Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Mo 24. Mär 2025, 10:04
Hallo liebes AWO-Forum,
ich habe jetzt lange und viel gelesen, aber nicht so richtig fündig geworden.
Ich habe mich im Mai 2022 im Forum angemeldet und kurz vorgestellt. Seitdem habe ich beim Aufbau meiner Touren-AWO immer mal wieder das Forum bemüht und Antworten viele meiner Fragen gefunden.
Es ist bei mir soweit, dass ich die Abhnahme beim TÜV erfolgreich bestanden habe und die Zulassung ist auch erfolgreich verlaufen. Die Spannung war groß und ich habe mich an die erste Ausfahrt gewagt. AWO sprang super an und dann erstmal zum Tanken. Springt danach wieder auf den ersten Kick an. Dann weiter zu einem Kumpel (vielleicht 10 km Fahrt) und erstmal einen Kaffee trinken. Weiterfahrt nach dem Kaffee war auch kein Problem. Weiter ging die Tour. Nach weiteren 20 km kam die AWO ins stolpern. Gasannahme nur beschränkt, aber im Stabdgas tuckerte sie ganz entspannt, als wenn nicht wäre. Konnte mich dann noch weitere 8-10 km mit bescheidener Gasannahme vorwärts bewegen, bis nichts mehr ging. Siegessicher, wie ich vorher war, hatte ich auch kein Werkzeug dabei, so dass ich mir erstmal Werkzeug bringen lassen musste. Mein Tipp war der Vergaser. Also ausbauen, sauber machen und Startversuche. "Springt nicht an. Im Vergaser war tatsächlich ein wenig Dreck zu finden. Dann Kerze angeschaut. Die war schwarz. Nach ein paar weiteren Versuchen kam die AWO dann doch. Also ab nach Hause und auf die Bühne.
Bei meinem notgedrungenen Zwischenstopp haben sich noch zwei Lecks gezeigt. Der Kardan tropft im warmen Zustand und aus dem Druckstück von der Kupplung verliert die Gute auch etwas Öl.
Zurück zur Zündkerze. Wir haben den Motor machen lassen und derjenige hat eine Kerze M14-260 verbaut. Habe mich dann dazu entschieden, die M14-225 zu probieren. Zu Hause sprang die AWO auch wieder gut an und ein paar kleine Runden um die Dörfer (6-8 km) waren super. Nach der Tour über die Dörfer habe ich den Vergaser nochmal (nach Anleitung aus dem Buch) eingestellt
Dann habe ich mir gestern eine größere Ausfahrt vorgenommen. Die lief auch ziemlich gut. Die AWO mag das volle Aufdrehen vom Gas irgendwie nicht und kommt dabei ins stottern, aber da wir in der Einfahrphase sind, ist das zumindest aktuell erträglich.
Nach 30 km bekam ich wieder die gleichen Probleme, wie bei meiner ersten Tour. Im Standgas tuckerte die AWO, aber an eine Gasannahme ist nicht zu denken gewesen. Irgendwie bin ich damit nach Hause gekommen. Zu Hause abgestellt und erstmal einen Kaffee getrunken.
Danach einen erfolglosen Startversuch unternommen und die Kerze angeschaut. Die ist zumindest nicht schwarz, aber auch nicht rehbraun, sonder ziemlich hell.
Zusätzlich habe ich das Gefühl, dass das Standgas wieder höher ist, als es sein sollte.
Für folgende Baustellen/Probleme muss ich irgendwie (hoffentlich gemeinsam mit euch) Lösungen finden:
1. Standgas erhöht sich gefühlt selbstständig bzw. sie dreht höher, als eingestellt
2. Kardan leckt (Kriege ich in den Griff. Werde die Dichtung nochmal neu machen und zusätzlich ein bisschen dauerelastisches Dichtmittel verwenden)
3. Ausfall nach längerer Tour>30km (keine Gasannahme und wenn sie aus ist, ist kein Starten mehr möglich)
4. Leck am Druckstück (Werde ich neu machen bzw. neue Dichtungen bestellen)
5. Problem mit der Kupplung. --> Ich habe das Spiel des Kupplungshebels so eingestellt, dass dieser 2-3 mm Spiel hat. Beim Fahren erhöht sich das Spiel selbstständig soweit, dass ich das der Kupplungshebel nur noch 1-2 cm vom Lenker entfernt ist und ich nur noch diese 1-2 cm zum Trennen der Kupplung habe. Wenn sie kalt ist, geht das Spiel wieder ein wenig zurück. Gibts da eine Idee zu?
