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AWO Scheune hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 09:26
Wie sieht es da eigentlich mit der Nachbauwelle aus, da diese ja einen schwereren Pleuelfuß besitzt?
Bist Du Dir da sicher, daß die alle gleich sind? Da wird mit verbesserter Qualität geworben. "Das Pleuel wurde nochmals überarbeitet und erreicht somit nahezu Originalzustand. Die Pleuelbuchse ist bereits eingepresst und die Wuchtung auf die Verwendung der Originalen Kolbengewichte abgestimmt."
Es gibt diese als Noname, IFA, FEZ, Duells…
wir orientieren uns an den DDR-Normen, also den von Ihnen genannten Werten von 59 % und 60 %. Bei den originalen DDR-Kolben nahm das Gewicht mit jeder Übergröße zu; unsere Kolben hingegen sind so gefertigt, dass das Gewicht bei jeder Größe stets nahe am Nennwert liegt.
Uns ist bewusst, dass es bei neuen Ersatzteilen gewisse Abweichungen geben kann, doch wir müssen uns an die offiziellen Standards halten, um einen exakten Ersatz in Erstausrüsterqualität (OEM) zu gewährleisten. Wir können uns nicht an anderen Anbietern orientieren, die Produkte ohne die nötige Sorgfalt fertigen. Wenn diese keine 1:1-Kopie liefern können – und vielleicht im nächsten Monat ein Teil mit anderem Gewicht liefern –, haben wir darauf keinen Einfluss. Für uns ist stets die ursprüngliche Werksspezifikation die maßgebliche Referenz; wer Teile einbaut oder Modifikationen vornimmt, trägt selbst die Verantwortung dafür zu beurteilen, ob das OEM-Ersatzteil für seinen Einsatzzweck geeignet ist.
Meine Frage sollte eher Potentielle Käufer zum Nachdenken anregen, was sie für eine Welle Verbaut haben.
Denn eine Nachbauwelle ist ja nicht schlecht und mittlerweile billiger als eine in einer Fachwerkstatt regenerierte Original Welle.
Nicht das Leute die dein Produkt erwerben und es auf eine Nachbauwelle Montieren sich hinterher Wundern das sie Vielleicht gebau nich so oder mehr Vibriert als mit einem anderen Kolben.
Das ist ein berechtigter Einwand, aber er betrifft alle Kolbenhersteller gleichermaßen. Wenn das große Pleuelauge schwerer ist, müsste die Kolbeneinheit entsprechend leichter ausfallen. Da wir im Vergleich zum restlichen Markt recht leichte Produkte anbieten, stehen wir meiner Einschätzung nach immer noch gut da.
Hallo Krzysztof, ich habe das jetzt mal nachgeschaut. Ich habe einen 70mm Kolben verbaut. Ich hatte mich für diesen Kolben entschieden, da der Kolben unbekannter Herkunft der original verbaut war ziemlich genau das selbe Gewicht wie der neue Schmiedekolben hatte und ohne große Schwingungen lief. Laufspiel sollten 5/100 sein, wobei ich mit dem Schliff nicht zufrieden bin. Er ist leider etwas konisch, so wie bei einigen Schleifereien wohl leider üblich. Das Spaltmaß der Ringe verändert sich beim Durchschieben geringfügig.
Gruß
Frank
linuxfrank hat geschrieben: So 19. Jul 2026, 14:45
Hallo Krzysztof, ich habe das jetzt mal nachgeschaut. Ich habe einen 70mm Kolben verbaut. Ich hatte mich für diesen Kolben entschieden, da der Kolben unbekannter Herkunft der original verbaut war ziemlich genau das selbe Gewicht wie der neue Schmiedekolben hatte und ohne große Schwingungen lief. Laufspiel sollten 5/100 sein, wobei ich mit dem Schliff nicht zufrieden bin. Er ist leider etwas konisch, so wie bei einigen Schleifereien wohl leider üblich. Das Spaltmaß der Ringe verändert sich beim Durchschieben geringfügig.
Gruß
Frank
Wann und wo ist der Zylinder konisch, oben oder unten, im kalten Zustand oder bei Betriebstemperatur