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Re: Einbau einer elektronischen Zündung

Verfasst: Di 16. Jan 2024, 12:50
von Maunze
burkhardt hat geschrieben: Di 16. Jan 2024, 12:09 Hallo Leo92,
Leo92 hat geschrieben: Di 16. Jan 2024, 11:05 -… Hier findet die DC-CDI ihren Platz.
welche DC-CDI hast Du verbaut?
Leo92 hat geschrieben: Di 16. Jan 2024, 11:05 -Schwungscheibe so oft ummontieren und markieren, bis der Zündzeitpunkt passt.
Du hast wirklich die Schwungscheibe ummontiert?
Bild
Oder meinst Du den Rotor der Vape, den Du passend zum Zündzeitpunkt befestigt hast?

Sorry, natürlich das Polrad. Habe es geändert.

DC-CDI GY6

https://a.aliexpress.com/_EHui9Sd

Zündverstellung funktioniert. Allerdings habe ich noch nicht nachgemessen wie viel. —> Seid mir nicht böse, aber gerade bin ich einfach nur froh, dass Sie gut läuft. :) Testfahrt von knapp 10km gut überstanden.
Schwächen werden sich ggf. im Laufe des Jahres zeigen oder auch nicht.
Ne kleine Ersatzbatterie habe ich schon bestellt, damit man im Notfall noch heimkommt, falls die Zündung zu viel zieht (was ich nicht glaube).
Finde die Lösung mit der DC-CDi nicht ganz so gut wie die mit AC, aber konnte ich unkompliziert und sicher lösen. Vielleicht wisst ihr aber mehr dazu.
Zur ursprünglichen Frage, finde ich diese Lösung aber passend.

Liebe Grüße

Re: Einbau einer elektronischen Zündung

Verfasst: Di 16. Jan 2024, 18:03
von Nissr2
Hallo Leo92,
würde dir empfehlen, die CDI aus dem Motor in den Lampentopf z.B. zu legen. Hatte auch anfangs bei meiner Rollerzündung die CDI im Lima-Gehäuse verbaut. Nach einigen Kilometern sind mir zwei CDI kaputt gegangen.
Seitdem ich die CDI in der Lampe verbaut habe, habe ich Ruhe.

Re: Einbau einer elektronischen Zündung

Verfasst: Di 16. Jan 2024, 19:06
von clairenc
Ruppert-Tuning hat geschrieben: Mo 15. Jan 2024, 16:55 Hallo Carsten

Du Irrst- es ist eben nicht unerheblich. Die AWO startet bei 10 bzw 15 Grad Frühzündung und endet bei ca 3000 U/min bei 38 Grad Frühzündung.
Die von RZT startet bei 10 und endet bei 20 Grad Frühzündung. Klar kannst du die auf 38 Grad einstellen- gestartet wird dann aber bei 28 Grad. Da bin ich mal gespannt wie du den Motor zum laufen bekommen willst.
Da gibt es auch keinen Kompromiss- entweder richtig oder garnicht. Selbst die Vape bildet das ab.

Grüße
Matthias
Der Motor wird laufen, aber sehr hart und klingelt bestimmt in den unteren Drehzahlen !
Macht es doch nicht so kompliziert, verlängert einfach den Geberstreifen in Verbindung mit einer CDI , die verstellt. Zb. Naraku 390.24 oder Naraku 390.05
Ich habe die CDI aus thermischen Gründen in die Lampe verfrachtet.
Meine Touren läuft nun schon ca 6000 km mit der preiswerten Rollerzündung ( ca.80€)
Grüße
Bild

Re: Einbau einer elektronischen Zündung

Verfasst: Di 16. Jan 2024, 21:09
von steppe
Wie soll denn das Funktionsprinzip sein? Elektronische Zündungen, wie ich sie kenne, arbeiten mit der ersten oder mit der letzten Flanke. Also am Beginn oder am Ende des Streifens. Die Zündverstellung wird dann durch Drehzahl ermittelt. Also dem Zeitabstand, in dem die Flanke (entweder nur die ansteigende, oder nur die fallende Flanke) am Geber vorbei kommt.

Mal so gefragt, warum sollte eine CDI erst die Länge des Streifens "errechnen"? Das Ergebnis/die Zündung kann ja dann erst 2 Umdrehungen später erfolgen? Denn beim ersten Vorbeirauschen des Streifens "weiß" die CDI, wie lang der Streifen ist. Beim zweiten Vorbeirauschen "weiß" die CDI, wie die Drehzahl ist, und kann so ein zeitgerechtes Zünden erst beim dritten Vorbeirauschen praktizieren. Gibt es denn zu deiner CDI dazu eine technische Dokumentation?

