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Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 12:38
von inge
Hallo Leute,
sicher weiss jemand was das für Beschichtung in den Zylinderköpfen ist und auch den Sinn davon.
Gruß Inge
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 12:43
von Mecke
Meinst du das Braune an den Seiten? Das dürften nur Ablagerungen sein.
Oder meinst du etwas anderes?
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 13:15
von akkon
Hatte ich auch in einem Tourenkopf drin. Ist aber größtenteils abgesplittert sobald ich bischen gekratzt habe.
Für ne Ablagerung kam es mir zu dick vor.
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 13:17
von heiwen
Ich würde ja fast behaupten, da haben die findigen Mechaniker damals mit Bärendreck den Kopf dicht gemacht.
Heiko
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 14:36
von CERVEZAwo
Würde auch auf Bärendreck tippen, wenn du das abbürstest oder schleifst, riecht es auch so.
Frank
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 15:30
von Edeltuning
Wie sollte man den Unfug eines Holkopfes interpretieren

Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 16:50
von braendel
Edeltuning hat geschrieben: Holkopfes
Ist nicht ganz ein Hohlkopf,die Führungen sind noch drin . ;) ;)
Gruß - Willi
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 17:11
von mopedprinz
Man hatte damals gelegentlich das Problem, daß die Köpfe an den besagten Stellen mitunter nicht ganz dicht waren.
Durch winzige Poren im Guß konnte Öl austreten. Deshalb wurde erst in den Werstätten später direkt ab Werk, ein Dichtanstrich bei allen Köpfen aufgebracht. Hatt mir mal ein ehemaliger Werksangehöriger erzählt....
Renè
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 17:47
von ponti
Moin,
das kenne ich auch von einigen Zylinderköpfen da wurde eine Hitze beständige Spezialfarbe aufgetragen was viel Später nach Jahren abplatzte

.
Den Grund dafür da habe ich mir auch schon Gedanken gemacht als ich 14 Jahre war und meinen ersten AWO-T Motor auseinander nahm wie so manches was man hätte anders machen können.
Frei nach den Motto…einen Ingionör ist nichts zu schwör… warum einfach wenn es auch umständlich geht.
Obwohl es... sehr gute Ingenieure gab... die aber ausgebremst worden sind durch Ignoranten schnell schnell und Profit.
Ich nahm an das es von Werkstätten gemacht worden ist und ein Test des schnelleren ablaufen von den Motorenöl um einbrennen zu verhindern.
Einige Spezialisten wissen es bestimmt genauer zu beschreiben die sich damit auch schon beschäftigt haben.
Gruß aus Hamburg
Re: Beschichtung im Zylinderkopf
Verfasst: Do 21. Jan 2010, 18:14
von frank1980
Hallo Inge habe mal in einem meiner Fachbücher geblättert und zum Thema poriger Aluminium Guß ein recht interessanten Aspekt gefunden welcher dafzu geführt haben könnte das sie eine Beschichtung, mit was auch immer, deinem Deckle vorgesehen haben.
Zitat:" Aluminium, Silizium, Magnesium und beispielsweiße auch Chrom sowie Legierungen, die diese Metalle in größeren Konzentrationen enthalten, neigen auf Grund ihrer hohen Sauerstoffaffinität ;) in besonderen Maße zur Bildung unlöslicher Oxidfilme beim Schmelzen, Pfannenfüllen und Gießen. Der Grad der Oxidation mit Luftsauerstoff ist eben einer Konzentrations- und Druckabhängigkeit in der Praxis vor allem temperatur- und zeitabhängig. Diese temperatur- und Zeitabhängigkeit ist beim Schmelzen und auch beim Warmhalten zu beachten; mit steigender Temperatur nimmt die Oxidationsneigung stark zu.
Das trifft ganz besonders für Aluminiumschmelzen mit höheren Magnesiumgehalten zu. Hier werden neben Aluminiumoxid auch Spinelle gebildet, die die Ausbildung einer luftdichten Selbstabdeckung, wie sie mit Aluminiumoxid allein möglich.... usw."