Vergaser / Zündungsproblem
Verfasst: Di 31. Aug 2021, 18:45
Wertes Forum, nun bin ich seit 3 Wochen Stolzer Besitzer einer Awo 425 Sport, und muss euch um Rat bitten.
Ich habe die Dame ca. 100KM entfernt gekauft, laut Vorbesitzer ist der Kopf und Kardan 2020 überholt worden.
Als 1. Probe habe ich die Awo auch gleich die 100KM per Achse heimgefahren. Soweit lief sie wirklich gut, Laut PKW Tacho vom Vater auch gute 110Km/H. Jedoch fiel mir immer wieder auf, das wenn ich aus niedriger Drehzahl, schnell das Gas aufreiße, sie wie kurz - ich denke ersäuft. Wenn man nur ein bisschen langsam das Gas hochdreht geht es ohne Probleme. Des weiteren hatte ich ganz Selten bei längeren Strecken ( Landstraße) mit fast Vollgas immer mal einen Ruckler dabei.
Gut dachte ich mir als ich daheim war, schaust du mal die Kerze an. Siehe da, Schwarz. Also dachte ich mir gut, Ist die HD evtl. zu Groß oder die Teillastnadel stimmt nicht.
Als ich die Dame nach dem Wochenende wo ich sie geholt habe dann in meine Garage brachte, habe ich erstmal angefangen alle Öle zu tauschen, alles mal nachzuschauen usw... dabei habe ich dann die Ventile nachgestellt da diese Zuwenig Spiel hatten (0,10 ist nun bei beiden eingestellt) sowie habe ich die Zündung überprüft und ein Mü nachgestellt und mehrmals Kontrolliert mit Prüflampe und Abblitzgerät. Soweit also meiner Meinung nach erstmal alles Wichtige nachgeschaut. Nur habe ich immer noch das Problem mit der "schnellen " Gasannahme, sowie das sie im Stand immer wieder in den Vergaser zurückpfatscht. Ich habe schon die Kerze gewechselt, Zündkabel, Zündstecker, Zündspule zum prüfen getauscht - es ist übrigens eine Batteriezündung verbaut. So richtig werde ich der Dame aber nicht Herr, denn dieses kurze ich nenne es mal Ersaufen beim schnellen Gas geben dachte ich mir kommt von zuviel Sprit bzw. von zu Fetter Einstellung - da die Kerze ja auch dunkel ist. Aber das Pfatschen deutet doch eher auf ein zu Mageres Gemisch hin. Genauso habe ich das Problem das wenn ich die Leerlaufgemischschraube auf Grundeinstellung also 3-4 Umdrehungen rausdrehe, habe ich das Problem das sie extrem schlecht abtourt , bzw. teilweise selbstständig die Drehzahl ändert. Verbaut ist übrigens ein überholter Rundschiebervergaser von D. Heyne der auch keineausgeklapperten Schieber hat.
Ich habe nun schon vieeeele Beiträge durchgelesen um mir irgentwie Ideen zu holen aber nicht wirklich einen neuen denkansatz gefunden, kann es sein das die ZZP Verstellung nicht ganz hinhaut, bzw. zu träge ist und dadurch wenn man das Gas aufreißt, die Verstellung nicht schnell genug ist und quasi der ZZP nicht zur Menge des Gemisches passt?
Auf Nebenluft habe ich mittels dem Pump-Zerstäuber mit Bremsenreiniger schon den Motor abgesprüht, ohne Erfolg.
Ich danke schonmal allen die ihre Gedanken dazu bemühen und fließen lassen... wenn vielleicht auch mal jemand aus meiner Nähe (Reichenbach im Vogtland) mit drüber schauen könnte wäre das natürlich mega für Kost und Logie wird selbstverständlich gesorgt.
Vielen dank, euer Richard
Ich habe die Dame ca. 100KM entfernt gekauft, laut Vorbesitzer ist der Kopf und Kardan 2020 überholt worden.
Als 1. Probe habe ich die Awo auch gleich die 100KM per Achse heimgefahren. Soweit lief sie wirklich gut, Laut PKW Tacho vom Vater auch gute 110Km/H. Jedoch fiel mir immer wieder auf, das wenn ich aus niedriger Drehzahl, schnell das Gas aufreiße, sie wie kurz - ich denke ersäuft. Wenn man nur ein bisschen langsam das Gas hochdreht geht es ohne Probleme. Des weiteren hatte ich ganz Selten bei längeren Strecken ( Landstraße) mit fast Vollgas immer mal einen Ruckler dabei.
Gut dachte ich mir als ich daheim war, schaust du mal die Kerze an. Siehe da, Schwarz. Also dachte ich mir gut, Ist die HD evtl. zu Groß oder die Teillastnadel stimmt nicht.
Als ich die Dame nach dem Wochenende wo ich sie geholt habe dann in meine Garage brachte, habe ich erstmal angefangen alle Öle zu tauschen, alles mal nachzuschauen usw... dabei habe ich dann die Ventile nachgestellt da diese Zuwenig Spiel hatten (0,10 ist nun bei beiden eingestellt) sowie habe ich die Zündung überprüft und ein Mü nachgestellt und mehrmals Kontrolliert mit Prüflampe und Abblitzgerät. Soweit also meiner Meinung nach erstmal alles Wichtige nachgeschaut. Nur habe ich immer noch das Problem mit der "schnellen " Gasannahme, sowie das sie im Stand immer wieder in den Vergaser zurückpfatscht. Ich habe schon die Kerze gewechselt, Zündkabel, Zündstecker, Zündspule zum prüfen getauscht - es ist übrigens eine Batteriezündung verbaut. So richtig werde ich der Dame aber nicht Herr, denn dieses kurze ich nenne es mal Ersaufen beim schnellen Gas geben dachte ich mir kommt von zuviel Sprit bzw. von zu Fetter Einstellung - da die Kerze ja auch dunkel ist. Aber das Pfatschen deutet doch eher auf ein zu Mageres Gemisch hin. Genauso habe ich das Problem das wenn ich die Leerlaufgemischschraube auf Grundeinstellung also 3-4 Umdrehungen rausdrehe, habe ich das Problem das sie extrem schlecht abtourt , bzw. teilweise selbstständig die Drehzahl ändert. Verbaut ist übrigens ein überholter Rundschiebervergaser von D. Heyne der auch keineausgeklapperten Schieber hat.
Ich habe nun schon vieeeele Beiträge durchgelesen um mir irgentwie Ideen zu holen aber nicht wirklich einen neuen denkansatz gefunden, kann es sein das die ZZP Verstellung nicht ganz hinhaut, bzw. zu träge ist und dadurch wenn man das Gas aufreißt, die Verstellung nicht schnell genug ist und quasi der ZZP nicht zur Menge des Gemisches passt?
Auf Nebenluft habe ich mittels dem Pump-Zerstäuber mit Bremsenreiniger schon den Motor abgesprüht, ohne Erfolg.
Ich danke schonmal allen die ihre Gedanken dazu bemühen und fließen lassen... wenn vielleicht auch mal jemand aus meiner Nähe (Reichenbach im Vogtland) mit drüber schauen könnte wäre das natürlich mega für Kost und Logie wird selbstverständlich gesorgt.
Vielen dank, euer Richard
