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Fett

Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 17:21
von ex yamaha
Oder Ölthema nächste Ebene:
Hätte die Idee,da ich mit dem Zeuchs auch zu tun habe Fließfett in den Kardan zu geben,siehe Link.
Bin gespannt auf die Antworten,geht auch in Kurzform:
A-völlig bekloppt
B-versuch wert
C-jaaaa!
http://www.interflon.com/de/produkte/25 ... rease-hd00

Re: Fett

Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 17:41
von Slowrider
Halte ich zwar durchaus für möglich, fragt sich aber wie Du dann mal Alterung feststellen willst, wieviel Du davon dann brauchst und wie Du das Zeugs dann wechselst, wenn es mal nötig ist.
Ich stelle mir auch die Frage weshalb das dann nicht schon in der KFZ Industrie heutzutage verwendet wird z. B. im Getriebe heutiger PKW ?
Gruß Rolf

Re: Fett

Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 18:38
von Marsn91
Doof

Bei meiner k800 war das vorgeschrieben aber wie mit dem Öl bei Motoren. Warum nicht das heutzutage richtige verwenden. Das fett wird and Gehäuse geschleudert und schmiert das Treiblingslager nicht richtig. Außerdem wie bekommst du es wieder raus.

Re: Fett

Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 19:18
von ex yamaha
Das Fett ist schon sehr flüssig,haftet aber auch extrem gut.Weggechleudert wird da so schnell nichts.
Mehr müsste natürlich"gut voll"weil es ja durch die Drehbewegung kaum gefördert wird.
Raus :das lässt sich einfach rauspülen Waschbenzin,Diesel...!

Re: Fett

Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 19:52
von ondanova
Na der Unterschied wird wohl vor allem auch im Fertigungsprozess liegen:
Wenn der Kardan zusammengeschraubt wurde, wurde an bestimmten Stellen vielleicht die Bauteile vorgefettet/ölt eingebaut, aber sonst einfach zusammen und zum schluss Suppenterrine: einfach Öl rauf und umrühren..

Und weil nach dem Einfahren der nächste, in der Regel vom Hersteller zu leistende Service ist:
einfach Öl reinraufrunterraus...
das ist heute nicht anders, auch wenn Du in der Fertigung Roboter hast, die Dir Dein Fliesfett wie beim Kleben auch in ausgetüftelter Manier überall hinschmieren könnten.

Wie gross wäre denn der verschleissmindernde Vorteile von Fliessfett ??
Wenn Du ala RollsRoyce Deinen Kardan zusammenbaust- Öl rein- ein paar hundert km laufen lassen , Öl raus, alles richtig sauber und nochmal nachschauen und dann Dein Fließfett rein- gehts vielleicht- aber wo ist der Vorteil??

Wie bei der Fahrradkette ist Öl zwar nicht ganz so scherstabil, trägt Dir aber schön den verschleissfördernden Abrieb von der Schmierstelle weg, und beim Ölwechsel nahezu ganz raus ausm Haus...
und im Kardan patschen die Zahnräder voller Wollust im Öl, so dass sie immer gut gebadet und gepudert sind...

Re: Fett

Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 20:26
von hephäst
..... ich bin begeistert - der Text von ondanova ist super formuliert .... :lol:

..... ich sage B, aber wie oben bemerkt ( :lol: ) was für ein Vorteil ? Die Teile ( AWO ) laufen so schon so lange,
die laufen und laufen und laufen ....... ( besser: fahren, fahren, fahren.............................)

:lol: ;;;;;;

Re: Fett

Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 21:04
von Roy
Ich kenne von verschiedenen Maschinen Fließfett als Schmierstoff für Führungsbahnen und Schwenklager.
D.h. überall wo keine oder keine hohen Drehzahlen vorhanden sind.
Im Kardan denke ich, würde das Fett an den äußeren Rand geschleudert, und wäre nicht dort, wo es als Schmierstoff gebraucht wird.
Kann auch sein, dass ich falsch liege, probiers aus, und berichte....
Grüße
Roy

Re: Fett

Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 21:46
von clairenc
Darüber wurde schon in verschiedenen Foren diskutiert
HIER
oder
HIER
Zum Fließfett ein Beispiel: Ich demontiere sofort nach dem Kauf von Winkelschleifern, den Getriebekopf und wasche das normale Fett raus und ersetze es durch Getriebefett.
Das normale Fett wird nur weggeschleudert und verbleibt an der Wandung .
Tellerrad und Triebling laufen somit trocken.
Ein Ausfall ist somit vorprogrammiert.
Das Getriebefett läuft immer wieder von der Wandung zurück!
Gruß clairenc

Re: Fett

Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 22:21
von spliffer
A

Re: Fett

Verfasst: Mo 19. Sep 2016, 23:05
von Edelherb
Hi!

Das Stichwort ist hier wohl "Ambroleum".

Das hat man ganz früher, als die ersten Motorräder laufen lernten, tatsächlich teilweise für Getriebe genommen.
Grund war aber ehr, dass es mit den Wellendichtringen damals noch nicht so war, man hat das da noch mit Filzringen o.ä. abgedichtet.
Man hätte auch damals sicher lieber Öl genommen, hätte es aber wohl mit geringem Aufwand nicht dicht bekommen.