AWO 425T im Südwesten 1952/1954
Verfasst: Mi 13. Nov 2019, 16:02
Hallo Jochen,
schöne Vorstellung,auch meine Glückwünsche zu diesem Schatz.
Als „Beginner“ ist es natürlich einigermaßen schwierig, von Anfang an die richtigen Entscheidungen zu treffen wenn es darum geht, in welcher Form so ein wichtiges Kulturgut wieder auf die Straße kommt und vor allem erhalten werden soll.
Da ist dieses Forum wirklich ein Wissens,- und Erfahrungspool, von dem bestimmt noch unsere Enkel profitieren können.
Kurz zu Deiner Maschine.
Ist ja ne 52iger und spricht mich naturgemäß besonders an, da ja dieses Baujahr noch einige Besonderheiten der sog. „Urawo“ aufweist und somit doch immer etwas „besonderes“ ist.
Du hast ja ganz richtig schon bemerkt, welche Teile an Deiner Maschine zu dem Baujahr nicht ganz passen.
Vorweg solltest Du dir überlegen, ob Du die Maschine so erhalten möchtest, wie diese jetzt ist.
Mit Patina eben in Würde gealtert aber technisch tip top und alltagstauglich.
Oder eben eine Restauration mit allem drum und dran und auch Veränderungen /Optimierungen nach eigenem Geschmack und Kontostand.
Ganz ehrlich, Deine Maschine hat so viel Potential zur ersten Variante, dass es fast schade wäre, diesen wunderbaren Erhaltungszustand schon allein mit einer Neulackierung für immer zu „zerstören“.
Diese Maschine sollte mit überschaubarem Aufwand wieder in einen sehr guten optischen und technischen Zustand zu versetzen sein. (vorausgesetzt, die Technik ist noch einigermaßen in Schuss)
Man(n) bekommt erstaunlicherweise bis auf seltene Originalteile fast jedes Teil für dieses Modell und auch die Experten in Sachen Regenerierung/Aufarbeitung von Altteilen sind mit den Möglichkeiten und Materialien von heute in der Lage, erstklassige Arbeit abzuliefern.
Falls Du den Weg der Erhaltung des derzeitigen Zustands gehen solltest, kannst Du das Moped langfristig Stück für Stück auch wieder in den Zustand versetzen, wie es quasi 1952 vom Band gelaufen ist.
Dazu gehören natürlich von der Optik her neben anderen Kleinigkeiten die Fischflöte ohne Blechkante mit Steckkrümmer, die runden Tankplaketten, Lampengehäuse (ohne) Zündschlossabdeckung und mit nur einer Kontrollampe (Ladung).
Beim Batteriekasten bin ich mir fast sicher, dass der dort noch verbaut war. Dies wurde hier im Forum auch schon kontrovers diskutiert.
Bei der Vergasergeschichte ist es so, dass mittlerweile für den originalen BVF KL 322-0 Registervergaser , welcher ursprünglich dort verbaut war, qualitativ sehr gute Nachfertigungen für unter 40,- Euro zu haben sind. Habe selbst damit gute Erfahrungen damit gemacht.
Ansonsten bestätige ich die Ansagen/Meinungen meiner Vorschreiber und wünsche Dir viel Spass beim „flottmachen“ der Lady und vor allem gute Fahrt und immer eine Handbreit Luft zwischen Asphalt und Leder……………..
schöne Vorstellung,auch meine Glückwünsche zu diesem Schatz.
Als „Beginner“ ist es natürlich einigermaßen schwierig, von Anfang an die richtigen Entscheidungen zu treffen wenn es darum geht, in welcher Form so ein wichtiges Kulturgut wieder auf die Straße kommt und vor allem erhalten werden soll.
Da ist dieses Forum wirklich ein Wissens,- und Erfahrungspool, von dem bestimmt noch unsere Enkel profitieren können.
Kurz zu Deiner Maschine.
Ist ja ne 52iger und spricht mich naturgemäß besonders an, da ja dieses Baujahr noch einige Besonderheiten der sog. „Urawo“ aufweist und somit doch immer etwas „besonderes“ ist.
Du hast ja ganz richtig schon bemerkt, welche Teile an Deiner Maschine zu dem Baujahr nicht ganz passen.
Vorweg solltest Du dir überlegen, ob Du die Maschine so erhalten möchtest, wie diese jetzt ist.
Mit Patina eben in Würde gealtert aber technisch tip top und alltagstauglich.
Oder eben eine Restauration mit allem drum und dran und auch Veränderungen /Optimierungen nach eigenem Geschmack und Kontostand.
Ganz ehrlich, Deine Maschine hat so viel Potential zur ersten Variante, dass es fast schade wäre, diesen wunderbaren Erhaltungszustand schon allein mit einer Neulackierung für immer zu „zerstören“.
Diese Maschine sollte mit überschaubarem Aufwand wieder in einen sehr guten optischen und technischen Zustand zu versetzen sein. (vorausgesetzt, die Technik ist noch einigermaßen in Schuss)
Man(n) bekommt erstaunlicherweise bis auf seltene Originalteile fast jedes Teil für dieses Modell und auch die Experten in Sachen Regenerierung/Aufarbeitung von Altteilen sind mit den Möglichkeiten und Materialien von heute in der Lage, erstklassige Arbeit abzuliefern.
Falls Du den Weg der Erhaltung des derzeitigen Zustands gehen solltest, kannst Du das Moped langfristig Stück für Stück auch wieder in den Zustand versetzen, wie es quasi 1952 vom Band gelaufen ist.
Dazu gehören natürlich von der Optik her neben anderen Kleinigkeiten die Fischflöte ohne Blechkante mit Steckkrümmer, die runden Tankplaketten, Lampengehäuse (ohne) Zündschlossabdeckung und mit nur einer Kontrollampe (Ladung).
Beim Batteriekasten bin ich mir fast sicher, dass der dort noch verbaut war. Dies wurde hier im Forum auch schon kontrovers diskutiert.
Bei der Vergasergeschichte ist es so, dass mittlerweile für den originalen BVF KL 322-0 Registervergaser , welcher ursprünglich dort verbaut war, qualitativ sehr gute Nachfertigungen für unter 40,- Euro zu haben sind. Habe selbst damit gute Erfahrungen damit gemacht.
Ansonsten bestätige ich die Ansagen/Meinungen meiner Vorschreiber und wünsche Dir viel Spass beim „flottmachen“ der Lady und vor allem gute Fahrt und immer eine Handbreit Luft zwischen Asphalt und Leder……………..