Was habe ich:
AWO T Baujahr 1955
Verbaut ist ein Rundschieber (mit Kunststoffschwimmer)
Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
ich habe jetzt lange und viel gelesen, aber nicht so richtig fündig geworden.
Ich habe mich im Mai 2022 im Forum angemeldet und kurz vorgestellt. Seitdem habe ich beim Aufbau meiner Touren-AWO immer mal wieder das Forum bemüht und Antworten viele meiner Fragen gefunden.
Es ist bei mir soweit, dass ich die Abhnahme beim TÜV erfolgreich bestanden habe und die Zulassung ist auch erfolgreich verlaufen. Die Spannung war groß und ich habe mich an die erste Ausfahrt gewagt. AWO sprang super an und dann erstmal zum Tanken. Springt danach wieder auf den ersten Kick an. Dann weiter zu einem Kumpel (vielleicht 10 km Fahrt) und erstmal einen Kaffee trinken. Weiterfahrt nach dem Kaffee war auch kein Problem. Weiter ging die Tour. Nach weiteren 20 km kam die AWO ins stolpern. Gasannahme nur beschränkt, aber im Stabdgas tuckerte sie ganz entspannt, als wenn nicht wäre. Konnte mich dann noch weitere 8-10 km mit bescheidener Gasannahme vorwärts bewegen, bis nichts mehr ging. Siegessicher, wie ich vorher war, hatte ich auch kein Werkzeug dabei, so dass ich mir erstmal Werkzeug bringen lassen musste. Mein Tipp war der Vergaser. Also ausbauen, sauber machen und Startversuche. "Springt nicht an. Im Vergaser war tatsächlich ein wenig Dreck zu finden. Dann Kerze angeschaut. Die war schwarz. Nach ein paar weiteren Versuchen kam die AWO dann doch. Also ab nach Hause und auf die Bühne.
Bei meinem notgedrungenen Zwischenstopp haben sich noch zwei Lecks gezeigt. Der Kardan tropft im warmen Zustand und aus dem Druckstück von der Kupplung verliert die Gute auch etwas Öl.
Zurück zur Zündkerze. Wir haben den Motor machen lassen und derjenige hat eine Kerze M14-260 verbaut. Habe mich dann dazu entschieden, die M14-225 zu probieren. Zu Hause sprang die AWO auch wieder gut an und ein paar kleine Runden um die Dörfer (6-8 km) waren super. Nach der Tour über die Dörfer habe ich den Vergaser nochmal (nach Anleitung aus dem Buch) eingestellt
Dann habe ich mir gestern eine größere Ausfahrt vorgenommen. Die lief auch ziemlich gut. Die AWO mag das volle Aufdrehen vom Gas irgendwie nicht und kommt dabei ins stottern, aber da wir in der Einfahrphase sind, ist das zumindest aktuell erträglich.
Nach 30 km bekam ich wieder die gleichen Probleme, wie bei meiner ersten Tour. Im Standgas tuckerte die AWO, aber an eine Gasannahme ist nicht zu denken gewesen. Irgendwie bin ich damit nach Hause gekommen. Zu Hause abgestellt und erstmal einen Kaffee getrunken.
Danach einen erfolglosen Startversuch unternommen und die Kerze angeschaut. Die ist zumindest nicht schwarz, aber auch nicht rehbraun, sonder ziemlich hell.
Zusätzlich habe ich das Gefühl, dass das Standgas wieder höher ist, als es sein sollte.
Für folgende Baustellen/Probleme muss ich irgendwie (hoffentlich gemeinsam mit euch) Lösungen finden:
1. Standgas erhöht sich gefühlt selbstständig bzw. sie dreht höher, als eingestellt
2. Kardan leckt (Kriege ich in den Griff. Werde die Dichtung nochmal neu machen und zusätzlich ein bisschen dauerelastisches Dichtmittel verwenden)
3. Ausfall nach längerer Tour>30km (keine Gasannahme und wenn sie aus ist, ist kein Starten mehr möglich)
4. Leck am Druckstück (Werde ich neu machen bzw. neue Dichtungen bestellen)
5. Problem mit der Kupplung. --> Ich habe das Spiel des Kupplungshebels so eingestellt, dass dieser 2-3 mm Spiel hat. Beim Fahren erhöht sich das Spiel selbstständig soweit, dass ich das der Kupplungshebel nur noch 1-2 cm vom Lenker entfernt ist und ich nur noch diese 1-2 cm zum Trennen der Kupplung habe. Wenn sie kalt ist, geht das Spiel wieder ein wenig zurück. Gibts da eine Idee zu?
Was habe ich:
AWO T Baujahr 1955
Verbaut ist ein Rundschieber (mit Kunststoffschwimmer)
Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt.



