Hat das schonmal jemand probiert ?
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Deleted User 85
Hat das schonmal jemand probiert ?
Hallo ,
solche "Wundermittel" gibt es ja schon so lange wie es Motoren gibt , aber hat das schonmal jemand getestet .
Gruß Mario
http://cgi.ebay.de/Mehr-Power-Topspeed- ... m153.l1262
solche "Wundermittel" gibt es ja schon so lange wie es Motoren gibt , aber hat das schonmal jemand getestet .
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- Roadrunner
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Re: Hat das schonmal jemand probiert ?
Das ist der Witz des Jahrhunderts !!!!!!!! Das Teil ist nichts anderes als eine sogenannte Vorfunkenstrecke welche schon vor dem Krieg für Fahrzeuge verwendet wurde, bei denen die Motoren kurz vor dem Sterben waren. In einem ist die Sache richtig , die Zündenergie des Funkens ist höher.Erklärt sich schon daraus ,weil der Zündfunken insgesammt einen größeren Luftspalt überwinden muß . Damit muß die Zündspannung höher sein als bei normalem Elektrodenabstand.Denn nichts anderes bewirkt das Teil , gleiche Wirkung wie ein größerer Elektrodenabstand an der Kerze. Nun könnte man sagen " GEIL höhere Zündspannung = bessere Zündung " + der ganzen "Vorteile" welche in der Artikelbeschreibung stehen. Doch weit gefehlt ! Was nicht beschrieben wird ist ,dass ältere Zündanlagen ( u.a. Zündmagnete) diese hohe Zündspannung gar nicht vertragen und dass es zum Durchschlagen der Zündspule und anderer Hochspannungsbauteile kommen kann ,geschweige dessen ,dass in der Startphase ,die dann benötigte Zündspannung gar nicht erst aufgebaut werden kann. Gerade bei den niedrigen Drehzahlen,beim Starten des Motors, ist bei herkömmlichen Zündmagneten die Zündspannung sehr schwach. Wenn dann die benötigte Spannung für das Überspringen des Zündfunkens durch eben diese Vorfunkenstrecke nach oben gesetzt wird, kommt es erst gar nicht zum Überspringen des Funkens.
Fazit für Motoren die mehr Öl brauchen als Benzin, ist das für kurze Zeit eine Möglichkeit die Ölverkrusteten Kerzen freizubrennen ,aber auf Kosten des Magneten. Moderne Batterie- oder Kondensatorzündungen benötigen diese Prothese eh nicht ,weil die Zündspannung von Hause aus groß genug ist.
Das Teil war früher schon Murks und ist heute nichts anders.
Gruß Ralf
Fazit für Motoren die mehr Öl brauchen als Benzin, ist das für kurze Zeit eine Möglichkeit die Ölverkrusteten Kerzen freizubrennen ,aber auf Kosten des Magneten. Moderne Batterie- oder Kondensatorzündungen benötigen diese Prothese eh nicht ,weil die Zündspannung von Hause aus groß genug ist.
Das Teil war früher schon Murks und ist heute nichts anders.
Gruß Ralf
Zuletzt geändert von Roadrunner am Mi 24. Dez 2008, 00:34, insgesamt 1-mal geändert.
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.
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yvonnchen
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Re: Hat das schonmal jemand probiert ?
Kann mich Roadrunner nur anschließen. Nur der Zündmagnet liefert die Energie für den Zündfunken und nicht der Vorverstärker. Für mehr Zündleistung durch den Vorverstärker muß der Magneten mehr Leisten als das für was er gebaut war und könnte Ihn zerstören. (Ich persönlich denke er wird ihn zersören kurz oder lang, gerade die 50 Jahre alten Spulen bei denen der Spulenlack schon sehr alt ist, schlagen dann durch)
Wie schon Roadrunner sagte einfach direkt den Elektrodenabstand erhöhen und probieren ob die AWO mehr Leistung abgibt, wenn sie überhaupt anspringt
Schönes Fest!
Wie schon Roadrunner sagte einfach direkt den Elektrodenabstand erhöhen und probieren ob die AWO mehr Leistung abgibt, wenn sie überhaupt anspringt
Schönes Fest!
