Einmal Wasser und zurück
Verfasst: Do 3. Sep 2009, 11:08
Hallo an Alle,
ich wollte mal meinen Beitrag eine Fahrt und zur Zuverlässigkeit der AWO kundtun. In der vergangenen Zeit wurden immer wieder Beiträge geschrieben, worin geschrieben wurde, das die Besitzer sich nicht mal mehr auf die Arbeit zu fahren trauen...
Also am Do den 27.08. habe ich meinen Tourenchopper gepackt. Zwei NVA- Taschen und nen Rucksack. In den Taschen waren Werkzeug, ein Ersatzzyli, ein Zündmagnet und diverse Dichtungen und natürlich nötiges Werkzeug. Dazu habe ich mir jeweils ein Liter ÖL und Benzin eingepackt. Im Rucksack Klamotten für eine Woche....
Ich hatte ja die Fahrt nach Danewitz in diesem Jahr nicht auf Achse machen können, da mir die Zylinderpassung kaputt gegangen war. Aber eine längere Fahrt wollte ich in diesem Jahr schon noch machen. Die Fahrt ergab sich, als mir meine Cousine mitteilte, das sie Urlaub auf Usedom macht. Und da ich sowieso Verwandtschaft in Karlshagen habe....
Um 8 Uhr morgens war dann der Start. Die Tour ging über 847 km übern Biedenkopf, Korbach, Frankenberg, Kassel, Göttingen, Braunlage (Harz), Halberstadt, Magdeburg, Genthin, Wittstock, Waren.... Usedom. Das Wetter war einfach nur Bombe, die Landschaft herrlich. Klar das nach ca 6 Stunden der Boppes anfing weh zu tun, aber ein AWO-Fahrer kennt ja keinen Schmerz. Um 1 Uhr Nachts, also nach exakt 17 Stunden waren die AWO und ich in Karlshagen. Pausen habe ich nur gemacht um was zu futtern und Fotos zu machen, weil ausruhen kann man sich ja beim Fahren.
Die Tage auf der Insel haben wir sehr genossen und viel Spaß gehabt. Am So habe ich dann mit dem Pommerschen Jung telefoniert und er sagte mir, das er etwas Probleme mit seiner Zündung (Batterie) hat, er aber erst am Mo aus Bremen wiederkomme. Ok, ich wollte eigentlich am Mo wieder zurück fahren, habe ich eben noch einen Tag Urlaub dran gehangen. Um 3 Uhr Nachmittags bin ich flugs nach Greifswald gedüst und habe mir Steffans Moped beguckt. Mh, aber ohne Messgerät war nichts zu machen. Seine Batterie wird immer durch irgendeinen Masseschluß leergezogen und auch die Lima lädt nur unzufrieden. Jedenfalls konnten wir auf die Schnelle nur ne Diagnose stellen, aber nicht tun. Aber das Treffen war auf jenfalls wieder richtig schön...
Am Di Morgen bin ich dann um 7 Uhr wieder Richtung Heimat aufgebrochen. Vorhergesagt war ein super sonniger Tag mit Temperaturen um die 30 Grad. Auf der Hinfahrt hatte ich Rückenwind, den hatte ich jetzt voll von vorn. Morgens hielt sich alles in Grenzen, aber so gegen Mittag und Höhe Magdeburg war das Übel auf dem Höhepunkt. Die AWO merkte das wohl auch, jedenfalls war mehr als 85 km/h nicht mehr drin. Im Harz wurde es etwas kälter, was der Motorleistung wieder entgegen kam. Ok, das ging soweit auch bis Göttingen ganz gut. Dann kam der Regen..... Und was für einer..... 10 cm Wasser auf der Fahrbahn und Platzregen. Aber Aufgeben kam nicht in die Tüte. Da die Klamotten sowieso durch waren, ging es einfach immer weiter. Das Moped lief und muckte nicht, das war das Wichtigste. Das Ende vom Lied war dann, meine Hütte um 1 Uhr Nachts und ne warme Dusche in Sicht. Abladen und ausziehen ging dann wie von alleine. Um 2 Uhr lag ich dann mit Gummibeinen, aber voll zufrieden im Bett.
Wenn ich gefragt werden würde, ob ich das wieder machen würde, würde ich antworten JEDERZEIT. Es ist einmalig, vorrausgesetzt die Maschine ist voll in Ordnung und man hat Vertrauen zu sich selber. Jeder der das so in ähnlicher Art schon gemacht hat, wird wissen was ich meine. Auf jeden Fall war es ein geiler Ritt, 1694 km Hin und Her + ca 100 km Inselrundfahrt ist schon ne Hausnummer. Ohne Schaden und Geschraube, nur Öl und Benzin. Ach ja die Fahrtkosten beliefen sich für eine Strecke auf mickrige 45 €...... J
In diesem Sinne, Grüße an alle der Uwe
PS: Ein besonderer Gruß an Steffan, Du bekommst das mit Deiner Zündung schon hin...
ich wollte mal meinen Beitrag eine Fahrt und zur Zuverlässigkeit der AWO kundtun. In der vergangenen Zeit wurden immer wieder Beiträge geschrieben, worin geschrieben wurde, das die Besitzer sich nicht mal mehr auf die Arbeit zu fahren trauen...
