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Kreuzgelenk mit Bronzebuchsen

Verfasst: Mi 14. Dez 2011, 20:14
von Andreas1
...paßt hierher, weils auch den Kardan betrifft...

Wenn einem die Haare, äh die Nadeln ausgehen oder die Finger zu dick zum Fummeln sind, dann soll Artikelnummer: 220914735607 (aus dem großen Auktionshaus) Abhilfe schaffen?!

Grüße von Andreas1

Re: überholter Kardan aus dem Auktionshaus

Verfasst: Mi 14. Dez 2011, 20:34
von plessloui
Umsonst sind da ab Werk keine Nadeln verbaut. Aber manche versuchen es eben mit allem.....

Re: überholter Kardan aus dem Auktionshaus

Verfasst: Mi 14. Dez 2011, 20:48
von PdmAJ
Nabend

@andreas1, Ich weiß, dass ein solcher Umbau bzw. Problemlösung bei einem äußerst potenten Renner tadellos funktioniert. Leider nur auf der 1/8 Meile "getestet". Sollte man mal auf längerer Strecke ausprobieren!
Ich finde die Idee jedoch nicht schlecht, da sich jeder sowas auf der Drehbank für Dünnes selber drehen kann, man die eingelaufenen Kreuze sekundär nutzen kann und man auch die Außenmaße auf die teils ausgelutschten Gabelaugen anpassen kann.
Mir kommt erstmal nichts in den Sinn, was bei einer solchen Lösung groß schief gehen kann. Selbst wenn die Lagerung festgeht dürfte es den Rest des Kardan nicht zerlegen.
Tja, und das Angebot inner Bucht ist voll i.O., da bei 1€ begonnen wird.

Grüße, Alex

PS: Bei der Schwingenlagerung ist man letztlich auch bei Gleitlagern gelandet!

Re: überholter Kardan aus dem Auktionshaus

Verfasst: Mi 14. Dez 2011, 21:03
von SAB
Ich habe in meinen Kipphebeln ebenfalls Bronzebuchsen drin und bin sehr zfrieden :!: Also warum sollte es nicht auch beim Kreuzgelenk funktionieren :?:

SAB

Re: überholter Kardan aus dem Auktionshaus

Verfasst: Do 15. Dez 2011, 01:12
von Edeltuning
Klar funktioniert das, nur wie lange, ist hier die Frage :?:
Auch gibt es 1000 verschiedene "Lagerbronzen" für ebenfalls 1000 Einsatzzwecke,
die einen sind für statischen Druck ausgelegt, die anderen für dynamische Gleitgeschwindigkeit,
mehr oder weniger Betriebstemperatur.
Ohne neues Ausschleifen der Reibflächen, könnte man auch provisorisch Holzstöpsel einschlagen. :shock:

Re: überholter Kardan aus dem Auktionshaus

Verfasst: Do 15. Dez 2011, 09:25
von awoelfi
Moin,

mal ne Frage - aber wie wird das denn geschmiert ??? Einmal Fett bei der Montage und das langt ? :?: :?:

Bei den Nadeln ist das Fett ja zwischen den Nadeln und wird immer "umgewälzt" sozusagen .

Bei der Kipphebellagerung hab ich ja immer wieder frisches Öl - aber hier ...?

Gruss
Björn

Re: Kreuzgelenk mit Bronzebuchsen

Verfasst: Do 15. Dez 2011, 09:59
von Roadrunner
Hab das Thema hier mal getrennt !

Zur Frage der Schmierung ! Fragt Euch doch erstmal warum die originalen Kreuzgelenke oft hin sind ..................
die haben auch keine Lebenslangschmierung sondern sollen laut Schmierplan regelmäßig abgeschmiert werden.
Tut bzw. tat nur selten Jemand , denn was man nicht sieht wird vergessen. Das unter der Kappe noch ein Kreuzgelenk auf Fett wartet wurde meist erst bemerkt wenn es zu spät war. Ein gut geschmiertes Awo-Kreuzgelenk hält ewig.
Bei dieser Reparaturlösung sieht es nicht anders aus , regelmäßig , natürlich in kürzeren Abständen abschmieren.

Wobei die Reparatur mit Bronzebuchsen bei ausgefeuertem Kreuzzapfen sowieso wenig Sinn macht und ein Überschleifen desselben sehr aufwendig und genauso wenig Sinnvoll wäre ,weil man das Material sehr schwächt.
Als Heimbringer ok , als Dauerlösung denkbar aber nur mit gutem Kreuzzapfen.

Ralf

Re: überholter Kardan aus dem Auktionshaus

Verfasst: Do 15. Dez 2011, 11:28
von quincy
Edeltuning hat geschrieben:Klar funktioniert das, nur wie lange, ist hier die Frage :?:
Auch gibt es 1000 verschiedene "Lagerbronzen" für ebenfalls 1000 Einsatzzwecke,
die einen sind für statischen Druck ausgelegt, die anderen für dynamische Gleitgeschwindigkeit,
mehr oder weniger Betriebstemperatur.
Ohne neues Ausschleifen der Reibflächen, könnte man auch provisorisch Holzstöpsel einschlagen. :shock:

Tach schön

Das mit den Holzstöpseln ( evtl. Hartholz wegen der Lebensdauer) könnte auch ohne ausschleifen funktionieren . Als erstes müsten die stöpsel eingeschlagen werden und dann nach einer gewissen Einfahrzeit,und die Stöpsel und alles andere sich auf einander eingelaufen hat, wird das Spiel überprüft und wenn es dann zu gross ist einfach Wasser zum aufquellen der stöpsel drauf . :::

Es geht auch wenn man ein Neues einbaut . Dann natürlich mit Fett schmieren niemals mit Wasser .

gruss

quincy

Re: Kreuzgelenk mit Bronzebuchsen

Verfasst: Do 15. Dez 2011, 13:19
von awoelfi
:oops: :oops: :oops:

Jo Ralf - da haste mich jetzt aber voll erwischt ....... Werd mir jetzt ma ein Serviceplan in die Garage hängen und mit km alles eintragen - man täuscht sich sonst echt was man so an km abspult !

Und man wird ja auch nich jünger .......... :geek: :roll:

Gruß
Björn