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Re: Neuer „Alien“-Zylinder- und Kolbensatz

Verfasst: Do 16. Jul 2026, 13:37
von LarsDD
Ich bin der Meinung, das durch die Schmiedekolben entweder bei gleichen geometrischen Abmessungen höhere Kräfte und damit höhere Verdichtung realisiert werden können. Bei gleichen Kräften können Schmiedekolben dünnwandiger ausgelegt werden als das mit Gusskolben der Fall ist. Je nach Kolbengeometrie kann ein Schmiedekolben also leichter sein als sein Gussgegenstück.

Re: Neuer „Alien“-Zylinder- und Kolbensatz

Verfasst: Do 16. Jul 2026, 18:19
von Alien
Da stimme ich dir vollkommen zu, Lars: Bei gleichen Querschnitten lassen sich höhere Kräfte aufnehmen. Theoretisch wie praktisch sind also dünnere Wandstärken möglich. Allerdings fallen die Kolbenbolzennaben bei Schmiedekolben bauartbedingt meist massiver aus. Kannst du – basierend auf deinen Erfahrungen mit der AWO – vielleicht ein Beispiel für einen tatsächlich geschmiedeten AWO-Kolben zeigen, der den originalen Gewichtsvorgaben entspricht? Fährt hier jemand etwas Geschmiedetes und Leichtes?

Burkhardt, es ist schwierig, das Laufspiel von Gusskolben auf das von Schmiedekolben zu übertragen. Hochfestes Material mit hoher Dichte dehnt sich stärker aus – das ist ein in der Branche üblicher Kompromiss.