Mit der AWO zum Nordkap.
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Re: Mit der AWO zum Nordkap.
Ein Klasse Bericht!
Super wie Du schreibst, die Bilder und das kleine Technische Logbuch!
Sehr GUT!!
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Viele Grüße
Jens
"Vergessen Sie auch nicht, dass jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, das möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht darstellt!"
Jens
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- Holden
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Re: Mit der AWO zum Nordkap.
Tag 13: Hatteng - Alta River Camping 301km Fahrzeit 6:41h

Von den Schmerzen sehr früh geweckt bin ich notgedrungen aufgestanden. Die Nacht war wie erwartet alles andere als erholsam. “So geht das nicht weiter” dachte ich mir. Die Reifenflicken haben blöderweise auch nicht auf dem Matratzenmaterial gehalten. Meine oberste Priorität galt es nun die Matratze zu reparieren. In Alta gab es einige Campingfachgeschäfte die mir mit Sicherheit helfen könnten.
Die Österreicher schliefen noch fest in ihrem Wohnmobil, wäre meine Unterlage ganz, würde ich sicherlich dasselbe tun. Während ich das Lager abbaute, kam ein junger Mann auf mich zu und fragte mich ob ich denn einen Kaffee möchte. Ich konnte es gar nicht glauben was mir hier geschieht, gestern das Abendbrot und heute das. Seinen Namen zu merken war nicht schwer, er heisst auch Marco. Ich sagte ihm, dass ich in 10 Minuten rüber komme. Also flott das Lager abbauen, alles verstauen und verzurren.
Marco kommt aus Sachsen und war mit seiner Freundin in einem Camper unterwegs. Wir haben unsere bisherigen Erlebnisse ausgetauscht und verabschiedeten uns, tolles Paar, tolles Erlebnis!
Bei schönstem Sonnenschein und gut gelaunt machte ich mich nun auf dem Weg nach Alta. Die Lenkerstulpen konnten von nun an auch für immer verstaut werden.
Die AWO schnurrte wie gewohnt zuverlässig, das Motorengeräusch war mir mittlerweile so vertraut, dass ich jede Änderung sofort bemerken würde.
Irgendwoher wusste ich dass wir es schaffen würden, mein Vertrauen zu der Maschine war zu 100% vorhanden.
Die “E6” verlief eine ganze Weile an der Küste entlang, die Österreicher und die Sachsen haben mich schon vorgewarnt das es eine wunderschöne Strecke sein wird.
Nachdem ich schon so viel gesehen habe ließ ich ohne große Erwartungen die kommende Landschaft auf mich zukommen. Es sollte eine grandiose Fahrt werden. Am Horizont, die schneebedeckten Berge im Focus, fuhr ich immer weiter nach Norden.
Es war so schön, dass ich öfters anhielt, um Fotos zu machen. An einem Stop hat ein französisches Paar mir noch ein Foto gegeben was sie von mir während der Fahrt gemacht haben, toll.
In Alta angekommen habe ich Sportgeschäfte gesucht die mir bei dem Problem mit der Matratze helfen könnten. Das erste Geschäft in dem ich war hatte nur sündhaft teure Matratzen, also weiter zum nächsten Fachgeschäft. Google verriet mir das unweit ein "Intersport" Fachgeschäft sei, also ab dort hin. Dort gab es gar keine Campingausrüstung aber den Tipp das ein weiterer Intersport in der Nähe ist. Also raus die AWO satteln und ab zum zweiten Intersport, die hatten zwar neue Matratzen, aber kein Material womit man Löcher flicken konnte. Was mich sehr wunderte, in jedem Sportgeschäft hingen Waffen an den Wänden die man kaufen konnte. Verschiedenste Jagdwaffen, von klein bis groß, dass hätte ich nicht erwartet.
Nachdem ich im dritten Geschäft nichts brauchbares gefunden habe bin ich zum nächsten Outdoorladen gefahren und siehe da, die hatten solche Spezialpatches womit man Matratzen reparieren kann.
Ich fragte den Verkäufer ob ich im Geschäft meine Matratze reparieren könne? Er bejahte meine Bitte. Also Gepäck von der AWO abgeschnallt und die Matratze auf dem Boden ausgerollt und aufgeblasen.
Da ich ja nun die Technik des Lochsuchens am Vorabend rausbekommen habe, konnte ich relativ schnell weitere Löcher mit meinem Gesicht aufspüren. Hier habe ich dann schnell bemerkt das die Zunge, aufgrund der Feuchtigkeit, die Mikrolöcher noch besser ausfindig machen konnte.
