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Meine Werkstattgeschichte

Verfasst: Mo 3. Aug 2026, 14:45
von AWO Scheune
Da der Technische Teil hier im Forum in letzter Zeit immer mehr zu Wünschen übrig lässt, habe ich mich jetzt dazu entschieden die letzten 1½ Jahre meines Werkstattkebens hier mit euch zu Teilen.

Es soll nicht draum gehen wieso und warum ich gewisse Dinge so gemacht habe, sondern eher möchte ich anderen hier damit Mut machen..........



Da ich mit meinem Kumpel einmal im Jahr eine etwas größere Tour durch die umliegenden Dörfer mache und wir relativ Seriennahe Motorisiert waren in unseren beiden Touren Gespannen, meines Baujahr 1954 und seines Baujahr 1958.
Wir 2 Unterschiedliche Motorkonzepte Fuhren, er 68mm Hub mit 72mm Bohrung und ich 74mm Hub mit 68mm Bohrung, kam es unterwegs immerwieder zu Situationen wo wir nicht sonderlich gut Harmonierten und wir die Motoren ständig am Limit bewegt haben.

Somit kam irgendwann der Gedanke auf für uns beide 2 Identische Motoren zu bauen die geringfügig mehr Leistung haben sollten.
Das ganze sollte in meiner Werkstatt mit Konventionellen Maschienen passieren, und Finanziell nicht ausufern.

Also sprachen wir auf der Fahrt zur Oldtema im Januar 2025 die Möglichkeiten durch, schnell waren wir uns bei 350ccm einig.

Somit sah ich mich auf der Oldtema nach einer Kurbelwelle vom Wartburg mit 78mm Hub um, natürlich gab es dort so einige, aber wie ich fand zu exorbitanten Preisen.

Also durchforstete ich auf der Heimfahrt einschlägige Portale und wurde fündig.
Eine Welle für 10€ und 6€Versand, was soll da schon schieflaufen?
Also mit dem Verkäufer in Verbindung gesetzt und das Ding geordert, ein paar Tage später war das Päckchen da.
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Re: Meine Werkstattgeschichte

Verfasst: Mo 3. Aug 2026, 14:46
von AWO Scheune
Relativ Zeitnah habe ich begonnen die Welle in ihre Einzelteile zu zerlegen und grob zu reinigen.
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Re: Meine Werkstattgeschichte

Verfasst: Mo 3. Aug 2026, 14:47
von AWO Scheune
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Re: Meine Werkstattgeschichte

Verfasst: Mo 3. Aug 2026, 14:50
von AWO Scheune
In einem ersten Anfall habe ich dann ein Pärchen dieser Hubscheiben etwas mit der Fräse bearbeitet, das sie später einmal die Breite einer Originalen Welle besitzen.
In der Zwischenzeit war auch eine Defekte Nachbauwelle von Ralf bei mir angekommen, die für mein Vorhaben die Lagerstümpfe Spenden sollte.
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Re: Meine Werkstattgeschichte

Verfasst: Mo 3. Aug 2026, 14:52
von AWO Scheune
Die Stümpfe der Welle habe ich auf der Fräsmaschiene Mithilfe des Rundtisches erstmal grob rausgefräst.
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Re: Meine Werkstattgeschichte

Verfasst: Mo 3. Aug 2026, 14:54
von AWO Scheune
Diese habe ich dann Anschließend auf das von mir angestrebte Übermaß in der Drehbank gedreht.
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Re: Meine Werkstattgeschichte

Verfasst: Mo 3. Aug 2026, 15:08
von AWO Scheune
Aufgrund meines nun doch schon sehr Fortgeschritten Alters bin ich aufgrund eines Bandscheibenvorfalles erstmal etwas längere Zeit ausgefallen, in Folge dessen ist natürlich auch die Werkstatt geschlossen geblieben.
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Re: Meine Werkstattgeschichte

Verfasst: Mo 3. Aug 2026, 15:13
von AWO Scheune
Als es Körperlich so einigermaßen wieder rund lief habe ich die restlichen Stümpfe fertig gestellt und in die Hubscheiben eingepresst sowie ausgerichtet.
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Re: Meine Werkstattgeschichte

Verfasst: Mo 3. Aug 2026, 15:14
von AWO Scheune
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Re: Meine Werkstattgeschichte

Verfasst: Mo 3. Aug 2026, 15:17
von AWO Scheune
So konnte ich dan die Wellenhälften auch Ordentlich Spannen und ihnen ihre Finale Kontur geben.
Da es an dieser Stelle ja nicht auf Schönheit ankommt, habe ich auf den Schlichtschnitt verzichtet und das nur mit einem Schruppfräser gemacht.
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