Experiment- Kurbelwelle
Verfasst: Sa 11. Aug 2018, 23:13
Mich hat der Gedanke nicht losgelassen , mal eine, etwas größere Welle zu bauen.
Für den Anfang sollte es eine 72-ziger werden.
Also suchte ich in meinem Fundus nach einer brauchbaren Welle.
GEFUNDEN !!!!!
Ich hatte die Idee, den Hubzapfen auszupressen, beide Wangen mit einem Paßdorn zu fixieren und dann zusammen zu punkten.
Gesagt -getan!
Meine Planscheibe habe ich schon mit parallel Anschlägen ausgerüstet.
Diese wurden nochmal plan gedreht damit die Wangen sauber seitlich laufen.
Damit ich auch Rundlauf bekomme, kamen noch Ausgleichgewichte an die Planscheibe.

Nun spannte ich die Wangen in die Planscheibe, richtetet sie mit 2 mm Versatz aus und drehte die 25-ziger Bohrung ganz vorsichtig auf Dm 30 aus .

Dann drehte ich 2 Buchsen, innen und außen mit 5 hundertstel Aufmaß und presste das Ganze wieder zusammen.


Zum Schluss überprüfte ich alles auf Rundlauf und musste natürlich noch richten.
Bis auf 0,02 mm habe ich es hinbekommen

Die Meßuhr steht blöd, ich habe natürlich an den Lagersitzen gemessen.

Das Ganze nochmal in einem Video zusammen gefasst
https://youtu.be/567LZOxzZHg
Einen Motorblock hatte ich auch noch , ebenso einen Zylinder u. Kolben (Buckelkolben leider nur mit 69,5 Schleifmaß.) u. Zylinderkopf (14Ps)
An den Kolben habe ich noch eine Quetschkante angedreht.( Tipp von Volker)
Aber es ging mir ja um den Testlauf
Alles zusammengebaut und gestartet : LÄUFT!!!!
Video
https://youtu.be/K-2KNGwuFqA
Leider konnte ich nicht prüfen, wie die Welle sich unter Last verhält
Vielleicht ruft das bei dem einen oder anderen ein müdes Lächel hervor.
Für mich war es ein kleines Erfolgserlebnis!
(Im nachhinein habe ich erfahren, das diese Art Hub zu erhöhen ,schon praktiziert wurde)
Gruß clairenc
Für den Anfang sollte es eine 72-ziger werden.
Also suchte ich in meinem Fundus nach einer brauchbaren Welle.
GEFUNDEN !!!!!
Ich hatte die Idee, den Hubzapfen auszupressen, beide Wangen mit einem Paßdorn zu fixieren und dann zusammen zu punkten.
Gesagt -getan!
Meine Planscheibe habe ich schon mit parallel Anschlägen ausgerüstet.
Diese wurden nochmal plan gedreht damit die Wangen sauber seitlich laufen.
Damit ich auch Rundlauf bekomme, kamen noch Ausgleichgewichte an die Planscheibe.

Nun spannte ich die Wangen in die Planscheibe, richtetet sie mit 2 mm Versatz aus und drehte die 25-ziger Bohrung ganz vorsichtig auf Dm 30 aus .

Dann drehte ich 2 Buchsen, innen und außen mit 5 hundertstel Aufmaß und presste das Ganze wieder zusammen.


Zum Schluss überprüfte ich alles auf Rundlauf und musste natürlich noch richten.
Bis auf 0,02 mm habe ich es hinbekommen

Die Meßuhr steht blöd, ich habe natürlich an den Lagersitzen gemessen.

Das Ganze nochmal in einem Video zusammen gefasst
https://youtu.be/567LZOxzZHg
Einen Motorblock hatte ich auch noch , ebenso einen Zylinder u. Kolben (Buckelkolben leider nur mit 69,5 Schleifmaß.) u. Zylinderkopf (14Ps)
An den Kolben habe ich noch eine Quetschkante angedreht.( Tipp von Volker)
Aber es ging mir ja um den Testlauf
Alles zusammengebaut und gestartet : LÄUFT!!!!
Video
https://youtu.be/K-2KNGwuFqA
Leider konnte ich nicht prüfen, wie die Welle sich unter Last verhält
Vielleicht ruft das bei dem einen oder anderen ein müdes Lächel hervor.
Für mich war es ein kleines Erfolgserlebnis!
(Im nachhinein habe ich erfahren, das diese Art Hub zu erhöhen ,schon praktiziert wurde)
Gruß clairenc
