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Bohrungen im Kolbenbolzenauge??

Verfasst: Sa 2. Jul 2016, 18:50
von Der alte Sack
Ich wollte gerade die neue Welle einziehen....noch mal auf das Auge geschaut...
mir ist aufgefallen das bei den Alten Wellen welche bei mir rumliegen (3 stück) 3 Bohrungen im (Bolzen)Auge sind 2 kleinere unten und eine größere oben.
Bei der Chinawelle sind 2 Große oben(ca 90 grad entfernt voneinander...oder 45 grad von Achsmitte.

Geht das mit diese 2 Bohrungen oder sollte noch eine von unten eingebracht werden?
lg AS

Re: Bohrungen im Kolbenbolzenauge??

Verfasst: Sa 2. Jul 2016, 20:56
von ossimoped
Das Thema hatten wir schon tausend mal. Kurz gefasst, Bohrung ist zu eng, Muß geahlt werden, die Ölbohrungen reichen. Die Pleuelbuchse sollte gegen Verdrehen gesichert werden. Also nicht einfach einbauen, sondern vorher bearbeiten. Dann klappts auch mit der Rotation... Gruß Uwe

Re: Bohrungen im Kolbenbolzenauge??

Verfasst: So 3. Jul 2016, 12:46
von Der alte Sack
Das glaub ich gerne....nur bei dem Stichwort Bohrung Kurbelwelle usw kommen leider nicht die vermuteten Ergebnisse in der SUFU.
Aber danke für den Hinweis werde mich mal schlau machen.
LG AS

Re: Bohrungen im Kolbenbolzenauge??

Verfasst: So 3. Jul 2016, 13:53
von ex yamaha
Hallo
Manchmal funzt das mit der Suche besser wenn Du deine Frage bei Google stellst,dann kommen auch die Antworten aus dem Forum,die hier manchmal schwer zu finden sind.
Markus

Re: Bohrungen im Kolbenbolzenauge??

Verfasst: So 3. Jul 2016, 16:54
von Der alte Sack
ex yamaha hat geschrieben:Hallo
Manchmal funzt das mit der Suche besser wenn Du deine Frage bei Google stellst,dann kommen auch die Antworten aus dem Forum,die hier manchmal schwer zu finden sind.
Markus
Stimmt!
Anbei ...der Kolbenbolzen passt absolut saugend in das Auge...ohne reiben scheint also in punkto Qualität gut zu sein.
lg AS

Re: Bohrungen im Kolbenbolzenauge??

Verfasst: So 3. Jul 2016, 18:30
von flar
Hast du die Buchse schon, wie von Ossi geschrieben, gegen verdrehen Verdrehen gesichert ? Danach musst du vermutlich nachreiben, da sich die Buchse leicht aufbördelt, etvl macht das auch bei den Kolben sinn.
Aber das ist Geschmackssache, die einen haben Kolbenbolzen lieber "leicht stramm" andere "leicht schwimmend".
Hast du eine einsprechende Reibahle ? Ich habe eine verstellbare 20 mm Reibahle, liegt aber bei Blacky.

Ralf

Wenn die Räder drin sind, kannt du die AWO doch auch auf dem Berg hoch schieben :lol:
Oder kommst mit dem "Antimog", ist ja auch älter als 30 Jahre.

Re: Bohrungen im Kolbenbolzenauge??

Verfasst: Mo 4. Jul 2016, 11:54
von Der alte Sack
Hallo Ralph,

ich habe der Buchse auf jeder Seite 3 Meisselkerben verpasst (wie im Orginal)....ein wenig Feinschliff und der Bolzen war gut drinn.
Das du ne Reibahle hast merke ich mir ;-) ...und schieben muß ich nicht....die anderefährt ja...der Robur kann sich allerdings auch mal wieder bewegen.
Mal schauen.
Gruß ch.

Re: Bohrungen im Kolbenbolzenauge??

Verfasst: Do 7. Jul 2016, 12:29
von Ralfe
Hallo Männer ,
jetzt habe ich mal eine Frage . Die Pleulbuchse ( Chinawelle ) sichern, wie wenn keine Kerben dafür da sind?
Habe gerade so eine Welle auf der Werkbank liegen , die ich einbauen soll.

Gruß Ralf

Re: Bohrungen im Kolbenbolzenauge??

Verfasst: Do 7. Jul 2016, 12:43
von Awojuenger
Moin Ralf,
Buchse rausdrücken, Kerben reintun (z.B. mit Dremel schleifen, aber nicht so tief!), Buchse wieder reindrücken, Buchse mit Meißelschlag in Kerben sichern, Buchse wieder ausreiben. (bei (De-)Montage schön warm machen).
Berichte mal bitte wie die Oberfläche im oberen Pleuelauge war. Ich spekuliere bei meiner China-Welle noch darauf, das die Lagesicherung durch Noppen, Riefen oder was auch immer gegenen ist.
Gruß
Heiner

Re: Bohrungen im Kolbenbolzenauge??

Verfasst: Do 7. Jul 2016, 14:31
von knallkraftmaschine
Hallo Ralfe,

das raus und wieder einpressen der Buchse ist eigentlich nicht nötig, wenn du einen schön kleinen Schleifstift verwendest. dann kannst du die Kerben auch einfach vorsichtig 'hinter' die Buchse schleifen und diese dann verstemmen.
Vorsichtig Nachreiben musst du aber auch bei dieser Variante.
Beim schleifen am Pleuel natürlich das untere Lager gründlich abdecken mit ner Tüte und Klebeband, oder ähnlichem.

Gruß Martin