Sport AWO Getriebe- Reparatur
Verfasst: Mi 15. Nov 2023, 11:05
Sport AWO Getriebe-Reparatur
Schaltproblem-und Reparaturbericht
Die Sport Awo wurde im vorigen Jahr gekauft. Zu Anfang war alles In Ordnung, bis dann langsam kleine Getriebe Problemen auftraten. Beim Gänge einlegen kam es zu Schaltproblemen. Der 2. Gang lies sich manchmal nicht richtig einlegen, oder der 3. Gang sprang auch mal heraus, bzw. es gab Leerlauf zwischen dem 3. und 4. Gang. Später ging der 4. Gang nicht mehr heraus. Also, Motor aus und im Stand per Handhebel in den Leerlauf geschaltet. Danach nur noch im 1. 2. und 3. Gang nach Hause gefahren.
Getriebe ausgebaut und zur Reparatur gebracht.
Am Getriebe wurden dann die "Verschleißteile" und vieles mehr erneuert, außer die zwei Zahnrad-Hauptwellen, Zahnräder, Schaltklaue und einige weitere Kleinteile konnten ebenfalls wieder verwendet werden.
Neu eingebaute Teile:
Alle Kugellager, Wellendichtringe, Kickstarterwelle, Gangschaltwelle, Anlaufscheiben und weitere Kleinteile.
Das reparierte Getriebe wurde ins Motorrad eingebaut und die Probefahrt erfolgte. Alles war einwandfrei, jedoch nach mehreren hundert Fahrkilometern traten erneut so kleine Schaltprobleme auf. Der eine oder andere Gang ist gelegentlich mal wieder herausgerutscht, doch beim kräftigen nachdrücken blieb er dann drinn. Gleich vorweg, es lag kein Reparaturfehler vor, sondern es lag am Fahrer selbst. Die Gänge wurden nicht immer "ordentlich ausgefahren" und somit nicht "Drehzahlgerecht" geschaltet.
Das ist natürlich nicht richtig. Eigentlich weiß man so etwas, aber es wird nicht immer so in die Tat umgesetzt.
Wenn z. B. bei halber Drehzahl geschaltet wird, und dann noch nicht kräftig genug, dann kann der Gang auch mal wieder herausspringen und dann liegt es nicht an der Technik.
Hinweis:
Diese Getriebe sollen ja erst nach erreichen der optimalen Motordrehzahl, also nahezu der vollen Drehzahl geschaltet werden. Das bedeutet die Gänge sind schon gut auszufahren und erst dann soll der Schaltvorgang erfolgen. Beim Herunterschalten selbstverständlich die Motordrehzahl ordentlich reduzieren und dann herunterschalten. Weiterhin sollen die Gänge "kräftig" "Ein- bzw. Ausgeschaltet" werden und nicht nur leicht angetippt werden, wie das bei den heutigen modernen Motorrädern üblich ist.
Bei älteren Touren AWO Motorrädern wird empfohlen, die Gänge sehr kräftig und wenn nötig mit dem "Hacken" zu schalten, damit diese nicht wieder herausspringen.
Die Methode soll wohl erfolgreich sein.
Um die Sache abzurunden, nach Einhaltung der genannten Getriebe Schaltempfehlungen sind keine weiteren Getriebe- Schaltproblme bei der Sport AWO mehr aufgetreten.
Anmerkung:
Da es keine werksneuen Getriebe mehr zu kaufen gibt, müssen wir uns damit anfreunden, defekte Getriebe, mit den zur Verfügung stehenden Neuenteilen, oder noch guten gebrauchten Erstzteilen instandzusetzen.
Zum Beispiel für die Schaltklauen gibt es keine Nachanfertigungen mehr, da muß man auf gut erhaltene Altteile zurückzugreifen und diese wieder einbauen. Wir wissen auch, dass bei der Verwendung von guten Geberauchtteilen trotzdem ein gewisser Verschleiß an diesen Teilen vorhanden ist.
Im eingebauten Zustand summiert sich dann der Verschleiß bei mehreren solcher Teile.
Dann entstehen schnell mal Schalt-Differenzen von einigen Millimetern im Getriebe,
welche auch nach einer Reparatur zu kleinen Schaltproblem führen können,
die wir dann durch sachgerechtes Schalten ausgleichen sollten.
Sollte der Text für einige AWO Freunde informativ sein, dann würde es mich freuen und die AWO Freunde, die sich damit auskennen, bitte nur zur Kenntnis nehmen.
