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Einfahren
Verfasst: Fr 26. Mai 2017, 18:54
von Schrauberdaddy
Hallo an alle,
als Neuling im Forum hat ja jeder sicher einen Freischuss. Bei den Medien ist`s das Sommerloch. Ich möchte hier auch keine neue

Disskusion anfangen. Also Luft anhalten und der Reihe nach. In den Beiträgen läßt sich eine deutliche Spaltung der AWO Gemeinde in Befürworter und Gegner von na?, Wunderschmiermittelchen im Motoröl feststellen. Ich benutze solches "Zeug" bisher aber zugegebenermaßen auch in PKW und Bus. Aber nach meinem Verständnis bedeutet das Einfahren das Einlaufen der Reibpaarungen im Motor durch eine etwas verhaltenere Fahrweise während der ersten 500 bis 1000km (besseres Tragbild der Kolbenringe , Lager usw. dadurch leichterer Lauf und bessere Wärmeabfuhr nat. auch frühzeitiger Ölwechsel usw., usw.). Aber meine Frage lautet: Was passiert, wenn ich das dem Motor durch sofortige Zugabe von Mathy M verwehre? Dann bleibt er doch für eine gewisse Ewigkeit im Rohzustand, oder?

Die älteren Semester im Forum haben sicher auch schon mal was davon gehöhrt das es früher spezielles Einlauföl gab? Was natürlich nichts mit ev. Darmproblemen zu tun hatte. :::::cbWenn der Motor dann die erstenTKm klaglos absolviert hat, würde ich das Zeug bedenkenlos reinkippen. Noch mal, mir geht es um den Zeitpunkt der Anwendung. Man kann ja nur dazulernen. Erfahrung muß man sammeln. Ufff... Auf Euer Mitgefühl hoffend: Feuer frei

Re: Einfahren
Verfasst: Fr 26. Mai 2017, 23:37
von hephäst
... vorgeschriebenes Öl plazieren, nach Betriebsanleitung einfahren, dort steht auch der Zeitpunkt des Ölwechsels, dann müßte es irgendwann geschmeidig weitergehen. Dabei immer ein gewisses Gefühl für die Technik walten lassen.

Re: Einfahren
Verfasst: Sa 27. Mai 2017, 01:44
von Edeltuning
10-11-13!
Früher muß nicht alles besser gewesen sein, aaaber es war anders
"Einfahren" bedeutet heute nicht mehr den Wortursprung.
Wegen nicht optimaler Kolbenlegierung, mußte selbiger "meist" durch Abrasivität eingefahren werden - quasi Klemmneigung beseitigen. Solche Prozeduren sind heute bei Neufahrzeugen nicht mehr nötig,
da wird sogar gleich Vollgas empfohlen.

Bei manchen Ersatzkolben für Oldtimer weiß man deren Legierung leider auch nicht und es soll da nicht immer das beste Material geben.
Ansonsten kann Mathy nur von Vorteil sein, wenn es den Verschleiß mindert.

Re: Einfahren
Verfasst: So 30. Jul 2017, 23:10
von Schrauberdaddy
Die AWO düfte eingefahren sein

Bis 1200km mit "Einheiz" Plörre Wagner SAE 50. Ich fuhr recht verhalten und mein Großer eher nach Hertweck. Zwischendurch gabs mal SAE 40, aber da war ich der Meinung das ist bei der Hitze zu dünn. Also jetzt ab 1200km wieder SAE 50 aaaber mit "M"

Mittlerweile sind gut 1700 auf dem Tacho. Stehen geblieben nur dreimal: an der roten Ampel, an der Tanke und an der Eisdiele

Das Teil rennt wie Sau, im dritten locker über 90, dann blockiert die Hand den Gasgriff und lt. Navi bringt sie gute 110 auf die Straße. Der Verbrauch liegt bei knapp 4 Liter. Ich habe ein RR-Thermometer rein gesteckt und bin bei 36° Sommersonne und guter Fahrt auf knapp 100° Öltemperatur gekommen, bei 25° bis 30° außen sinds zwischen 80° und 90° im Öl. Braucht aber einige Kilometer bis dahin. Auch sind wir mit der Feinabstimmung des Vergasers noch nicht ganz durch. Zwischendurch haben wir noch ein paar Resonanzquellen aufgespürt und die Schrauben kontrolliert

Ich habe mittlerweile auch von einem netten Mitglied eine "halbfertige" Bremsankerplatte aus 2015 erstanden, die ich in der Winterpause komplettieren möchte. (Buchse für Bremsnocken, Bolzen für Bremsbacken und das Nipppel für den Bowdenzug) Dachte da liegt noch eine Blechplatte in derTeilekiste wo ich die Maße abnehmen kann, damit ich das Rad nicht erst ausbauen muß. Aber als ich die Platte in der Hand hatte, habe ich gemerkt das da nur 20mm Bremsbacken drangehen, also nicht von derAWO. Das heißt, ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand eine Zeichnung mit den ganzen Maßen zukommen lassen könnte (kann).
Also dann bis neulich
Re: Einfahren
Verfasst: Mo 31. Jul 2017, 08:48
von Deleted User 141
- Die "alten" er
fahrenen Fahrer werden schmunzeln oder ohnmächtig in den Liegestuhl zurückfallen.
- Manch Einer kommt bein Stichwort "M" aus der Deckung und in Fahrt
- Die Anderen zücken Thermometer und sonstige Meßinstrumente um die Old -Lady mit Frischzellenkuhr und Botox zu optimieren.
Eigentlich gibts dazu schon seeeehr viel hier im Forum zu lesen. Aber Sommerloch...
Na denn los und
ABER bleibt bitte beim Thema! Denn mittlerweile sind wir schon wieder bei Bremsnocken etc. angelangt

Re: Einfahren
Verfasst: Mo 31. Jul 2017, 21:24
von marocco
Was loft dad loft !!
-rennt wie sau
-im dritten locker über 90 ( ARMES MATERIAL )
-lt. Navi 110
-Verbrauch knapp 4 Liter
-und mit der Feinabstimmung des Vergasers noch nicht durch ? ( klaub kaum das da noch was geht )
Gruß Marco
Re: Einfahren
Verfasst: Di 1. Aug 2017, 08:59
von Schrauberdaddy
Ich habe ja nicht gesagt das ich auf Verschleiß fahren will, dafür ist die AWO viel zu heilig. Aber es ist doch schön zu wissen, das die Maschine nach anfänglicher Trägheit jetzt locker, leicht und zuverlässig läuft und man sich mal außerhalb der nach Hause-schieben-kann-Distanz bewegen kann, es könnte ja auch anders sein...

Mehr wollte ich nicht rüberbringen. Na denn

Re: Einfahren
Verfasst: Di 1. Aug 2017, 23:06
von hephäst
. . . . was habe ich bisher für ein Glück gehabt. . . . . . .

Re: Einfahren
Verfasst: Mi 2. Aug 2017, 21:37
von Schrauberdaddy
Ei Gude,
da spricht der Humorist. Es gibt eben doch noch echte Glückspilze. Manche Leute sagen nichts im Leben ist selbstverständlich. Schließlich habe ich meine Muttermilch nicht aus der AWO gesaugt. Ich für meinen Teil...Ich find´s gut.