“Na dann wollen wir mal”, ich fand immer mehr kleine Mikrolöcher. Je mehr ich suchte, desto mehr wurden es anscheinend. Nachdem 2-3 Löcher geflickt wurden, musste ich die Matratze immer wieder prall aufpusten. Man muss sich das ungefähr so vorstellen: Matratze prall aufpusten, auf die Matratze mit vollem Körpergewicht knien und wie ein Köter mit der Zunge ca. 5mm über die Matratze Löcher aufspüren. Mit der Zunge Loch markieren und dann Patch drauf. Das funktionierte sehr gut, was die Kunden im Laden dachten, war mir mittlerweile egal.
Während der Suche nach den Löchern habe ich versucht Globetrotter zu erreichen wegen der Garantie etc. Nach vielen Minuten klingeln ging ein Mitarbeiter ran. Ich erklärte den Sachverhalt (Nordnorwegen, AWO, kein Platz, 4000km nach Hause usw.) und er meinte: “Ich sende ihnen einen Hermes QR Code zu und sie schicken es kostenlos her”. Ich nochmal: “Guter Mann, ich bin in Nordnorwegen kurz vor dem Nordkap, hier gibt es keine Hermes”. Er wieder: “Oder sie bringen Sie zum nächsten Globetrotter”.
“Entweder hat er das Nordkap mit den Kreidefelsen bei Sassnitz verwechselt oder er hatte kein Plan wo das Nordkap ist” dachte ich mir. Mit ruhiger Stimme erklärte ich ihm meine geografische Position und den Umstand mit der AWO und dem wenigen Platz nochmal. Ob mein Wort und Beweisfotos ausreichten, fragte ich ihn auch. Nein, die deutsche Gründlichkeit verlangt dass man das Produkt vorzeigt, irgendwie ja auch verständlich, aber das war keine gewöhnliche Situation. So habe ich die Matratze bis nach Berlin chauffiert und hoffte das man mir Glauben schenkt und die Matratze umtauscht.
Der Patch war ursprünglich ca. 20x15cm groß, mit einer Schere schnitt ich anfänglich ca. 2x2cm große Patches aus. Da es anscheinend immer mehr Löcher wurden, wurden die Aufkleber auch immer kleiner, immerhin hat der Patch 16€ gekostet.
Nach ca.1 Stunde habe ich es dann aufgegeben, die Matratze muss ein Herstellungsfehler haben, mist.
Nochmal das Geld für ein Reparatur Patch ausgeben wollte ich nicht. Insgesamt habe ich 63 Löcher gefunden, ich hatte die Schnauze echt voll!
Also kaufte ich mir notgedrungen eine neue Matratze, die günstigste fing bei 90€ an, diese sollte es dann auch werden.
Meine Gedanken haben sich schnell erholt als ich aus dem Geschäft ging, die AWO sah und dachte: So lange du funktionierst ist alles i.O.
Ein kurzer Check bei Google Maps verriet mir den nächsten Campingplatz, Kopfhörer rein und los gings. Der Campingplatz war echt toll, alles sauber ruhig gelegen und günstig. Heute war auch wieder mal Waschtag, ich habe mein Zelt nicht wie gewöhnlich aufgebaut, ich weiß auch nicht warum. Die AWO habe ich vor dem Waschhaus abgestellt und erstmal nur mich und die Wäsche gewaschen. Da auch dieser Zeltplatz wie alle anderen erst einmal “abgefahren” wurde, blieb ich nicht lange allein. Ronald kam auf mich zu und bewunderte mein Vorhaben aufs Höchste. Er meinte ich muss unbedingt zu seinen Jungs rüberkommen und alles erzählen. “Kein Problem” antwortete ich. Als die Wäsche fertig war, ich etwas gegessen hatte schob ich die AWO rüber zu Ronald. Es waren 6 Biker aus Deutschland die auch auf einer großen Tour waren. Sie kamen vom Kap und meinten das Wetter ist gerade durchwachsen, sehr windig und kalt. Sie fragten wann ich hinfahren möchte und boten mir ein freien Schlafplatz in ihrer Holzhütte an. Ich checkte das Wetter, schaute auf die Uhr, ca 20:00 Uhr, und fällte die Entscheidung noch heute zum Kap zu fahren! Sie gaben mir noch Tipps wie ich mit der AWO bis zur Kugel vor käme und ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Rentiere sehen werde.
Da es die letzte Möglichkeit war die AWO zu waschen um eventuelle schöne Bilder am Nordkap zu schießen, ließ ich die Gelegenheit nicht aus dies zu tun. Da uns ja die selbe Muttersprache einte, konnte ich das Waschen und Sachen packen parallel zu den vielen, vielen Fragen zur AWO tun.