Schaltproblem-und Reparaturbericht
Die Sport Awo wurde im vorigen Jahr gekauft. Zu Anfang war alles In Ordnung, bis dann langsam kleine Getriebe Problemen auftraten. Beim Gänge einlegen kam es zu Schaltproblemen. Der 2. Gang lies sich manchmal nicht richtig einlegen, oder der 3. Gang sprang auch mal heraus, bzw. es gab Leerlauf zwischen dem 3. und 4. Gang. Später ging der 4. Gang nicht mehr heraus. Also, Motor aus und im Stand per Handhebel in den Leerlauf geschaltet. Danach nur noch im 1. 2. und 3. Gang nach Hause gefahren.
Getriebe ausgebaut und zur Reparatur gebracht.
Am Getriebe wurden dann die "Verschleißteile" und vieles mehr erneuert, außer die zwei Zahnrad-Hauptwellen, Zahnräder, Schaltklaue und einige weitere Kleinteile konnten ebenfalls wieder verwendet werden.
Neu eingebaute Teile:
Alle Kugellager, Wellendichtringe, Kickstarterwelle, Gangschaltwelle, Anlaufscheiben und weitere Kleinteile.
Das reparierte Getriebe wurde ins Motorrad eingebaut und die Probefahrt erfolgte. Alles war einwandfrei, jedoch nach mehreren hundert Fahrkilometern traten erneut so kleine Schaltprobleme auf. Der eine oder andere Gang ist gelegentlich mal wieder herausgerutscht, doch beim kräftigen nachdrücken blieb er dann drinn. Gleich vorweg, es lag kein Reparaturfehler vor, sondern es lag am Fahrer selbst. Die Gänge wurden nicht immer "ordentlich ausgefahren" und somit nicht "Drehzahlgerecht" geschaltet.
Das ist natürlich nicht richtig. Eigentlich weiß man so etwas, aber es wird nicht immer so in die Tat umgesetzt.
Wenn z. B. bei halber Drehzahl geschaltet wird, und dann noch nicht kräftig genug, dann kann der Gang auch mal wieder herausspringen und dann liegt es nicht an der Technik.
Hinweis:
Diese Getriebe sollen ja erst nach erreichen der optimalen Motordrehzahl, also nahezu der vollen Drehzahl geschaltet werden. Das bedeutet die Gänge sind schon gut auszufahren und erst dann soll der Schaltvorgang erfolgen. Beim Herunterschalten selbstverständlich die Motordrehzahl ordentlich reduzieren und dann herunterschalten. Weiterhin sollen die Gänge "kräftig" "Ein- bzw. Ausgeschaltet" werden und nicht nur leicht angetippt werden, wie das bei den heutigen modernen Motorrädern üblich ist.
Bei älteren Touren AWO Motorrädern wird empfohlen, die Gänge sehr kräftig und wenn nötig mit dem "Hacken" zu schalten, damit diese nicht wieder herausspringen.
Die Methode soll wohl erfolgreich sein.
Um die Sache abzurunden, nach Einhaltung der genannten Getriebe Schaltempfehlungen sind keine weiteren Getriebe- Schaltproblme bei der Sport AWO mehr aufgetreten.
Anmerkung:
Da es keine werksneuen Getriebe mehr zu kaufen gibt, müssen wir uns damit anfreunden, defekte Getriebe, mit den zur Verfügung stehenden Neuenteilen, oder noch guten gebrauchten Erstzteilen instandzusetzen.
Zum Beispiel für die Schaltklauen gibt es keine Nachanfertigungen mehr, da muß man auf gut erhaltene Altteile zurückzugreifen und diese wieder einbauen. Wir wissen auch, dass bei der Verwendung von guten Geberauchtteilen trotzdem ein gewisser Verschleiß an diesen Teilen vorhanden ist.
Im eingebauten Zustand summiert sich dann der Verschleiß bei mehreren solcher Teile.
Dann entstehen schnell mal Schalt-Differenzen von einigen Millimetern im Getriebe,
welche auch nach einer Reparatur zu kleinen Schaltproblem führen können,
die wir dann durch sachgerechtes Schalten ausgleichen sollten.
Sollte der Text für einige AWO Freunde informativ sein, dann würde es mich freuen und die AWO Freunde, die sich damit auskennen, bitte nur zur Kenntnis nehmen.