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Wie groß darf der Versatz der Steuerräder sein ???
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 17:53
von awologe
Hallo,
ich baue gerade meinen Motor wieder zusammen. Mir kommt der Versatz der beiden Steuerräder zueinander zu groß vor. Es sind 1,7 mm. Ist das noch tolerierbar oder soll ich es lieber mit Distanzscheiben einstellen ?
danke
Re: Wie groß darf der Versatz der Steuerräder sein ???
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 18:15
von faraday425
hallo, das gleiche problem hatte ich auch. zieh das ritzel von der kurbelwelle einfach nochmal schön heiß ab und schlage es nur soweit drauf ,dass die zähne die größtmöglichste angriffsfläche haben. die kw ist auf der seite ja nur am anfang konisch und da musst du dir keine sorgen dass es wieder "runter" kommt ;) gruß faraday425
Re: Wie groß darf der Versatz der Steuerräder sein ???
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 18:15
von mopedprinz
Es darf kein Versatz enstehen. Ansonsten hast Du irgend etwas falsch geamacht.
Es gibt zB. Steuerräder mit versch. Bund....und viel mehr worauf man achten sollte. ;) Renè
Re: Wie groß darf der Versatz der Steuerräder sein ???
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 18:26
von Alu-Schweißer
Hallo, ...das kanst du so nicht lassen. Das rad ist noch nicht richtig heruntergerutscht.
Also .... mache das rad auf der nw wieder warm und zieh das Rad mit den abzieher herunter. Das rad auf der kw kann augenscheinlich drauf bleiben. Lasse die nw wieder gut abkühlen und erwärme (spuckheiß!) dann das rad von neuen und ziehe es wieder neu auf. !! wichtig schaue bitte vor den wiedereinbau nach ob du keine riefen auf der welle oder steuerrad hast. ...nix mit grobe hammerschläge!!!! Gruß Heiko
Re: Wie groß darf der Versatz der Steuerräder sein ???
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 19:17
von PdmAJ
Hallo
Ich hab das bei meinem jetzigen Motor auch gehabt (1,2mm). Ich konnte das Problem nicht durch nochmaliges Aus- und wieder Zusammenbauen beheben. Die Nockenwelle saß wie sie sitzen sollte und das Steuerrad war am Anschlag.
Nun blieben nur noch drei Erklärungen, entweder saß die KW zu tief im Gehäuse oder die KW aus Eisenach war an den Anschlägen nicht maßhaltig abgeschliffen!? Oder drittens, es gibt einfach Produktionstoleranzen bei den Blöcken! Es gibt ja auch verschiedene Lagerschilde!
Da die Fläche für das hintere KW-Lager genau der Fläche des Lagers entsprach, hatte ich die KW ohne irgendeine Distanzscheibe verbaut. Ich habe aber aus einigen Motoren schon solche Distanzscheiben rausgeholt. Könnte also an der Einbaulage der KW liegen!? Aber 1,2mm ausdistanzieren?
Letztlich habe ich eine Distanzscheibe unter das KW-Steuerrad gelegt, da ich erstens nicht nochmal die KW rausnehmen wollte und zweitens nicht riskieren wollte, dass sich das Steuerrad verschiebt. Bei der Schrägverzahnung müssen ja auch axiale Kräfte auftreten! Also besser auf Nummer sicher. Das Lima-lager ging dann exakt bis an das Steuerrad herran!
Bis jetzt (4000km) läuft der Motor ohne murren. Trotzdem könnten sich einige doch nochmal zum Thema: "KW-einbau, was zu beachten ist" äußern. Danke!
Gruß Alex
Re: Wie groß darf der Versatz der Steuerräder sein ???
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 19:28
von Bausoldat
Moin, hab da was gefunden! Passt zwar nicht hundertprozentig zum Thema, hat aber mit Fertigungstoleranzen der damaligen Zeit zu tun, und regt vielleicht zum Nachdenken in andere Richtungen nach.
Kundendienstklein.jpg
Re: Wie groß darf der Versatz der Steuerräder sein ???
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 19:37
von awotouren
Danke bausoldat,
hast du noch mehr solche Anweisungen vom Werk?
Gruß
Re: Wie groß darf der Versatz der Steuerräder sein ???
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 21:03
von stöffchen
Hallo,
ist der hintere Simmeringträger schon montiert? Ansonsten ist es möglich, daß beim Aufziehen des Steuerrades die Kurbelwelle mistamt den Hauptlagern nach "unten" gerutscht ist.
Viele Grüße!
Stefan
Re: Wie groß darf der Versatz der Steuerräder sein ???
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 22:08
von PdmAJ
Hallo
hab noch mal die Suche zum Thema KW einbauen bemüht
http://www.awoforum.de/viewtopic.php?f= ... urbelwelle .
Der Fred endet mit der Problematik, dass die KW/Pleuel nicht mittig in der Zylinderbohrung, sondern leicht zur Kupplung hin versetzt liegt. Gibt es in dem Wernerbuch irgendwelche Hinweise auf Ausgleichsscheiben zwischen 6207er und der KW oder zum ausdistanzieren von KW, Lagern usw.?
@bausoldat, was du so alles rumliegen hast! Is aber mal interessant. Mit achsialem Druck auf dem 6205er dürfte der Motor aber schon etwas schwer drehen?! Da stand wohl etwas die Produktivität im Vordergrund?!
Gruß Alex
Re: Wie groß darf der Versatz der Steuerräder sein ???
Verfasst: Mi 30. Dez 2009, 08:49
von plessloui
@awologe:
Ziehe das Nockenwellenrad nochmal runter und schau ob mit dem Keil alles passt. Wir hatten mal, dass sich vom Keil ein Span abgeschält hattte und dadurch ging es nicht bis zum Anschlag.
PdmAJ:
Überlege mal selber! Wenn du die Kurbelwelle an der besagten Stelle mittels Passscheiben verschieben willst, kommt das Steuerrad weiter nach vorne und auch der Anker.