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Stößelstangen
Verfasst: Di 2. Nov 2010, 20:58
von ULM
Hallo alle zusammen
Ich habe gestern bei meiener AWO s die Zylinderfuß und Kopfdichtung gewechselt. Heute habe ich die Ventilbrücke
aufgeschraubt,und festgestellt,daß nun die Stößelstangen zu lang sind. Die Einstellschrauben sind schon komplett
drausen,und trotzdem drüchen die Kipphebel noch auf die Ventile.Ich bekomme in keiner Stellung ein Ventilspiel. Die alte Fußdichtung war ein Eigenbau von unbekannt,und etwa genau so dick wie die Kopfdichtung. Die neue Fußdichtung
ist nun viel dünner(ca. 0,25mm). Die Stößelstangen haben im außgebauten Zustand auch unterschiedliche längen.
Die kürzere passt jetzt,wo zuvor die längere drin war.Ist alles schon Merkwürdig.
Soll ich die lange Stange kürze,oder wieder eine dicke Dichtung reinpacken. Das hat aber wiederum auswirkung auf die Verdichtung.
Viele Grüße Uwe

Re: Stößelstangen
Verfasst: Di 2. Nov 2010, 21:08
von Ron
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Re: Stößelstangen
Verfasst: Di 2. Nov 2010, 21:17
von CERVEZAwo
Das kann viele Gründe haben, zb. kann der Zylinder abgedreht sein, der Kopf oder das Gehäuse könnten mal geplant worden sein, die Ventilsitzringe können zu weit eingearbeitet sein, in Verbindung mit spitz zugeschliffenen Ventilen sind das auch ein paar mm, oder die Dichtflächen der Zugankermuttern wurden schon öfter nachgesenkt. Am Besten mal einen anderen Kopf raufmachen, da weißt du, wo du anfangen musst zu suchen.
Frank
Re: Stößelstangen
Verfasst: Di 2. Nov 2010, 21:20
von akkon
Moin
bei deinen Stößelstangen hast du wohl einmal Sport und einmal Touren drin. Die von der Sport sind meines Wissens länger als die der Touren.
Gruß Ekki
Re: Stößelstangen
Verfasst: Di 2. Nov 2010, 21:32
von Sporttourer
hallo,
also wenn der Motor vorher gut und zufriedenstellend lief,
würde ich alle Teile auf Abnutzung überprüfen und nach
Möglichkeit wieder so zusammenbauen wie´s vorher war,
also mit einer gleich dicken Fußdichtung wie vorher. Sonst
kann es passieren, dass Du vom einen zum anderen kommst,
wenn Du jetzt anfängst eine Komponente zu ändern...
Gruß Chris
Re: Stößelstangen
Verfasst: Di 2. Nov 2010, 21:36
von Rübe
Hallo Uwe
Steht der Motor auch richtig auf OT...den richtigen OT. Bitte mal prüfen.
Grüße aus der Börde Rübe
Re: Stößelstangen
Verfasst: Mi 3. Nov 2010, 15:13
von PdmAJ
Hallo ULM
Entweder du machst es wie es sporttourer geschrieben hat oder du gehst an die Ursachensuche. Dazu noch ein paar Vergleichswerte:
L. Stößelstangen = 185mm
L. Zylinder 69,5 - 69,8 mm
L. des Zugankers zwischen Dichtfläche und Auflagefläche der Brücke: variiert zw. 63 u. 65 mm. Manchmal hilft es zwei längere aus dem Fundus herauszusuchen(falls vorhanden

)
außerdem kannst du gleichmal den Motor durchdrehen und dabei ein Stück Lötzinn durch die Kerzenbohrung so reinschieben, um den Abstand vom Kolben zur Quetschkannte des Kopfes zu messen.
Gruß Alex
Re: Stößelstangen
Verfasst: Mi 3. Nov 2010, 19:45
von ULM
Hallo alle zusammen
Danke für die vielen Tipps. Werde mich am Wochenende noch mal drüber machen. Alles nachmessen und so.
Die Stößelstangen sind beide von der Sport, denn die anderen sehen schon optisch anders aus. OT habe ich auch eingestellt gehabt. Nun noch eine Frage mit dem Lötzinn. Einfach durch die Kerzenöffnung, oder an einer bestimmten Stelle im Zylinder platzieren?

Gruß Uwe
Re: Stößelstangen
Verfasst: Mi 3. Nov 2010, 20:20
von PdmAJ
Hallo
Den Lötzinn einfach so waagerecht wie es geht bis zur gegenüberliegenden Zylinderwandung reinschieben und einmal vorsichtig durchdrehen. Kannst den Draht auch abknicken und mal vorn mal hinten bis zur Zylinderwandung schieben, geht sogar auf der Kerzenseite. Der Draht kann ruhig 2mm oder mehr Dm haben. Ich hab leider keine Ahnung was da ein orginales Maß ist. Bei mir isses so 0,7mm. Orginal wirds was mehr sein.
Alex
Re: Stößelstangen
Verfasst: Do 4. Nov 2010, 18:12
von ULM
Hallo AWO-Gemeinde
Das mit dem Zinn und der Quetschkante habe ich gerade gemacht. Ich habe es gemessen, und bin auf 0,51mm
gekommen. Kann mir jemand sagen, ob es noch im zulässige Bereich liegt. Nur zur Erinnerung, vorher war eine dickere Fußdichtung drin. Oder besteht die Gefahr, daß bei hoher Drehzahl der Kolben am Kopf anschlägt?
Gruß Uwe
