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Vorderbremse AWO-T
Verfasst: Sa 26. Mär 2022, 19:19
von Tommy 69
Grüßt euch, Tommy muß mal wieder fragen...mein Vorderbremse bremst gar net

.Hab noch net so lang meine AWO-T, was könnt ihr mir raten? Gefeilt und geschliffen hab ich scho. Neue Ankerplatte und neue Bremsbeläge? Viele Grüße aus dem Vogtland

Re: Vorderbremse AWO-T
Verfasst: Sa 26. Mär 2022, 19:26
von strahler
Könnte sein, die Geometrie stimmt nicht zwischen Seilzug und Bremshebel an der Bremsankerplatte. Der Winkel zwischen Seilzug und Bremshebel sollte ein spitzer Winkel sein. Oftmals ist der Winkel stumpf, selbst bei neuen Belägen. Dann nützt alles ziehen nicht, da der Bremshebel schon zu weit hinten ist.
Abhilfe schafft nur das Biegen des Bremshebels nach vorn. Dazu sollte dieser warm gemacht werden.
Grüße, Thomas
Re: Vorderbremse AWO-T
Verfasst: Sa 26. Mär 2022, 20:00
von Edeltuning
Was net geht, geht net.

Oder man bastelt es sich zurecht, frag mal Willi.
Sorry, als man früher, wo in der Zukunft auch nicht alles besser wurde, noch kein Internetz und kein Geld für Bücher hatte, gabs aber schon Werkstoffkunde, maschinenbautechnische Erkenntnisse und ...eigene Erfahrungen. Vorsagen hat noch nie Schlau gemacht.
Ist nur schade, daß die täglich 24-7-52 umspülte Werbung nichts von AWO erzählt.

Re: Vorderbremse AWO-T
Verfasst: Sa 26. Mär 2022, 20:15
von 425/T
Den Bremshebel biegen

Was ist das für ein Vorschlag??
Wenn die Geometrie nicht stimmt könnte das event. an den abgenutzen Belegen liegen? Was da zu machen ist hatten wir hier erst vor kurzem.
Kann auch sein das es historische Belege sind die schon einiges an Fett aus den Radlagern gesehen haben. Dann kannst du lange feilen.
Re: Vorderbremse AWO-T
Verfasst: So 27. Mär 2022, 17:40
von Tommy 69
Danke,aber der Edeltuner is ein ganz gescheiter...hoffe es gibt net noch mehr solche im Forum. Ich dachte man tauscht sich aus,die was weniger Ahnung haben...Danke an 425/T,ich mach mal neue rein. Gruß
Re: Vorderbremse AWO-T
Verfasst: So 27. Mär 2022, 17:59
von Micha
Also tatsächlich

Bitte bitte erst was krummbiegen, wenn man weiß, dass es kein Originalteil ist und deswegen nicht passen KANN!
Wenn es originale Teile sind, wovon ich ausgehe, dann sind die von Geometrie&Co so gebaut, dass es funktioniert, wenn alles i.O. ist. Also geh von aus, dass was anderes nicht stimmt.
Und immer schön eins nach dem anderen:
Hat sie denn schon mal ordentlich gebremst? - dann wird es Verschleiß oder Verölung sein.
Wenn nicht - falsch zusammengebaut? --> Der Winkel könnte es schon mal sein.
Gerne ist auch ein falscher Bowdenzug --> Kannst Du es so einstellen, dass der Bremshebel am Lenker einen brauchbaren Weg hat?
Wenn das passt, sind Beläge und Trommel sauber? --> Beläge kann man wohl in Waschlauge auskochen. (Hab ich noch nicht gemacht), aber mit Bremsenreiniger sollte sich auch ein schneller Erfolg zeigen - wird es dann langsam wieder schlechter, dann neue Beläge nehmen.
außerdem die Belagstärke nachmessen. es ist ihr natürliches Wesen, dass die dünner werden.
also Schritt für Schritt und erstmal nix verbiegen!
Beste Grüße! Micha
Re: Vorderbremse AWO-T
Verfasst: So 27. Mär 2022, 18:00
von Andy
Deine Frage und Erklärungen waren auch sehr allgemein gehalten und ohne Bilder ist eine Fehlerdiagnose und deren Behebung sehr schwierig.
Wie schon gesagt, war das erst vor kurzem hier in Thema. Lies einfach mal etwas im Forum und verwende die Suchfunktion.
Gruß Andy
Re: Vorderbremse AWO-T
Verfasst: So 27. Mär 2022, 18:12
von Tommy 69
Dank Micha,alles Orginal Teile, denke das sind alte Beläge, der Bremshebel unten an der Ankerplatte wo der Bowdenzugnibbel ist muss der sich bewegen...Danke
Re: Vorderbremse AWO-T
Verfasst: So 27. Mär 2022, 18:18
von Andy
Nein, der ist fest genietet.
Re: Vorderbremse AWO-T
Verfasst: So 27. Mär 2022, 20:39
von flar
Die Aufnahme des Bowdenzug ist, wie Andy schon beschrieben, fest vernietet.
Der Bremshebel steckt auf auf dem Bremsnocken. Dafür hat der Bremshebel einen ein quadratische Aussparung, der Bremsnocken hat das passende quadratische Gegenstück. Es ist (leider) keine Feinverzahnung.
Aber die Verbindung muss formschlüssig sein, also darf auch da nix wackeln.
Wenn die Bremsbeläge zu weit abgefahren sind, besteht auch die Gefahr, dass der Bremsnocken sich verklemmt und nicht wieder zurück in seine Ausgangsstellung geht. Dann ist die Bremse fest, da sie sich nicht mehr löst und das ist lebensgefährlich.
Mach mal ein Foto von der Ankerplatte mit und ohne gezogene Bremse. Evtl kann man dann eine Fehlstellung schon sehen.
ralf