So fuhr ich ohne geschlafen zu haben gegen 22:00 Uhr los. Die Freunde von Ronald haben gegrölt als ich tuckernd den Platz verließ. Coole Jungs,dachte ich mir.
Da ich ja gen Norden fuhr, die Sonne nicht unterging, bin ich immer mit der Sonne im Gesicht gefahren. Es wurde langsam Mitternacht und meine Sonnenbrille leistete gute Dienste.













Technisches: AWO gewaschen und Ölstand kontrolliert
Da ich jeden tag mehrere Stunden gefahren bin, merkt man sich bei welcher Gasstellung die Maschine wie schnell fährt. Man hat es quasie im Handgelenk abgespeichert. Was mir ab jetzt stark auffiel, bei der selben Gasstellung, fuhr die AWO ca 10 km/h schneller als sonst. Der Motor war endlich freigefahren. Auch die Beschleunigung war gefühlt besser geworden

Von den Schmerzen sehr früh geweckt bin ich notgedrungen aufgestanden. Die Nacht war wie erwartet alles andere als erholsam. “So geht das nicht weiter” dachte ich mir. Die Reifenflicken haben blöderweise auch nicht auf dem Matratzenmaterial gehalten. Meine oberste Priorität galt es nun die Matratze zu reparieren. In Alta gab es einige Campingfachgeschäfte die mir mit Sicherheit helfen könnten.
Die Österreicher schliefen noch fest in ihrem Wohnmobil, wäre meine Unterlage ganz, würde ich sicherlich dasselbe tun. Während ich das Lager abbaute, kam ein junger Mann auf mich zu und fragte mich ob ich denn einen Kaffee möchte. Ich konnte es gar nicht glauben was mir hier geschieht, gestern das Abendbrot und heute das. Seinen Namen zu merken war nicht schwer, er heisst auch Marco. Ich sagte ihm, dass ich in 10 Minuten rüber komme. Also flott das Lager abbauen, alles verstauen und verzurren.
Marco kommt aus Sachsen und war mit seiner Freundin in einem Camper unterwegs. Wir haben unsere bisherigen Erlebnisse ausgetauscht und verabschiedeten uns, tolles Paar, tolles Erlebnis!
Bei schönstem Sonnenschein und gut gelaunt machte ich mich nun auf dem Weg nach Alta. Die Lenkerstulpen konnten von nun an auch für immer verstaut werden.
Die AWO schnurrte wie gewohnt zuverlässig, das Motorengeräusch war mir mittlerweile so vertraut, dass ich jede Änderung sofort bemerken würde.
Irgendwoher wusste ich dass wir es schaffen würden, mein Vertrauen zu der Maschine war zu 100% vorhanden.
Die “E6” verlief eine ganze Weile an der Küste entlang, die Österreicher und die Sachsen haben mich schon vorgewarnt das es eine wunderschöne Strecke sein wird.
Nachdem ich schon so viel gesehen habe ließ ich ohne große Erwartungen die kommende Landschaft auf mich zukommen. Es sollte eine grandiose Fahrt werden. Am Horizont, die schneebedeckten Berge im Focus, fuhr ich immer weiter nach Norden.
Es war so schön, dass ich öfters anhielt, um Fotos zu machen. An einem Stop hat ein französisches Paar mir noch ein Foto gegeben was sie von mir während der Fahrt gemacht haben, toll.
In Alta angekommen habe ich Sportgeschäfte gesucht die mir bei dem Problem mit der Matratze helfen könnten. Das erste Geschäft in dem ich war hatte nur sündhaft teure Matratzen, also weiter zum nächsten Fachgeschäft. Google verriet mir das unweit ein "Intersport" Fachgeschäft sei, also ab dort hin. Dort gab es gar keine Campingausrüstung aber den Tipp das ein weiterer Intersport in der Nähe ist. Also raus die AWO satteln und ab zum zweiten Intersport, die hatten zwar neue Matratzen, aber kein Material womit man Löcher flicken konnte. Was mich sehr wunderte, in jedem Sportgeschäft hingen Waffen an den Wänden die man kaufen konnte. Verschiedenste Jagdwaffen, von klein bis groß, dass hätte ich nicht erwartet.
Nachdem ich im dritten Geschäft nichts brauchbares gefunden habe bin ich zum nächsten Outdoorladen gefahren und siehe da, die hatten solche Spezialpatches womit man Matratzen reparieren kann.
Ich fragte den Verkäufer ob ich im Geschäft meine Matratze reparieren könne? Er bejahte meine Bitte. Also Gepäck von der AWO abgeschnallt und die Matratze auf dem Boden ausgerollt und aufgeblasen.