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bavaria blue
Re: Hat das schonmal jemand probiert ?
Hi,
ist ja übel..
Wenn das Ding wirklich so funktionieren würde gäbe es das kaum für 18 Euro oder
Die Energie aus son Magneten errechnet sich irgendwie über die mag. Feldstärke, Induktion (Spulenwindungen) + Schuhgröße vom Fahrer usw. Oder so ähnlich jedenfalls. Woher sollte also son Teil plötzlich nochmehr Energie herzaubern?
Nur MARS bringt verbrauchte Energie zurück....
Gruß Blue und frohes Fest
ist ja übel..
Wenn das Ding wirklich so funktionieren würde gäbe es das kaum für 18 Euro oder
Die Energie aus son Magneten errechnet sich irgendwie über die mag. Feldstärke, Induktion (Spulenwindungen) + Schuhgröße vom Fahrer usw. Oder so ähnlich jedenfalls. Woher sollte also son Teil plötzlich nochmehr Energie herzaubern?
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yvonnchen
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Re: Hat das schonmal jemand probiert ?
Naja, möglich ist es schon dem Magneten geringfügig mehr Zündspannung zu entlocken, durch den Elektrodenabstand der Zündkerze wird erstmal die Zündpannung begrenzt. Damit es zur Zündung kommt muß ein Luftspalt an der Zündkerze von 0,4mm überbrückt werden, dafür sind gewisse X KiloVolt nötig. Nachdem der Funke übergesprungen ist hat sich die Spannung in der Spule entladen. Für mehr Zündspannung muß der Elektrodenabstand der Zündkerze erhöht werden oder so ein Vorverstärker eingebaut werden. Damit der Funke überspringt braucht man mehr KiloVolt um den Luftspalt zu überbrücken. Das heißt um so größer der Luftspalt ist, um so größer kann die Zündspannung theoretisch ansteigen (natürlich gibt es beim AWO Magneten eine grenze, denn durch die Drehzahl des Motors und die bestimmte Windungszahl der Spulen kann nur eine bestimmte max. Energie erzeugt werden) weil diese nicht sofort durch den Funken entladen wird.
Der Magnet kann schon geringfügig mehr leisten. Aber die Konstrukteure haben eben durch den vorgeschriebenen Elektrodenabstand von 0,4mm somit auch die Zündspannung begrenzt um die Zündfähigkeit beim Antreten zu erreichen, die Lebensdauer der Spulen zu erhöhen (durchschlagfestigkeit Spulenlack) und die Spannungsfestigkeit der Isolierungen einzuhalten (Zündkabel, Kerzenstecker, Anschlüsse u.s.w.)
Deswegen ist eine erhöhung der Zündspannung nicht zu empfehlen.
Genug Physik, nochmal schöne Feiertage ;)
Der Magnet kann schon geringfügig mehr leisten. Aber die Konstrukteure haben eben durch den vorgeschriebenen Elektrodenabstand von 0,4mm somit auch die Zündspannung begrenzt um die Zündfähigkeit beim Antreten zu erreichen, die Lebensdauer der Spulen zu erhöhen (durchschlagfestigkeit Spulenlack) und die Spannungsfestigkeit der Isolierungen einzuhalten (Zündkabel, Kerzenstecker, Anschlüsse u.s.w.)
Deswegen ist eine erhöhung der Zündspannung nicht zu empfehlen.
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- torsten65
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- Wohnort: Leipzig
Re: Hat das schonmal jemand probiert ?
Carl Hertweck hat sich schon 1961 in seinem Kupferwurm dazu geäußert. Ich zitiere aus 2. Auflage 2006 Seite 260: "Bei gut instand befindlichen Motoren zeigt ein solcher Zündverstärker keinerlei Wirkung, weder im Leerlauf noch bei Vollast." Weiterhin nennt er das Ding einen: "uralten Ladenhüter... der alle paar Jahre wieder herumspukt und für den Leute immer wieder Geld ausgeben...". Ich glaube mehr ist dazu nicht zu sagen.
Gruß und frohe Festtage an alle
torsten65
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torsten65

