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Bleifrei oder Verbleites Benzin?
Verfasst: Mo 5. Feb 2018, 21:52
von Thomas Hav
Hallo, sollte man Verbleites Benzin oder Bleifrei mit einer AWO T fahren?
Re: welches Benzin sollte man fahren?
Verfasst: Mo 5. Feb 2018, 22:02
von feuereisen
Nee Gemisch aus bleifreiem Benzin und Bleizusatz. Alternativ kann man noch die Ventilsitze umbauen.
Re: welches Benzin sollte man fahren?
Verfasst: Mo 5. Feb 2018, 22:09
von Thomas Hav
aha, und Kraft kommt von Kraftstoff. Danke Dir
Re: Bleifrei oder Verbleites Benzin?
Verfasst: Di 6. Feb 2018, 06:57
von Sylvio Auerbach
Hallo!
Wo gibt es noch verbleiben Sprit? Ich nehme auch welchen. Zylinder Kopf nicht umgebaut auf bleifrei, dann bleiersatz in den sprit. Ist meine Meinung, die ventilsitzringe sind original weicher und die dichtfläche wird viel schneller breit geschlagen, Ventil dichtet nicht mehr richtig, daraus folgt der Motor wird viel zu heiß, Motorschäden, ventilabriß, kolben Klemmer, Loch im kolben, und so weiter. Oder verbleibt, aber ich glaub kaum das es in Deutschland noch welchen gibt. Man kann natürlich auch mit alten original material bleifrei fahren, aber, dann muss man sich der Sache bewußt sein, diese Ventil Sache beobachten, und rechtzeitig nach bearbeiten, und mit Gas geben Vorsicht, das entscheidet jeder selbst.
Mfgruss der sylvio
Re: Bleifrei oder Verbleites Benzin?
Verfasst: Di 6. Feb 2018, 07:30
von Awojuenger
Hallo Thomas,
gleich geht`s los mit der Endlosdiskussion. Ich fang schon mal an:
Blei wurde früher dem Benzin zugesetzt um die Klopffestigkeit einigermaßen hoch zu halten (Das waren damals glaube ich 72 Oktan). Mittlerweile gibts unter 90 nichts mehr an der Tanke und das ohne Bleizusatz. Deswegen braucht man also keinen Kraftstoffzusatz. Es wird immer wieder von einer irgendwie schonenden Wirkung sich ablagernden Bleis/Bleioxids für die Ventilsitze gesprochen. Wenn man da etwas nachforscht, ob das nun wirklich nötig ist, landet man immer wieder bei ziemlich halbseidenen Empfehlungen. Belastbare Fakten, weder ob es Schäden durch Bleifrei gibt, noch ob sie durch "Bleizusatz" verhindert würden, habe ich noch nicht gesehen, bin aber sicher, dass gleich noch was kommt

.
Mein Fazit: Die Zusätze schaden den Motoren sicher nicht, sondern können vielleicht im Grenzbereich nutzen. In jedem Fall nutzen sie dem allgemeinen Wirtschaftskreislauf. Im Übrigen sollen sie auch nicht mehr so furchtbar giftig sein, da ja kein Blei mehr drin sein darf. Die angesprochene Dämfungswirkung soll durch Kaliumverbindungen erzeugt werden.
Ich nehme sowas nicht, finde es aber nicht verdammenswürdig. Im Zweifel Ventilspiel öfter Kontrollieren damit die Seele Ruhe hat.
Gruß
Heiner
Re: Bleifrei oder Verbleites Benzin?
Verfasst: Di 6. Feb 2018, 07:42
von Sylvio Auerbach
Hallo!
Was hat das ventilspiel mit einem nicht abdichtenden Ventil zu tun, da wo die dichtfläche sagen wir mal 3mm beträgt. Sollte ca. 1mm haben.
Mfgruss der sylvio
Re: Bleifrei oder Verbleites Benzin?
Verfasst: Di 6. Feb 2018, 08:18
von tom
Sylvio Auerbach hat geschrieben: Di 6. Feb 2018, 07:42
Hallo!
Was hat das ventilspiel mit einem nicht abdichtenden Ventil zu tun
Ich denke er meint damit das sich das Ventil ohne Blei im Sprit in den Ventilsitz einhämmern könnte und somit das Ventilspiel verringert, bis zu dem Punkt wo es nicht mehr dicht ist.
Re: Bleifrei oder Verbleites Benzin?
Verfasst: Di 6. Feb 2018, 08:25
von Sylvio Auerbach
Hallo.
Je Breiter die dichtfläche, um so undichter wird das ganze.
Re: Bleifrei oder Verbleites Benzin?
Verfasst: Di 6. Feb 2018, 08:35
von steckkruemmer
Dachte immer, daß Bleizusatz (Bleiersatz) wäre zur besseren Schmierung (ventilmäßig) da, es wurde ja damals auch anderes Material für Ventile ect. wie heute verwendet!
Grüße Tobias
Re: Bleifrei oder Verbleites Benzin?
Verfasst: Di 6. Feb 2018, 12:57
von Edeltuning
Ich würde dem Blei noch paar Eisenfeilspäne beimischen, damit sich die verbrauchten Ventile wieder regenerieren können