Da ich ja nun die Technik des Lochsuchens am Vorabend rausbekommen habe, konnte ich relativ schnell weitere Löcher mit meinem Gesicht aufspüren. Hier habe ich dann schnell bemerkt das die Zunge, aufgrund der Feuchtigkeit, die Mikrolöcher noch besser ausfindig machen konnte.
“Na dann wollen wir mal”, ich fand immer mehr kleine Mikrolöcher. Je mehr ich suchte, desto mehr wurden es anscheinend. Nachdem 2-3 Löcher geflickt wurden, musste ich die Matratze immer wieder prall aufpusten. Man muss sich das ungefähr so vorstellen: Matratze prall aufpusten, auf die Matratze mit vollem Körpergewicht knien und wie ein Köter mit der Zunge ca. 5mm über die Matratze Löcher aufspüren. Mit der Zunge Loch markieren und dann Patch drauf. Das funktionierte sehr gut, was die Kunden im Laden dachten, war mir mittlerweile egal.
Während der Suche nach den Löchern habe ich versucht Globetrotter zu erreichen wegen der Garantie etc. Nach vielen Minuten klingeln ging ein Mitarbeiter ran. Ich erklärte den Sachverhalt (Nordnorwegen, AWO, kein Platz, 4000km nach Hause usw.) und er meinte: “Ich sende ihnen einen Hermes QR Code zu und sie schicken es kostenlos her”. Ich nochmal: “Guter Mann, ich bin in Nordnorwegen kurz vor dem Nordkap, hier gibt es keine Hermes”. Er wieder: “Oder sie bringen Sie zum nächsten Globetrotter”.
“Entweder hat er das Nordkap mit den Kreidefelsen bei Sassnitz verwechselt oder er hatte kein Plan wo das Nordkap ist” dachte ich mir. Mit ruhiger Stimme erklärte ich ihm meine geografische Position und den Umstand mit der AWO und dem wenigen Platz nochmal. Ob mein Wort und Beweisfotos ausreichten, fragte ich ihn auch. Nein, die deutsche Gründlichkeit verlangt dass man das Produkt vorzeigt, irgendwie ja auch verständlich, aber das war keine gewöhnliche Situation. So habe ich die Matratze bis nach Berlin chauffiert und hoffte das man mir Glauben schenkt und die Matratze umtauscht.
Der Patch war ursprünglich ca. 20x15cm groß, mit einer Schere schnitt ich anfänglich ca. 2x2cm große Patches aus. Da es anscheinend immer mehr Löcher wurden, wurden die Aufkleber auch immer kleiner, immerhin hat der Patch 16€ gekostet.
Nach ca.1 Stunde habe ich es dann aufgegeben, die Matratze muss ein Herstellungsfehler haben, mist.
Nochmal das Geld für ein Reparatur Patch ausgeben wollte ich nicht. Insgesamt habe ich 63 Löcher gefunden, ich hatte die Schnauze echt voll!
Also kaufte ich mir notgedrungen eine neue Matratze, die günstigste fing bei 90€ an, diese sollte es dann auch werden.
Meine Gedanken haben sich schnell erholt als ich aus dem Geschäft ging, die AWO sah und dachte: So lange du funktionierst ist alles i.O.
Ein kurzer Check bei Google Maps verriet mir den nächsten Campingplatz, Kopfhörer rein und los gings. Der Campingplatz war echt toll, alles sauber ruhig gelegen und günstig. Heute war auch wieder mal Waschtag, ich habe mein Zelt nicht wie gewöhnlich aufgebaut, ich weiß auch nicht warum. Die AWO habe ich vor dem Waschhaus abgestellt und erstmal nur mich und die Wäsche gewaschen. Da auch dieser Zeltplatz wie alle anderen erst einmal “abgefahren” wurde, blieb ich nicht lange allein. Ronald kam auf mich zu und bewunderte mein Vorhaben aufs Höchste. Er meinte ich muss unbedingt zu seinen Jungs rüberkommen und alles erzählen. “Kein Problem” antwortete ich. Als die Wäsche fertig war, ich etwas gegessen hatte schob ich die AWO rüber zu Ronald. Es waren 6 Biker aus Deutschland die auch auf einer großen Tour waren. Sie kamen vom Kap und meinten das Wetter ist gerade durchwachsen, sehr windig und kalt. Sie fragten wann ich hinfahren möchte und boten mir ein freien Schlafplatz in ihrer Holzhütte an. Ich checkte das Wetter, schaute auf die Uhr, ca 20:00 Uhr, und fällte die Entscheidung noch heute zum Kap zu fahren! Sie gaben mir noch Tipps wie ich mit der AWO bis zur Kugel vor käme und ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Rentiere sehen werde.
