen hab ich festgestellt das das Lager am inneren Mitnehmer fest war. Aufgrund der dicken Dreckborke auf dem Gehäuse auch kein Wunder.
Hab lles zerlegt, gereinigt, neue Lager und Dichtungen montiert.
Bis hierhin alles super geklappt, fast wie im Bilderbuch....aber nur fast. Als ich alles wieder zusammen hatte, wollt ich, bevor ich den Deckel wieder schließe, Schaltung und Leichtgängigkeit prüfen.
Schaltung an sich funktioniert wieder super, ich konnt alle Gänge von Hand durchschalten.
Beim ersten Gang hab ich aber festgestellt das die Schaltklaue das Schieberad(Pos. 28) nicht weit genug vom Doppelrad (Pos. 25) wegschiebt, die Verzahnung ca. 0.8mm in Eingriff bleibt, was ein ratterndes Geräusch zu Folge hatte. Die vorgesehene Anlaufscheibe (Pos. 27) von ca. 1,0mm muste ich auf 1,8mm erhöhen um Freilauf zu erreichen.
Das ist aber warscheinlich nicht im Sinne des Erfinders. Das Doppelrad steht nun zwangsläufig über den Wellenbund der Abtriebswelle über.
Gang 2 und 3 laufen wieder einwandfrei.
Im 4. Gang lief das Getriebe nun wieder sehr schwer. Hab ne Weile gebraucht um rauszu bekommen woran es liegt.
Die Schaltklaue drückt das Schieberad gegen das Vorgelegerad (Pos.36) und versucht es nach vorn zu drücken.
Die Rastklinke an der Kurvenscheibe steht in diesem Zustand auch nur auf ca. 3/4 der Endposition.
Ich hab alles nocheinmal zerlegt und nur den Schaltmechanismus und die Abtreibswelle mit dem Fest,-Los,-und Schieberad montiert.
In diesem Zustand konnte ich auch den 4. Gang bis zum einrasten der Kurvenscheibe durchschalten, was aber zur Folge hatte das sich die beiden Klauen der Schaltgabel in der Nut regelrecht verkeilen und das Schieberad blockieren.
Ich vermute den Fehler bei der Schaltgabel, wie dieses Getriebe so mal gelaufen sein soll ist mir schleierhaft.
Vieleicht hat einer der Getriebespezialisten einen Rat, ein Referenzobjekt hab ich leider nicht um vergleichen zu können.
bin noch Neuling hier im Forum und man möchte mir den einem oder anderen Fehler verzeihen.
Ich hab angefangen meine Sport wieder instandzusetzen und wieder flott zu machen.
Beim Getriebe hab ich ein Problem bei dem ich nicht mehr weiter komme.
Ist eins mit Innenanschlag, Nr. 163xxx.
Ich konnte es nicht von Hand drehen, also irgendwo fest. Beim Zerlegen hab ich festgestellt das das Lager am inneren Mitnehmer fest war. Aufgrund der dicken Dreckborke auf dem Gehäuse auch kein Wunder.
Hab lles zerlegt, gereinigt, neue Lager und Dichtungen montiert.
Bis hierhin alles super geklappt, fast wie im Bilderbuch....aber nur fast. Als ich alles wieder zusammen hatte, wollt ich, bevor ich den Deckel wieder schließe, Schaltung und Leichtgängigkeit prüfen.
Schaltung an sich funktioniert wieder super, ich konnt alle Gänge von Hand durchschalten.
Beim ersten Gang hab ich aber festgestellt das die Schaltklaue das Schieberad(Pos. 28) nicht weit genug vom Doppelrad (Pos. 25) wegschiebt, die Verzahnung ca. 0.8mm in Eingriff bleibt, was ein ratterndes Geräusch zu Folge hatte. Die vorgesehene Anlaufscheibe (Pos. 27) von ca. 1,0mm muste ich auf 1,8mm erhöhen um Freilauf zu erreichen.
Das ist aber warscheinlich nicht im Sinne des Erfinders. Das Doppelrad steht nun zwangsläufig über den Wellenbund der Abtriebswelle über.
Gang 2 und 3 laufen wieder einwandfrei.
Im 4. Gang lief das Getriebe nun wieder sehr schwer. Hab ne Weile gebraucht um rauszu bekommen woran es liegt.
Die Schaltklaue drückt das Schieberad gegen das Vorgelegerad (Pos.36) und versucht es nach vorn zu drücken.
Die Rastklinke an der Kurvenscheibe steht in diesem Zustand auch nur auf ca. 3/4 der Endposition.
Ich hab alles nocheinmal zerlegt und nur den Schaltmechanismus und die Abtreibswelle mit dem Fest,-Los,-und Schieberad montiert.
In diesem Zustand konnte ich auch den 4. Gang bis zum einrasten der Kurvenscheibe durchschalten, was aber zur Folge hatte das sich die beiden Klauen der Schaltgabel in der Nut regelrecht verkeilen und das Schieberad blockieren.
Ich vermute den Fehler bei der Schaltgabel, wie dieses Getriebe so mal gelaufen sein soll ist mir schleierhaft.
Vieleicht hat einer der Getriebespezialisten einen Rat, ein Referenzobjekt hab ich leider nicht um vergleichen zu können.