kleiner Reisebericht in den Harz
Verfasst: Mi 16. Aug 2017, 22:21
Hallo, hier mal ein kleiner Reisebericht von mir. Geplant war ein paar Tage, mit meinem AWO T-Gespann, den Harz zu erkunden.
Am 8.8. ging es gegen 8:30 los. Das Tagesziel hieß Thale. Geplant waren ca. 200km für die erste Etappe. Eigentlich wollte ich über Beelitz, Belzig und Wiesenburg fahren, aber durch einen LKW Unfall war schon in Beelitz alles dicht. Deshalb bin ich gleich umgedreht und über Wittenberg gefahren. In Wittenberg musste ich die Route auf meinem Papier Navi erst mal aktualisieren. (ein Post it Zelle auf dem Tank) Da ich Fernstraßen und Autobahnen möglichst vermeiden wollte, bin ich hauptsächlich Nebenstraßen gefahren. Es ging also weiter über Dessau, Zerbst und dann in Barby mit der Fähre über die Elbe. Nachdem ich mit der Fähre übergesetzt bin, fingen die ersten Probleme an.
Nach kurzer Fahrt fängt der Motor an zu Stottern und ging aus. Also an den Rand gerollt und ein wenig am Vergaser getupft und es ging ein Stückchen weiter. Aber nicht allzu weit und das gleiche Spiel wieder. Also habe ich den Wassersack am Benzinhahn abgeschraubt um zu gucken ob genug Sprit kommt. Der Sprit lief und es ging weiter. Aber nicht besonders weit, das gleich Problem wieder.
Nun hat das Gewinde vom Wassersack durch das ständige an und abschrauben den Geist aufgegeben. Da ich nun befürchtete den Wassersack bei der Fahrt zu verlieren, dachte ich mir ich sichere ihn mit etwas Draht. Den Bindedraht konnte ich aber leider nicht finden, also habe ich Kabelbinder genommen. Das Problem mit dem Spritmangel war damit aber noch immer nicht behoben. Da ich die Kappe ja nun nicht mehr abschrauben konnte, habe ich mal den Benzinschlauch am Benzinhahn abgemacht, und siehe da, es kam kein Sprit. Dann habe ich den Tankdeckel geöffnet und sieh da, der Sprit läuft. Also Problem erkannt: Belüftung im Tankdeckel war die Ursache.
Mein Tankdeckel hat kein Loch zu Entlüftung, sondern von innen mehrere Bleche und Papierdichtungen mit kleinen Löchern zu Entlüftung. Also blieb mir erst einmal nichts anderes übrig als hin und wieder mal den Tankdeckel zu öffnen.
Es ging dann also weiter nach Calbe/Saale. Die Ortsdurchfahrt war leider gesperrt und ich musste umdrehen und über Schönebeck fahren. Nach 7 Stunden und 250 km bin ich dann in Thale angekommen. Den ruhigen Parkplatz hinter der Pension fand ich dann doch etwas zu ruhig und so durfte ich, nach verhandeln mit der Vermieterin, auf der Terrasse parken. Die war wenigstens umzäunt und abgeschlossen.
Am 8.8. ging es gegen 8:30 los. Das Tagesziel hieß Thale. Geplant waren ca. 200km für die erste Etappe. Eigentlich wollte ich über Beelitz, Belzig und Wiesenburg fahren, aber durch einen LKW Unfall war schon in Beelitz alles dicht. Deshalb bin ich gleich umgedreht und über Wittenberg gefahren. In Wittenberg musste ich die Route auf meinem Papier Navi erst mal aktualisieren. (ein Post it Zelle auf dem Tank) Da ich Fernstraßen und Autobahnen möglichst vermeiden wollte, bin ich hauptsächlich Nebenstraßen gefahren. Es ging also weiter über Dessau, Zerbst und dann in Barby mit der Fähre über die Elbe. Nachdem ich mit der Fähre übergesetzt bin, fingen die ersten Probleme an.
Nach kurzer Fahrt fängt der Motor an zu Stottern und ging aus. Also an den Rand gerollt und ein wenig am Vergaser getupft und es ging ein Stückchen weiter. Aber nicht allzu weit und das gleiche Spiel wieder. Also habe ich den Wassersack am Benzinhahn abgeschraubt um zu gucken ob genug Sprit kommt. Der Sprit lief und es ging weiter. Aber nicht besonders weit, das gleich Problem wieder.
Nun hat das Gewinde vom Wassersack durch das ständige an und abschrauben den Geist aufgegeben. Da ich nun befürchtete den Wassersack bei der Fahrt zu verlieren, dachte ich mir ich sichere ihn mit etwas Draht. Den Bindedraht konnte ich aber leider nicht finden, also habe ich Kabelbinder genommen. Das Problem mit dem Spritmangel war damit aber noch immer nicht behoben. Da ich die Kappe ja nun nicht mehr abschrauben konnte, habe ich mal den Benzinschlauch am Benzinhahn abgemacht, und siehe da, es kam kein Sprit. Dann habe ich den Tankdeckel geöffnet und sieh da, der Sprit läuft. Also Problem erkannt: Belüftung im Tankdeckel war die Ursache.
Mein Tankdeckel hat kein Loch zu Entlüftung, sondern von innen mehrere Bleche und Papierdichtungen mit kleinen Löchern zu Entlüftung. Also blieb mir erst einmal nichts anderes übrig als hin und wieder mal den Tankdeckel zu öffnen.
Es ging dann also weiter nach Calbe/Saale. Die Ortsdurchfahrt war leider gesperrt und ich musste umdrehen und über Schönebeck fahren. Nach 7 Stunden und 250 km bin ich dann in Thale angekommen. Den ruhigen Parkplatz hinter der Pension fand ich dann doch etwas zu ruhig und so durfte ich, nach verhandeln mit der Vermieterin, auf der Terrasse parken. Die war wenigstens umzäunt und abgeschlossen.