Da es die letzte Möglichkeit war die AWO zu waschen um eventuelle schöne Bilder am Nordkap zu schießen, ließ ich die Gelegenheit nicht aus dies zu tun. Da uns ja die selbe Muttersprache einte, konnte ich das Waschen und Sachen packen parallel zu den vielen, vielen Fragen zur AWO tun.
So fuhr ich ohne geschlafen zu haben gegen 22:00 Uhr los. Die Freunde von Ronald haben gegrölt als ich tuckernd den Platz verließ. Coole Jungs,dachte ich mir.
Da ich ja gen Norden fuhr, die Sonne nicht unterging, bin ich immer mit der Sonne im Gesicht gefahren. Es wurde langsam Mitternacht und meine Sonnenbrille leistete gute Dienste.













Technisches: AWO gewaschen und Ölstand kontrolliert
Da ich jeden tag mehrere Stunden gefahren bin, merkt man sich bei welcher Gasstellung die Maschine wie schnell fährt. Man hat es quasie im Handgelenk abgespeichert. Was mir ab jetzt stark auffiel, bei der selben Gasstellung, fuhr die AWO ca 10 km/h schneller als sonst. Der Motor war endlich freigefahren. Auch die Beschleunigung war gefühlt besser geworden
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Re: Mit der AWO zum Nordkap.
Tag 14: Alta River Camping - Nordkapp 240km
Tag 15: Nordkapp - Kobbholneset Parking 46km


Ich befinde mich irgendwo auf der “E6” hinter Olderfjord. Da ich seit über 16 Stunden wach bin und der Schlaf auf meiner kaputten Matratze nicht sonderlich erholsam war, merke ich den Schlafentzug Stunde um Stunde mehr. Es ist zwar hell, aber meine biologische Uhr möchte das ich mich ausruhe. Die Morgenstunden sind sehr kühl, circa 7-8 Grad. Ich trage Alles was mich irgendwie warm hält, mit dem Wissen, dass es heute warm werden soll fahre ich immer weiter. Irgendwie zieht es mich ans Nordkap, wie eine Fliege zum Licht, immer weiter, immer weiter.
Gegen die Müdigkeit hilft mir heute Morgen Musik, ein Kaffee wäre jetzt schön. “Bei der nächsten Tankstelle wärmst du dich auf und trinkst ein Kaffee”, dachte ich mir.
Die Tankstelle kam, aber um 2 Uhr morgens trifft man da natürlich niemanden an. Also die AWO vollgetankt, per Kreditkarte gezahlt und die letzte Stunde ist angebrochen. Die “E6” schlängelt sich an der Küste entlang, das Wasser ist ruhig und die Sonne wandert so langsam Richtung Osten, wo sie für uns gewohnt aufgeht. Was mich wirklich erstaunt ist, überall findet man hier Häuser und Farmen, kaum ein schöner Fleck ist unbewirtschaftet oder unbewohnt. Und immer wieder die Frage: “Was machen die hier im Winter”?
Die letzten 50 km sind wirklich Baumfrei, Felsiger Untergrund begünstigt diesen Umstand umso mehr. Ich treffe auch immer mehr Rentiere, sie sind schwer zu erkennen, was daher meine Sinne immer auf volle Leistung laufen ließ. Wenn man bei uns denken könnte, dass Kühe nicht die intelligentesten Tiere sind, dann sind Rentiere eine Steigerung von denen. Die stehen am Straßenrand und fressen, rennen auf die Straße und schauen hilflos umher um dann links und rechts wieder am Straßenrand zu verwinden. Die bleiben dort aber nicht stehen, nein, sie rennen wieder wild auf die Straße um einen den Weg völlig zu blockieren. Hupen oder wild gestikulieren hilft nicht, glaubt mir.
Um diese Uhrzeit war ich oft völlig allein auf der Straße unterwegs, die AWO flog über den Asphalt und die Schilder verraten mir regelmäßig wann ich endlich da bin. Einer der letzten Tunnel ist wieder ein 7000er, steil abfallend, um wieder genauso steil an die Oberfläche führend, habe ich die AWO im 3. Gang Richtung Tageslicht gefahren. Noch oft erinnere ich mich an meine ersten Fahrten durch diese langen Tunnel.
Die letzten 2 Kilometer habe ich mit der Kamera gefilmt um den Augenblick festzuhalten.
