AWO Sport von Ron-8
Verfasst: Do 26. Dez 2019, 19:55
Hallo Foristen,
ich habe jetzt 2 Tage intensiv das Forum durchblättert, gelesen und bin mittlerweile von den vielen Infos überwältigt und auch durcheinander. Das ist ja mal ganz schön viel Input …..
Ich habe überlegt, wo ich sinnigerweise mein Projekt vorstelle. "Pleiten, Pech und Pannen" wäre nahe dran :-), "Meckerecke" oder "Laberecke" würden auch passen aber ich bleibe mal bei der Neuvorstellung (des Projektes).
Beginnen wir von vorne, der Kauf.
Von einem Bekannten hörte ich von der Möglichkeit und da eine Sport AWO schon immer hier her musste / sollte, war der Plan schnell gefasst. Das ist 2 oder 3 Jahre her. Zwischenzeitlich standen einige RT´s auf der Bühne und sind zu neuem Leben erweckt worden.
Das war also der Anfang ..
Falsche Griffe und Hebel, verbeulter und gestrichener Tank aber sie ist gelaufen. Nur kurz aber sie lief.
Beim Blick in den Tank war klar, warum sie nur ganz kurz lief- soviel Rost habe ich in einem Tank noch nicht gesehen.
Der Rest war und ist mir unklar, was ist richtig und was ist falsch dran verbaut usw. Deshalb ja auch meine Anmeldung hier.
Obwohl ich schon immer mal Patina machen wollte und jedesmal denke, das könnte was werden, kommt immer das gleiche Ergebnis dabei raus, nach genauer Betrachtung der Substanz landet alles im Kofferraum und wird zur Sandstrahlerei gebracht. Schön ist aber das Abholen und die nackte Wahrheit wird sichtbar .....
Kotflügel hinten mit jeder Menge Löcher, Lampentopf gerissen, Batteriekasten große Durchrostung gespachtelt usw. Alles machbar aber eben kein Patina mehr.
Dann kam aber die Fgst.Nr. zum Vorschein und viele Fragen / Unklarheiten auf.
Gekauft habe ich sie mit Kaufvertrag und bundesdeutschem Brief. Ein Typenschild war nicht dran. Zuletzt war sie in Leipzig bis 2005 zugelassen.
Die Fgst.-Nr. 163017 sagt ein Baujahr 1957 aus, im Brief steht 01.07.1959. Da kann sich der TÜV-Mann vertan haben oder es steckt mehr dahinter. Ein E vor der Fgst.Nr. ist nur mit großzügigem guten Willen zu erkennen aber eher nicht zu erkennen. Das können auch andere "Kratzer" im Blech sein. Die Rahmennummer ist auch nicht von DDR-Stellen wie Polizei o.ä. eingeschlagen, das Schriftbild ist nicht mit den eckigen Zahlen sondern wie "ab Werk".
Der Aufnahme-Nippel für den Kupplungszug hat kein Gewinde, der Motor ist gummigelagert. Eine Halterung für den späten Auspuff ist dran am Rahmen. Die Schwinge hat keine Nadellager und es ist ein Tatzenständer dran. Federbeine hinten sind m. E. die letzte Ausführung.
Könnt Ihr mir helfen Licht ins Dunkel zu bringen?
BG Ron
ich habe jetzt 2 Tage intensiv das Forum durchblättert, gelesen und bin mittlerweile von den vielen Infos überwältigt und auch durcheinander. Das ist ja mal ganz schön viel Input …..
Ich habe überlegt, wo ich sinnigerweise mein Projekt vorstelle. "Pleiten, Pech und Pannen" wäre nahe dran :-), "Meckerecke" oder "Laberecke" würden auch passen aber ich bleibe mal bei der Neuvorstellung (des Projektes).
Beginnen wir von vorne, der Kauf.
Von einem Bekannten hörte ich von der Möglichkeit und da eine Sport AWO schon immer hier her musste / sollte, war der Plan schnell gefasst. Das ist 2 oder 3 Jahre her. Zwischenzeitlich standen einige RT´s auf der Bühne und sind zu neuem Leben erweckt worden.
Das war also der Anfang ..
Falsche Griffe und Hebel, verbeulter und gestrichener Tank aber sie ist gelaufen. Nur kurz aber sie lief.
Beim Blick in den Tank war klar, warum sie nur ganz kurz lief- soviel Rost habe ich in einem Tank noch nicht gesehen.
Der Rest war und ist mir unklar, was ist richtig und was ist falsch dran verbaut usw. Deshalb ja auch meine Anmeldung hier.
Obwohl ich schon immer mal Patina machen wollte und jedesmal denke, das könnte was werden, kommt immer das gleiche Ergebnis dabei raus, nach genauer Betrachtung der Substanz landet alles im Kofferraum und wird zur Sandstrahlerei gebracht. Schön ist aber das Abholen und die nackte Wahrheit wird sichtbar .....
Kotflügel hinten mit jeder Menge Löcher, Lampentopf gerissen, Batteriekasten große Durchrostung gespachtelt usw. Alles machbar aber eben kein Patina mehr.
Dann kam aber die Fgst.Nr. zum Vorschein und viele Fragen / Unklarheiten auf.
Gekauft habe ich sie mit Kaufvertrag und bundesdeutschem Brief. Ein Typenschild war nicht dran. Zuletzt war sie in Leipzig bis 2005 zugelassen.
Die Fgst.-Nr. 163017 sagt ein Baujahr 1957 aus, im Brief steht 01.07.1959. Da kann sich der TÜV-Mann vertan haben oder es steckt mehr dahinter. Ein E vor der Fgst.Nr. ist nur mit großzügigem guten Willen zu erkennen aber eher nicht zu erkennen. Das können auch andere "Kratzer" im Blech sein. Die Rahmennummer ist auch nicht von DDR-Stellen wie Polizei o.ä. eingeschlagen, das Schriftbild ist nicht mit den eckigen Zahlen sondern wie "ab Werk".
Der Aufnahme-Nippel für den Kupplungszug hat kein Gewinde, der Motor ist gummigelagert. Eine Halterung für den späten Auspuff ist dran am Rahmen. Die Schwinge hat keine Nadellager und es ist ein Tatzenständer dran. Federbeine hinten sind m. E. die letzte Ausführung.
Könnt Ihr mir helfen Licht ins Dunkel zu bringen?
BG Ron