Gruß Steppe

Re: Einbau einer elektronischen Zündung

Verfasst: Di 16. Jan 2024, 21:51
von burkhardt
Traute Einigkeit zur Zündverstellung:
clairenc hat geschrieben: Di 16. Jan 2024, 19:06 Der Motor wird laufen, aber sehr hart und klingelt bestimmt in den unteren Drehzahlen !
burkhardt hat geschrieben: Mo 15. Jan 2024, 17:55
Ruppert-Tuning hat geschrieben: Mo 15. Jan 2024, 16:55 Klar kannst du die auf 38 Grad einstellen- gestartet wird dann aber bei 28 Grad. Da bin ich mal gespannt wie du den Motor zum laufen bekommen willst.
Hier sind wir einer Meinung, da ich das so mit meinen Worten nicht gesagt haben wollte:
burkhardt hat geschrieben: Mo 15. Jan 2024, 15:42 ob 20° oder 38° ist doch unerheblich… Bei der gewünschten Position kann man den Rotor festschrauben.
Egal, was RZT für eine Zahl nennt, es liegt am Einbau, bei welchem Winkel die Zündung erfolgt. Wenn der Monteur es anders will oder unachtsam ist, dann knallt es eben zu einem anderen Zeitpunkt.
Traute Einigkeit zu Produkten:
clairenc hat geschrieben: Di 16. Jan 2024, 19:06 Macht es doch nicht so kompliziert, verlängert einfach den Geberstreifen in Verbindung mit einer CDI , die verstellt. Zb. Naraku 390.24 oder Naraku 390.05
burkhardt hat geschrieben: Di 12. Apr 2022, 15:15 Wenn man nun mit einer 4-Takt-CDI mit dieser sprunghaften Zündverstellung nicht zufrieden ist, dann sind die CDI mit dynamischer Zündzeitpunktberechnung durch einen Mikrocontroller einzusetzen. Hier im Gesprächsfaden des Forums zur Rollerzündung ist der AC-CDI NK390.24 wegen der Umstellung von Spät- und Frühzündung eine gewisse Einsatzfähigkeit bescheinigt wurden.

Als AC-CDI mit dynamischer Zündzeitpunktberechnung durch einen Mikrocontroller wird von Naraku das Modell NK390.05 bzw. die NK390.45 als DC-Variante angeboten.

Transmic beschreibt nicht, nur wie die einfachen Zündungen funktioniert. Ich entnehme dem auch, warum man davon nicht zu viel verlangen darf: "Because there is no processor inside them, just a bunch of resistors and capacitors so the advance timing comes mainly from the voltage of the VR that drift a bit when RPM increases."
Erinnerung zur Wirkungsweise:
Steppe fragt…
steppe hat geschrieben: Di 16. Jan 2024, 21:09 Wie soll denn das Funktionsprinzip sein?
Steppe antwortet…
steppe hat geschrieben: Mi 24. Mär 2021, 00:15 Funktioniert in Abhängigkeit von Drehzahl (Höhe der Spannung bei entsprechender Drehzahl) und Nocken (Länge oder Anzahl(max.2)).
Hier kann man sich ein bißchen reinlesen zum Funktionsprinzip: https://transmic.net/2016/07/14/yamaha/
In seiner Jugend hatte Steppe die Länge des Nocken selbst ins Spiel gebracht :)

Re: Einbau einer elektronischen Zündung

Verfasst: Mi 17. Jan 2024, 11:18
von ex yamaha
Zb. Naraku 390.24 oder Naraku 390.05
Hast Du evtl.eine aktuelle Bezugsquelle für die CDIs?

Re: Einbau einer elektronischen Zündung

Verfasst: Mi 17. Jan 2024, 11:52
von burkhardt
ex yamaha hat geschrieben: Mi 17. Jan 2024, 11:18 Hast Du evtl.eine aktuelle Bezugsquelle für die CDIs?
Ich beantworte Deine Frage indirekt:
burkhardt hat geschrieben: Sa 26. Dez 2020, 19:08 Ich denke, eine CDI von Naraku für DC und 4-Takt…
https://www.naraku.com/distributors-2/
Das hilft vielleicht auch jenen, die außerhalb wohnen.