Ich konnte mich gut an Ronald seine Worte entsinnen und bin so über das Gelände gefahren wie er es beschrieben hat. Vom 18. Mai – 17. August und von 11.00 - 01.00Uhr ist der Eintritt frei, ca. 30€ gespart, super! Der riesige Parkplatz stand voll mit Wohnmobilen, alle am schlafen. Trotz der Gefahr das ich vielleicht jemanden aufwecke, bin ich über den Parkplatz getuckert und an der Haupthalle einfach vorbei. Zwei große Steine blockieren den Weg für PKW, für die AWO und mich stellte das natürlich kein Problem dar.
Ich sah die Metallkugel und keine 200 Meter später waren wir angekommen! Motor aus AWO aufgebockt, Helm ab…..
Wir haben es geschafft!!! Wir sind am Nordkapp!!!
Was einem nach über 3000Kilometern durch den Kopf geht, ist kaum in Worte zu fassen. Die Sonne schien, keine Wolke am Himmel, 15 Grad, was hast du nur wieder für ein Glück, dachte ich mir. Es waren auch nur 5 weitere Menschen da. “Hier endet also das Festland...weiter geht es nur per Schiff oder Flugzeug”. Am Horizont erblickte ich ein winziges Segelboot, welches wohl auch das Wetter ausnutzt. Warum zieht es so viele Menschen hierher? Es gibt so viel schönere Orte die es zu besichtigen gibt, man kann es nicht erklären, man muss auch nicht alles erklären können, ich bin einfach glücklich das die AWO und ich es bis hierher geschafft haben!
Ich nahm mir circa eine Stunde Zeit um alles visuell aufzusaugen, wahrscheinlich sehe ich diesen Ort nie wieder, nicht bei dem Wetter! Die AWO habe ich in Position geschoben und wollte alles fotografieren. Schnell noch raus aus der Regenkombi und schick gemacht für die Fotos. Doch meine Handykamera streikte, nur wackeln, keine Funktion. Mist, warum das denn genau jetzt?
Das Problem war nicht neu, nur trat es jetzt besonders schlimm auf. Bilder konnte ich so keine machen. Das Problem liegt darin begründet: ich habe das Handy am Anfang der Tour oft als Navi genutzt, dabei war es an einer Lenkerhalterung befestigt. Die AWO hat aber solche Vibrationen übertragen, das der Bildsensor einen Wackler wegbekommen hat.
Ein junger deutscher Mann, der dort alleine mit seinen zwei Hunden war, hatte zum Glück ein Handy vom selben Hersteller. So war es Möglich, ohne Verlust der Bildqualität, die Bilder per internem WiFi zu übertragen.
Gegenseitig machten wir die Erinnerungsfotos und haben uns noch eine zeitlang unterhalten, er bot mir sogar noch an ein Bier zu trinken, was ich aber dankend ablehnte.
Gegen 3:30 Uhr habe ich den Rückweg angetreten. Da ich aber nur bis hierher geplant habe, wusste ich nicht wohin ich fahren sollte. Sichtlich müde und hungrig bin ich einfach losgefahren und wollte mich irgendwo niederlassen.
Kaum auf der AWO haben die Erlebnisse mich regelrecht wach gepeitscht und so fuhr ich knapp eine Stunde bevor ich mir ein nettes Fleckchen für die Übernachtung suchte.
Mein Campingplatz wählte ich auf einer Anhöhe mit Blick aufs Wasser. Menschenseelen Alleine stand ich nun hier und habe versucht das alles zu begreifen was bisher geschehen ist….es fiel mir sehr schwer.
Jetzt habe ich mir auch zum ersten Mal jemanden gewünscht mit dem man das alles “teilen” kann.
Das Zelt aufgebaut, schnell etwas gegessen und die neue Matratze aufgeblasen. Meinen daheimgebliebenen habe ich noch per Whatsapp meinen Standort und paar Foto geschickt.
Obwohl ich so aufgewühlt war, fiel mir das Einschlafen nicht schwer.
Gute Nacht Welt.
Technisches: nichts...die AWO läuft wie Sau















Tag 15: Nordkapp - Kobbholneset Parking 46km


Ich befinde mich irgendwo auf der “E6” hinter Olderfjord. Da ich seit über 16 Stunden wach bin und der Schlaf auf meiner kaputten Matratze nicht sonderlich erholsam war, merke ich den Schlafentzug Stunde um Stunde mehr. Es ist zwar hell, aber meine biologische Uhr möchte das ich mich ausruhe. Die Morgenstunden sind sehr kühl, circa 7-8 Grad. Ich trage Alles was mich irgendwie warm hält, mit dem Wissen, dass es heute warm werden soll fahre ich immer weiter. Irgendwie zieht es mich ans Nordkap, wie eine Fliege zum Licht, immer weiter, immer weiter.
