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Einfahren mit Pegaz Vergaser

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 21:25
von Edelherb
Hallo!

Meine Awo ist nun fertig, fahrbereit und zugelassen.
Ausser paar Runden im Hof bin ich noch nicht gefahren.

Morgen soll es eigentlich mal auf die Straße gehen.

Ich brauch mal bitte noch paar Hinweise zum einfahren, da ich kompletter Anfänger in Sachen AWO bin.

Und zwar habe ich einen 14 PS Sport-Motor. Der Zylinder ist neu gebohrt und gehohnt. Der Nasen- Kolben ist auch neu.
Zündung ist Powerdynamo, neu und mit Stroboskop genau eingestellt. Der Zylinderkopf ist auch in Ordnung gebracht worden, mit neuen Ventilen.
Meine Zylinderkopfdichtung habe ich nun auch dicht bekommen.

Zündkerze Isolator 240.
Auspuff Original-Nachbau Zigarre mit 35 mm Krümmer.
Vergaser ist ein Pegaz GM24U1. Mit Teflonband an den Einstellschrauben lässt der sich gut einstellen, also der Leerlauf funktioniert jetzt super.
Luftfilter ist so ein Pilzluftfilter.

Vielleicht kann mir da jemand was dazu schreiben.
Besonders die Nadelstellung im Vergaser,
was im normalen Fahrbetrieb richtig ist, und was zum Einfahren richtig ist.
Ich weiss leider den Auslieferungszustand nicht mehr... :oops:

Viele Grüße, Steffen!

Re: Einfahren mit Pegaz Vergaser

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 21:45
von essifreak
einfach nach paar km mal die Kerze rausschrauben und das Kerzenbild anschauen, dann weißt du ja, was du verändern musst, merkst ja auch, wie der Motor durchzieht oder nicht. Halt ganz normal einfahren.

Re: Einfahren mit Pegaz Vergaser

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 21:58
von Tuftufek
Cześć
Hier haben Sie ein wenig Polnisch über diesen Vergaser
http://junakriders.pl/BIBLO/GMKAT/gm-kat1.htm
Michał

Re: Einfahren mit Pegaz Vergaser

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 22:09
von strahler
erst einmal die Isolatorkerze gegen NGK oder Bosch tauschen.

Re: Einfahren mit Pegaz Vergaser

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 22:23
von honecker-harley
strahler hat geschrieben: Do 5. Jul 2018, 22:09 erst einmal die Isolatorkerze gegen NGK oder Bosch tauschen.
Was hat das mit Einfahren zu tun...?

Re: Einfahren mit Pegaz Vergaser

Verfasst: Do 5. Jul 2018, 23:53
von strahler
wenn die Kerze funktioniert, macht es mehr Freude!

Re: Einfahren mit Pegaz Vergaser

Verfasst: Fr 6. Jul 2018, 09:07
von honecker-harley
Isolator Kerze funktioniert wohl nicht...?

Re: Einfahren mit Pegaz Vergaser

Verfasst: Fr 6. Jul 2018, 11:02
von clairenc
Einfahrzeit ist, wenn der Kolben erstmal davon überzeugt werden muss, dass die Laufbuchse ihm nichts böses will und er daher nicht so zaghaft zu sein braucht. :::::cb :::::cb :::::cb :::::cb

Re: Einfahren mit Pegaz Vergaser

Verfasst: Fr 6. Jul 2018, 12:55
von honecker-harley
:::::cb
clairenc hat geschrieben: Fr 6. Jul 2018, 11:02 Einfahrzeit ist, wenn der Kolben erstmal davon überzeugt werden muss, dass die Laufbuchse ihm nichts böses will und er daher nicht so zaghaft zu sein braucht. :::::cb :::::cb :::::cb :::::cb
;;;;;;;

Re: Einfahren mit Pegaz Vergaser

Verfasst: Sa 7. Jul 2018, 18:26
von Micha
:::::cb na ich hoffe bei den vielen guten hinweisen ist die erste probefahrt gut gelungen!
und natürlich kann man die suche bemühen ... es wurde ja alles schon mal im forum geschrieben :::::ll

aber wenn es noch nicht zu spät ist:
Kerze kannst Du natürlich erstmal lassen. bei mir funktionierten ngk tatsächlich auch besser, jetzt habe ich eine ngk BR6HIX. Ist etwas teurer, seit dem habe ich aber ein "one-kick-wonder". aber das ist schon wieder off-topic

Einfahren heist, es langsam angehen. Also erstmal ruhig cruisen und Kerzenschlüssel mitnehmen.
nach ein paar Kilometern nachschauen (Motor nicht noch im Leerlauf laufen lassen, sondern gleich aus machen)
Kerze sehr hell bis weiß: es muss mehr Sprit, wenn sie eher schwarz ist, weniger Sprit ins Gemisch. Nun kann man am Vergaser viel machen - probier es, wenn nötig erstmal mit der Düsennadel.
Kerze zu hell: Nadel eine Kerbe hoch, Kerze zu dunkel: Nadel eine Kerbe runter.
Wenn es erhebliche Probleme gibt, dann muss Du an andere DInge ran (Hauptdüse, Leerlaufdüse etc.)
Meint, wenn die Maschine zum Beispiel nicht sauber hochtourt, sondern sich beim Gasaufziehen z.B. verschluckt, abstirbt, die Höchstgescshwindigkeit zu gering ist etc.
Dann muss z.B. die Hauptdüse variieren. Wie genau - das hängt auch vom Vergaser ab.
Einen guten Überblick gibt die Bedienungsanleitung der AWO. Dort ist beschrieben, welche Komponente bei welcher Gasstellung welchen Einfluss hat.

Gut beim Einfahren: keine Dauer(höchst)leistung sondern wechselnde Belastung. Also z.B. Überland auf kurvenreicher Strecke. Aber ruhig auch mal richtig Gas geben, jedoch sehr hohe Drehzahlen vermeiden.
Wenn die Maschine anfängt "teigig" zu fahren lieber anhalten und schauen, ob sie zu heiß wird. Dann hat man gute Chancen dass sie klemmt. (immer einen Finger am Kupplungsgriff halten ;-) )

Wenn Kerzengesicht gut ausssieht und auch sonst alles läuft, dann zum Anfang nicht mit Ölwechseln sparen. 250 /500 / 1000 km z.B.
Darüber, wann die Maschine eingefahren ist, kann man sich streiten, auch ob eine AWO überhaupt vollgasfest wird.
So ein bisschen "Ohr an Motor" sollte man eh immer haben. "ungewöhlichen" Geräuschen sollte man immer Aufmerksamkeit schenken - gilt aber für die ganze Maschine. Dabei klingt jede AWO anders - also eher auf "Änderungen" im Geräusch achten.
aber das übt sich mit der Zeit, keine Sorge! :lol:

Also dann viel Spaß und Erfolg beim Einfahren!
Mit besten Grüßen, Micha

PS: Nach einiger Strecke (z.B. 500km?) sollte man auch noch mal die Stehbolzen im Zylinderkopf mit Drehmomentenschlüssel nachziehen (die können sich genau wie die Dichtungen noch ein wenig setzen) und damit natürlich auch noch mal die Ventileinstellung überprüfen. ;;;;;; ;;;;;;