Re: Kolben lösen
Verfasst: Fr 12. Mär 2010, 17:03
Hallo Chris,
nun, in Chemie wurde das auch eher weniger behandelt.
Der "Wirkstoff" in Cola ist die recht schwache H2CO3, sprich Kolensäure (trinken wir ja jeden Tag) und der absolut geringe Anteil an Phosporsäure (H3PO4).
Säuren, angewendet zur Entfernung von Oxidationen, bringen vordringlich die durch Reaktion mit Sauerstoff sagen wir mal geschwächten Metallbestandteile in Lösung. Langfristig und bei höherer Konzentration dann auch das "edlere" Metall. Bei der Anwendung von Säuren entstehen mikroskopisch kleine "Kraterlandschaften" .
Phosphorsäure findet bei Entrostungsarbeiten bevorzugt Anwendung, weil sie eine dünne rosthemmende Schicht hinterlässt (Phosphatierung). Die erlaubt zum Beispiel, dass man bei der Tanksanierung noch Zeit hat den Behälter zu trocknen, ohne das neuer Flugrost entsteht. Salzsäure ginge natürlich auch zum Entrosten, aber die zurückbleibenden feinen hygroskopisch (wasseranziehend) wirkenden Abbauprodukte dieser Säure würden sofort zu einem Flugrostbefall führen.
Sacharose, Glukose und Fruktose (Monosacharine) kleben sehr stark (hat jeder schon gemerkt der Cola verschüttet hat) und stehen somit einem Löseversuch eigentlich konträr entgegen. Weiterhin sorgen sie für eine mikrobielle Besiedelung der benetzten Bauteile. Mikroorganismen leben auf und von Kohlenhydraten (wozu vordringlich auch der Zucker gehört) und scheiden als Abbauprodukt Säuren ab
Das in Cola der Anteil schädlichen Zuckers dem der Wirkstoffe überproportional entgegen steht dürfte wohl jedem klar sein.
Kommt mir jetzt bitte nicht mit Cola lithe
Hoffe meine Position verständlich dargelegt zu haben.
Mit gelöstem Kolben winkt,
Tourenrob
nun, in Chemie wurde das auch eher weniger behandelt.
Der "Wirkstoff" in Cola ist die recht schwache H2CO3, sprich Kolensäure (trinken wir ja jeden Tag) und der absolut geringe Anteil an Phosporsäure (H3PO4).
Säuren, angewendet zur Entfernung von Oxidationen, bringen vordringlich die durch Reaktion mit Sauerstoff sagen wir mal geschwächten Metallbestandteile in Lösung. Langfristig und bei höherer Konzentration dann auch das "edlere" Metall. Bei der Anwendung von Säuren entstehen mikroskopisch kleine "Kraterlandschaften" .
Phosphorsäure findet bei Entrostungsarbeiten bevorzugt Anwendung, weil sie eine dünne rosthemmende Schicht hinterlässt (Phosphatierung). Die erlaubt zum Beispiel, dass man bei der Tanksanierung noch Zeit hat den Behälter zu trocknen, ohne das neuer Flugrost entsteht. Salzsäure ginge natürlich auch zum Entrosten, aber die zurückbleibenden feinen hygroskopisch (wasseranziehend) wirkenden Abbauprodukte dieser Säure würden sofort zu einem Flugrostbefall führen.
Sacharose, Glukose und Fruktose (Monosacharine) kleben sehr stark (hat jeder schon gemerkt der Cola verschüttet hat) und stehen somit einem Löseversuch eigentlich konträr entgegen. Weiterhin sorgen sie für eine mikrobielle Besiedelung der benetzten Bauteile. Mikroorganismen leben auf und von Kohlenhydraten (wozu vordringlich auch der Zucker gehört) und scheiden als Abbauprodukt Säuren ab
Das in Cola der Anteil schädlichen Zuckers dem der Wirkstoffe überproportional entgegen steht dürfte wohl jedem klar sein.
Kommt mir jetzt bitte nicht mit Cola lithe
Hoffe meine Position verständlich dargelegt zu haben.
Mit gelöstem Kolben winkt,
Tourenrob