Gegen die Müdigkeit hilft mir heute Morgen Musik, ein Kaffee wäre jetzt schön. “Bei der nächsten Tankstelle wärmst du dich auf und trinkst ein Kaffee”, dachte ich mir.
Die Tankstelle kam, aber um 2 Uhr morgens trifft man da natürlich niemanden an. Also die AWO vollgetankt, per Kreditkarte gezahlt und die letzte Stunde ist angebrochen. Die “E6” schlängelt sich an der Küste entlang, das Wasser ist ruhig und die Sonne wandert so langsam Richtung Osten, wo sie für uns gewohnt aufgeht. Was mich wirklich erstaunt ist, überall findet man hier Häuser und Farmen, kaum ein schöner Fleck ist unbewirtschaftet oder unbewohnt. Und immer wieder die Frage: “Was machen die hier im Winter”?
Die letzten 50 km sind wirklich Baumfrei, Felsiger Untergrund begünstigt diesen Umstand umso mehr. Ich treffe auch immer mehr Rentiere, sie sind schwer zu erkennen, was daher meine Sinne immer auf volle Leistung laufen ließ. Wenn man bei uns denken könnte, dass Kühe nicht die intelligentesten Tiere sind, dann sind Rentiere eine Steigerung von denen. Die stehen am Straßenrand und fressen, rennen auf die Straße und schauen hilflos umher um dann links und rechts wieder am Straßenrand zu verwinden. Die bleiben dort aber nicht stehen, nein, sie rennen wieder wild auf die Straße um einen den Weg völlig zu blockieren. Hupen oder wild gestikulieren hilft nicht, glaubt mir.
Um diese Uhrzeit war ich oft völlig allein auf der Straße unterwegs, die AWO flog über den Asphalt und die Schilder verraten mir regelmäßig wann ich endlich da bin. Einer der letzten Tunnel ist wieder ein 7000er, steil abfallend, um wieder genauso steil an die Oberfläche führend, habe ich die AWO im 3. Gang Richtung Tageslicht gefahren. Noch oft erinnere ich mich an meine ersten Fahrten durch diese langen Tunnel.
Die letzten 2 Kilometer habe ich mit der Kamera gefilmt um den Augenblick festzuhalten.
Ich konnte mich gut an Ronald seine Worte entsinnen und bin so über das Gelände gefahren wie er es beschrieben hat. Vom 18. Mai – 17. August und von 11.00 - 01.00Uhr ist der Eintritt frei, ca. 30€ gespart, super! Der riesige Parkplatz stand voll mit Wohnmobilen, alle am schlafen. Trotz der Gefahr das ich vielleicht jemanden aufwecke, bin ich über den Parkplatz getuckert und an der Haupthalle einfach vorbei. Zwei große Steine blockieren den Weg für PKW, für die AWO und mich stellte das natürlich kein Problem dar.
Ich sah die Metallkugel und keine 200 Meter später waren wir angekommen! Motor aus AWO aufgebockt, Helm ab…..
Wir haben es geschafft!!! Wir sind am Nordkapp!!!
Was einem nach über 3000Kilometern durch den Kopf geht, ist kaum in Worte zu fassen. Die Sonne schien, keine Wolke am Himmel, 15 Grad, was hast du nur wieder für ein Glück, dachte ich mir. Es waren auch nur 5 weitere Menschen da. “Hier endet also das Festland...weiter geht es nur per Schiff oder Flugzeug”. Am Horizont erblickte ich ein winziges Segelboot, welches wohl auch das Wetter ausnutzt. Warum zieht es so viele Menschen hierher? Es gibt so viel schönere Orte die es zu besichtigen gibt, man kann es nicht erklären, man muss auch nicht alles erklären können, ich bin einfach glücklich das die AWO und ich es bis hierher geschafft haben!
Ich nahm mir circa eine Stunde Zeit um alles visuell aufzusaugen, wahrscheinlich sehe ich diesen Ort nie wieder, nicht bei dem Wetter! Die AWO habe ich in Position geschoben und wollte alles fotografieren. Schnell noch raus aus der Regenkombi und schick gemacht für die Fotos. Doch meine Handykamera streikte, nur wackeln, keine Funktion. Mist, warum das denn genau jetzt?
Das Problem war nicht neu, nur trat es jetzt besonders schlimm auf. Bilder konnte ich so keine machen. Das Problem liegt darin begründet: ich habe das Handy am Anfang der Tour oft als Navi genutzt, dabei war es an einer Lenkerhalterung befestigt. Die AWO hat aber solche Vibrationen übertragen, das der Bildsensor einen Wackler wegbekommen hat.
