Seite 1 von 2
Tankversiegelung und falscher Benzinhahn
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 12:45
von 01139DRS
Hallo in die Runde,
vorgestellt hatte ich mich mit ein paar Bildern
HIER .
Der Tank muss gereinigt und versiegelt werden. Ein paar Firmen habe ich angeschrieben, die hier empfohlen wurden. Rückmeldungen sind eher träge. Werde in der kommenden Woche mal telefonieren.
Frage: Ein falscher Benzinhahn ist dran. Er ist auch noch dran geklebt worden vom Vorbesitzer. Wie kriegt man das Zeug weich? Bilder folgen.
Re: Tankversiegelung und falscher Benzinhahn
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 12:59
von OBS
Tankversiegelung kann man selbst machen, ist kein Hexenwerk und den eingeklebten Benzinhahn bekommst Du mit einer Heißluftpistole oder einem Industrioeföhn wieder runter.
Re: Tankversiegelung und falscher Benzinhahn
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 13:22
von honecker-harley
Ich empfehle dir nur zu reinigen und nicht zu versiegeln, aus dem Grund da der Tank danach im Falle eines Risses oder ähnlichen nicht mehr schweisbar ist ( der Rotz geht dann ab)..
Re: Tankversiegelung und falscher Benzinhahn
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 13:43
von Schwarzarbeiter
Der Sinn einer Tankversiegelung erschließt sich mir auch nicht. Bevor du die einbringen kannst, muss das Innere des Tanks akkurat gereinigt werden. Warum man sich nach der Reinigung dann dieses Zeug reinkippt, welches später bei Defekten, Reparaturversuchen, etc. für die beschriebenen Probleme sorgt, ist mir schleierhaft. Dann tauchen nämlich später die Fragen im Forum auf, wie "Hilfe! Wie bekomme ich das Teufelszeug wieder aus dem Tank raus?" Meiner Erfahrung nach ist ein stets gut gefüllter Tank vor längeren Abstellperioden und das Bewegen der Maschine das beste Rezept gegen Rost etc.
Gruss Schwarzarbeiter
Re: Tankversiegelung und falscher Benzinhahn
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 14:23
von 01139DRS
Re: Tankversiegelung und falscher Benzinhahn
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 14:27
von 01139DRS
... ich werde berichten, wie ich mit reinigen und Heißluft gegen Benzinhahn vorankomme.
Re: Tankversiegelung und falscher Benzinhahn
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 19:20
von Stößelstange
Tank professionell zu reinigen ist nicht schwer. Du brauchst eine Flasche WC-Reiniger, 1 Flasche Abflussfrei, einen alten Tauchsieder und ein Thermometer.
-Tank sicher und fest aufstellen, alten Benzinhahn dran
- Flasche Abflussfrei rein und den Rest mit Wasser auffüllen, Tauchsieder rein und Temperatur auf ca. 60°C halten
nach ca. 1-2 h ist der grobe Dreck und Rost vollständig ab
- danach Flasche WC-Reiniger rein und wieder mit Wasser auffüllen, daselbe Spiel mit Tauchsieder, Temperatur und Zeit
nochmal, Tank ist chemisch absolut rein, ACHTUNG! vor dem Ablassen der Flüssigkeit etwas Öl hineingeben, dies
verhindert, dass sich sofort nach Entleerung Flugrost ansetzt
Ich habe alle meine Tanks so gemacht und habe keinerlei Probleme. Die o.g. Chemikalien sind die gleichen Inhaltsstoffe wie die, die die Tankreiniger dafür nutzen.
Probiere es aus, es funktioniert!
Viele Grüße.
Torsten
Re: Tankversiegelung und falscher Benzinhahn
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 19:48
von Edeltuning
...Nur daß eine basische Lauge weder chemisch noch physikalisch Rost löst. Andere nehmen irgendwelche Säuren, das kann aber jeder machen, wie er will.

Re: Tankversiegelung und falscher Benzinhahn
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 22:29
von clairenc
Edeltuning hat geschrieben:...Nur daß eine basische Lauge weder chemisch noch physikalisch Rost löst. Andere nehmen irgendwelche Säuren, das kann aber jeder machen, wie er will.

https://de.wikipedia.org/wiki/WC-Reiniger
Re: Tankversiegelung und falscher Benzinhahn
Verfasst: Sa 11. Nov 2017, 23:18
von Edelherb
Hallo!
Mir sind die Tankversiegelungen auch suspekt.
Ich habe meinen Tank auch selbst gemacht, mit verschiedenen Säuren, Aceton, Steinen, Mischmaschine usw.
Ist alles hier im Forum zu lesen.
Es hat nicht gleich beim ersten Versuch so geklappt, wie ich das erhofft hatte.
Problem ist, man muss es irgendwie erreichen, den Tank in ganz kurzer Zeit auszutrocknen. Am besten in weniger als 5 Minuten.
Dann hat es bei mir auch funktioniert.
Ich habe innen als Schutz mit Phosphorsäure eine mausgraue Phosphatschicht erzeugt, die ist leider etwas braun meliert, weil ich den nicht noch schneller trocken bekommen habe.
Aber jetzt, nach ca. einem halben Jahr, knapp halbvoll mit Benzin, kann ich sagen, der Zustand ist sehr stabil.
Es hat sich kein neuer Rost gebildet, und sieht optisch unverändert aus.