Folgend thematisierten wir einst die Produkte…
burkhardt hat geschrieben: So 3. Apr 2022, 23:31

Re: Einbau einer elektronischen Zündung

Verfasst: Mi 17. Jan 2024, 12:12
von clairenc
ex yamaha hat geschrieben: Mi 17. Jan 2024, 11:18 Zb. Naraku 390.24 oder Naraku 390.05
Hast Du evtl.eine aktuelle Bezugsquelle für die CDIs?
https://www.streetlights.de/4005096_CDI ... llbar.html

https://www.racing-planet.de/cdi-zuendb ... 578-1.html

Re: Einbau einer elektronischen Zündung

Verfasst: Mi 17. Jan 2024, 13:41
von ex yamaha
Danke für die Links

Re: Einbau einer elektronischen Zündung

Verfasst: Mi 17. Jan 2024, 14:47
von burkhardt
ex yamaha hat geschrieben: Mi 17. Jan 2024, 13:41 Danke für die Links
Statt der Naraku NK390.24 kann man auf die noch preiswertere NK390.22 ausweichen. Diese verzichtet auf den Drehknopf zur Drosselung.

Für einen Zehner mehr wird es schon digital durch Unterstützung mittels Mikrocontroller:
Als AC-CDI die NK390.05 bzw. die NK390.45 als DC-Variante.

Warum sollte man dann noch auf die analogen NK390.24 oder NK390.22 zurückgreifen?
burkhardt hat geschrieben: So 3. Apr 2022, 23:31 Die Naraku NK390.24, welche als AC-CDI hier oft genannt wird, sei eine CDI mit einstellbarer
Drehzahlbegrenzung. Da jedoch auch eine Zündzeitpunktverstellung beobachtet bzw. beworben wird, könnte man diesen Umstand gewollt ausnutzen, um durch die Zündzeitpunktverstellung eine Drosselung zu erzielen.
burkhardt hat geschrieben: Mi 28. Jul 2021, 22:01 ich versuche Dir Deine Frage zur Funktion der Einstellschraube bei einer Naraku NK390.24 mit einem Zitat aus einem Katalog von Naraku (vielleicht vom 26.11.2008) zu beantworten:

"Es werden Zündeinheiten 45Km/h als Ersatzteil angeboten,
Tuningzündeinheiten ohne Drehzahlbegrenzung zum Entdrosseln und
einstellbare Tuning CDI ́s welche eine Drehzahlbegrenzung über eine Einstellschraube erlauben."

Die NK390.24 ist beschrieben mit "CDI mit einstellbarer Drehzahlbegrenzung".
Weiterhin steht in dem Katalog:
"NARAKU bietet … verschiedene Zündeinheiten mit statischem oder dynamischen Zündzeitpunkt an. Die statischen haben einen festen Zündzeitpunkt wie eine Original-CDI und sind dadurch meist günstiger."

Die NK390.24 ist als eine AC-CDI mit statischem Zündzeitpunkt aufgeführt.

Weiter schreiben sie: "Zündeinheiten mit dynamischem Zündzeitpunkt haben den Vorteil, den Zündzeitpunkt
entsprechend der Drehzahl verstellen zu können. Dadurch erfolgt die Zündung des Kraftstoffluftgemisches zu einem drehzahlangepassten Zeitpunkt."
Als Vertreter dieser Gattung wird die NK390.05 genannt. In einem anderen Katalog wird zu diesem Modell geschrieben: "Racing Zündeinheiten verfügen über eine digitale Aufbereitung des Zündzeitpunktes.
Dieser wird drehzahlabhängig verschoben und ermöglicht dadurch eine Leistungssteigerung, durch die optimale Berechnung des Zündzeitpunktes."
burkhardt hat geschrieben: Di 12. Apr 2022, 15:15 Wenn man nun mit einer 4-Takt-CDI mit dieser sprunghaften Zündverstellung nicht zufrieden ist, dann sind die CDI mit dynamischer Zündzeitpunktberechnung durch einen Mikrocontroller einzusetzen. Hier im Gesprächsfaden des Forums zur Rollerzündung ist der AC-CDI NK390.24 wegen der Umstellung von Spät- und Frühzündung eine gewisse Einsatzfähigkeit bescheinigt wurden.

Als AC-CDI mit dynamischer Zündzeitpunktberechnung durch einen Mikrocontroller wird von Naraku das Modell NK390.05 bzw. die NK390.45 als DC-Variante angeboten."