Ein junger deutscher Mann, der dort alleine mit seinen zwei Hunden war, hatte zum Glück ein Handy vom selben Hersteller. So war es Möglich, ohne Verlust der Bildqualität, die Bilder per internem WiFi zu übertragen.
Gegenseitig machten wir die Erinnerungsfotos und haben uns noch eine zeitlang unterhalten, er bot mir sogar noch an ein Bier zu trinken, was ich aber dankend ablehnte.
Gegen 3:30 Uhr habe ich den Rückweg angetreten. Da ich aber nur bis hierher geplant habe, wusste ich nicht wohin ich fahren sollte. Sichtlich müde und hungrig bin ich einfach losgefahren und wollte mich irgendwo niederlassen.
Kaum auf der AWO haben die Erlebnisse mich regelrecht wach gepeitscht und so fuhr ich knapp eine Stunde bevor ich mir ein nettes Fleckchen für die Übernachtung suchte.
Mein Campingplatz wählte ich auf einer Anhöhe mit Blick aufs Wasser. Menschenseelen Alleine stand ich nun hier und habe versucht das alles zu begreifen was bisher geschehen ist….es fiel mir sehr schwer.
Jetzt habe ich mir auch zum ersten Mal jemanden gewünscht mit dem man das alles “teilen” kann.
Das Zelt aufgebaut, schnell etwas gegessen und die neue Matratze aufgeblasen. Meinen daheimgebliebenen habe ich noch per Whatsapp meinen Standort und paar Foto geschickt.
Obwohl ich so aufgewühlt war, fiel mir das Einschlafen nicht schwer.
Gute Nacht Welt.
Technisches: nichts...die AWO läuft wie Sau















- Bernde
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Re: Mit der AWO zum Nordkap.
willkommen im kreise der nordkappfahrer!
man, ich kann deine erlebnisse nachvollziehen, alsob ich selber nochmal dort wäre. tausend dank nochmals fürs teilen deiner abenteuer, gedanken und bilder.
lg bernde
man, ich kann deine erlebnisse nachvollziehen, alsob ich selber nochmal dort wäre. tausend dank nochmals fürs teilen deiner abenteuer, gedanken und bilder.
lg bernde
dirty old men need love too. - burt munro 1899-1978 -
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Re: Mit der AWO zum Nordkap.
Richtig Geil dein Beitrag!!
Das liest sich so schön.. Danke das du uns nochmal mit zum Nordkapp nimmst. Grüße aus Spreenhagen

Das liest sich so schön.. Danke das du uns nochmal mit zum Nordkapp nimmst. Grüße aus Spreenhagen
Machen, Macht den Unterschied...
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Der Kneiper
Re: Mit der AWO zum Nordkap.
Geil geil supergeil.
Einfach der Hammer was du da machst. Respekt!!!
Komm heil zurück und hoffentlich sehen wir uns in Buckow wir freuen uns schon auf dich
.
Viele Grüße René
Einfach der Hammer was du da machst. Respekt!!!
Komm heil zurück und hoffentlich sehen wir uns in Buckow wir freuen uns schon auf dich
Viele Grüße René
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minol_pirol74
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Re: Mit der AWO zum Nordkap.
Gratulation dir und deiner alten Dame! Ein toller Bericht, mit viel Herz und Seele geschrieben. Ein Abenteuer, welches du wohl nie vergisst. Vielleicht wage ich auch irgendwann einmal eine größere Tour... Fernweh hab ich jetzt auf jeden Fall!
Beste Grüße
Thoralf
Thoralf
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Minkser
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Re: Mit der AWO zum Nordkap.
Du hast mir mit Deinem super Reisebericht Gänsehaut pur beschert und die Nachtschicht verkürzt.
Danke Dir dafür.
Ich wünsche Dir Alles Gute.
Gruss aus der Schweiz
Christian
Danke Dir dafür.
Ich wünsche Dir Alles Gute.
Gruss aus der Schweiz
Christian
- Nörminger
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Re: Mit der AWO zum Nordkap.
Eine Hammerharte Tour, Hut ab!
Super geschrieben, man kann sich richtig in deine jeweilige Lage versetzen, und herrlichen Bilder!
Danke für deinen Beitrag!
Super geschrieben, man kann sich richtig in deine jeweilige Lage versetzen, und herrlichen Bilder!
Danke für deinen Beitrag!
Schei*e am Stock is och ne Blume 
Awo T Bj:58, Awo T Bj:55,Kr51/2L, MZ ETS 250 Bj:72, MZ RT Bj:60
Awo T Bj:58, Awo T Bj:55,Kr51/2L, MZ ETS 250 Bj:72, MZ RT Bj:60