Also am Do den 27.08. habe ich meinen Tourenchopper gepackt. Zwei NVA- Taschen und nen Rucksack. In den Taschen waren Werkzeug, ein Ersatzzyli, ein Zündmagnet und diverse Dichtungen und natürlich nötiges Werkzeug. Dazu habe ich mir jeweils ein Liter ÖL und Benzin eingepackt. Im Rucksack Klamotten für eine Woche....
Ich hatte ja die Fahrt nach Danewitz in diesem Jahr nicht auf Achse machen können, da mir die Zylinderpassung kaputt gegangen war. Aber eine längere Fahrt wollte ich in diesem Jahr schon noch machen. Die Fahrt ergab sich, als mir meine Cousine mitteilte, das sie Urlaub auf Usedom macht. Und da ich sowieso Verwandtschaft in Karlshagen habe....
Um 8 Uhr morgens war dann der Start. Die Tour ging über 847 km übern Biedenkopf, Korbach, Frankenberg, Kassel, Göttingen, Braunlage (Harz), Halberstadt, Magdeburg, Genthin, Wittstock, Waren.... Usedom. Das Wetter war einfach nur Bombe, die Landschaft herrlich. Klar das nach ca 6 Stunden der Boppes anfing weh zu tun, aber ein AWO-Fahrer kennt ja keinen Schmerz. Um 1 Uhr Nachts, also nach exakt 17 Stunden waren die AWO und ich in Karlshagen. Pausen habe ich nur gemacht um was zu futtern und Fotos zu machen, weil ausruhen kann man sich ja beim Fahren.
Die Tage auf der Insel haben wir sehr genossen und viel Spaß gehabt. Am So habe ich dann mit dem Pommerschen Jung telefoniert und er sagte mir, das er etwas Probleme mit seiner Zündung (Batterie) hat, er aber erst am Mo aus Bremen wiederkomme. Ok, ich wollte eigentlich am Mo wieder zurück fahren, habe ich eben noch einen Tag Urlaub dran gehangen. Um 3 Uhr Nachmittags bin ich flugs nach Greifswald gedüst und habe mir Steffans Moped beguckt. Mh, aber ohne Messgerät war nichts zu machen. Seine Batterie wird immer durch irgendeinen Masseschluß leergezogen und auch die Lima lädt nur unzufrieden. Jedenfalls konnten wir auf die Schnelle nur ne Diagnose stellen, aber nicht tun. Aber das Treffen war auf jenfalls wieder richtig schön...
Am Di Morgen bin ich dann um 7 Uhr wieder Richtung Heimat aufgebrochen. Vorhergesagt war ein super sonniger Tag mit Temperaturen um die 30 Grad. Auf der Hinfahrt hatte ich Rückenwind, den hatte ich jetzt voll von vorn. Morgens hielt sich alles in Grenzen, aber so gegen Mittag und Höhe Magdeburg war das Übel auf dem Höhepunkt. Die AWO merkte das wohl auch, jedenfalls war mehr als 85 km/h nicht mehr drin. Im Harz wurde es etwas kälter, was der Motorleistung wieder entgegen kam. Ok, das ging soweit auch bis Göttingen ganz gut. Dann kam der Regen..... Und was für einer..... 10 cm Wasser auf der Fahrbahn und Platzregen. Aber Aufgeben kam nicht in die Tüte. Da die Klamotten sowieso durch waren, ging es einfach immer weiter. Das Moped lief und muckte nicht, das war das Wichtigste. Das Ende vom Lied war dann, meine Hütte um 1 Uhr Nachts und ne warme Dusche in Sicht. Abladen und ausziehen ging dann wie von alleine. Um 2 Uhr lag ich dann mit Gummibeinen, aber voll zufrieden im Bett.
Wenn ich gefragt werden würde, ob ich das wieder machen würde, würde ich antworten JEDERZEIT. Es ist einmalig, vorrausgesetzt die Maschine ist voll in Ordnung und man hat Vertrauen zu sich selber. Jeder der das so in ähnlicher Art schon gemacht hat, wird wissen was ich meine. Auf jeden Fall war es ein geiler Ritt, 1694 km Hin und Her + ca 100 km Inselrundfahrt ist schon ne Hausnummer. Ohne Schaden und Geschraube, nur Öl und Benzin. Ach ja die Fahrtkosten beliefen sich für eine Strecke auf mickrige 45 €...... J
In diesem Sinne, Grüße an alle der Uwe
PS: Ein besonderer Gruß an Steffan, Du bekommst das mit Deiner Zündung schon hin...
