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Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Do 15. Okt 2015, 15:04
von Edeltuning
Tourenrob hat geschrieben:Edeltuning hat geschrieben:Hoffendlich war Simsons Alienszucht nicht ansteckend.
Der Alkohol im E10 ist nur durch weitere chemische Zusätze im Sprit gebunden/gelöst
und nur deshalb sind geringe Mengen Spiritus zusätzlich lösbar. In E0 würde sich kein Spiritus auflösen,
weil Spiritus eine wässrige Lösung- und Benzin ein "Leichtöl" (nicht Leichenöl) ist,
kommt Wasser hinzu, fällt der Spiritus samt Wasser wieder aus und schwimmt am Tankboden.
Noch schlimmer wäre es mit weniger konzentriertem Spiritus, welcher schon mit Wasser verdünnt ist.
Zur Bestätigung brauch man ja nur mal paar Tropfen Benzin ins Cognacglas schütten.

Mein lieber Edeltuner,
bei allem Respekt vor Deinen Motorbaukünsten ec., aber von Chemie scheinst Du nicht viel zu verstehen!
Ethanol hat einen polaren und einen unpolaren Teil im Molekül. Der Polare, Hydrophile (wasserliebende) Teil ist die OH-Gruppe, der unpolare Teil die CH3-Gruppe (Hydrophob, wasserfeindlich) Der Hydrophobe Teil löst sich aber prima im Benzin, welches ja überwiegend aus Kohlenwasserstoffen besteht.
Somit löst sich Alkohol in bestimmten Mengen im Benzin.
Gruß,
T-Rob
Mein lieber T-Robie,
schön, daß sich nach Anfrage nun mal ein Chemiker zu Wort gemeldet hat.
Dein Vortrag ist ja nicht ganz falsch, nun ging es aber um Spiritus,
welcher käuflich nicht 99,9% Alkohol sein muß, es gibt 95%igen und auch 75%igen und
damit wird es dann Essig. Sollte die Lösung mit 95%igen in geringen Mengen sich im Sprit lösen,
so wie ich es in Reagenzgläsern getestet hab und etwas Wasser hinzu kommt,
so wie es zweckdienlich gedacht war, fällt das Zeuch eben wieder aus,
somit ist die Legende des Wassers auflösen mittels einem Schluck Spiritus in den Tank, nichtig.
@ Zur Tankinnenbeschichtung ist Por15 das "einzigst" beste Mittelchen, dessen Komponenten am wirksamsten, am einfachsten zu verarbeiten und am preisgünstigsten ist. Wobei das Sprichwort "Schuster bleib bei deinen Leisten", immer noch Gültigkeit besitzt.
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Do 15. Okt 2015, 15:37
von Edeltuning
In den Werbeschriften muß auch nicht alles richtig sein.
Wenn zu diesen Benzinauslaufstellen, welche unter 2 bar Druck standen,
noch ein Funke von einem durchschlagenden Zündkabel gekommen wäre,
wäre das Auto futsch gewesen und die Garage hätte sich in Qualm aufgelöst.
Aber E10 ist ja ne feine Sache - Lügenpresse

Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Do 15. Okt 2015, 18:04
von flar
Edeltuning hat geschrieben:
Der Alkohol im E10 ist nur durch weitere chemische Zusätze im Sprit gebunden/gelöst
und nur deshalb sind geringe Mengen Spiritus zusätzlich lösbar.
Hab heute mal mit einem unserer Chemiker gesprochen.
Er hat mir im Prinzip das gleiche erzählt, wie ich eben von Edel gelesen habe. Methanol, Ethanol und Propanol sind nicht wirklich gut in Benzin löslich. Das schafft man nur dur Zusätze. Um alkoholfreien Sprit zu bekommen, muß man in E10 desilliertes Wasser geben, schütteln, stehen lassen, schütteln, usw. Das Wasser bindet sich mit dem Alkohol und sinkt nach unten. Oben hat man Benzin mit einem geringen Restalkoholgehalt (prost).
ralf
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Do 15. Okt 2015, 18:57
von flar
Tourenrob hat geschrieben:
Mein lieber Edeltuner,
bei allem Respekt vor Deinen Motorbaukünsten ec., aber von Chemie scheinst Du nicht viel zu verstehen!
Ethanol hat einen polaren und einen unpolaren Teil im Molekül. Der Polare, Hydrophile (wasserliebende) Teil ist die OH-Gruppe, der unpolare Teil die CH3-Gruppe (Hydrophob, wasserfeindlich) Der Hydrophobe Teil löst sich aber prima im Benzin, welches ja überwiegend aus Kohlenwasserstoffen besteht.
Somit löst sich Alkohol in bestimmten Mengen im Benzin.
Gruß,
T-Rob
Richtig, Ethanol hat einen polaren und einen unpolaren Teil im Molekül.
Da es aber nur 2 C-Atome hat, ist der unpolare Anteil zu klein um sich "gut" mit Benzin zu vermischen. Mit Wasser (polar) vermischt es sich gut, da die polaren und unpolaren Anteile recht ausgeglichen sind . Damit ein Alkohol gut in Benzin löslich ist, muß er mehr als 2 C-Atome haben. Damit ist es kein Ethanol mehr. Auch die Wasserlöslichkeit nimmt ab, da das Verhältnis sich ändert. Und dann ist da noch die Sache mit der Wertigkeit. Je höher die Wertigkeit je besser die Wasserlöslichkeit, je schlechter die Benzinlöslichkeit. Also sind auch viele C-Atome bei gleichzeitig vielen OH-Gruppen für die Löslichkeit nicht förderlich.
Ich würde gerne mal wissen, welchen Akohol (oder Alkoholgemisch ?) die Mineralölkonzeren sie ins Benzin mischen.
ralf
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Do 15. Okt 2015, 19:09
von Roadrunner
Edeltuning hat geschrieben:
In den Werbeschriften muß auch nicht alles richtig sein.
..............................................................
Aber E10 ist ja ne feine Sache - Lügenpresse
Edel , erst mal LESEN und nicht gleich
Sind A keine Werbeschriften und B steht dort nichts von E10 wäre gut für Gummidichtungen oder Leitungen
Ralf
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Do 15. Okt 2015, 19:44
von Tourenrob
Ich würde gerne mal wissen, welchen Akohol (oder Alkoholgemisch ?) die Mineralölkonzeren sie ins Benzin mischen.
Hallo Ralf,
das würde mich in diesem Zusammenhang auch brennend interessieren. Kraftstoff zählt leider nicht zu den Lebensmitteln, sonst müssten "SIE" die Zutaten auflisten. So bleibt es Betriebsgeheimnis.
Grüße von,
T-Rob
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Fr 16. Okt 2015, 01:16
von Edeltuning
Hauptsache es bildet knallende Verbrennung

Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Fr 16. Okt 2015, 10:03
von Roadrunner
Tourenrob hat geschrieben:Ich würde gerne mal wissen, welchen Akohol (oder Alkoholgemisch ?) die Mineralölkonzeren sie ins Benzin mischen.
Hallo Ralf,
das würde mich in diesem Zusammenhang auch brennend interessieren. Kraftstoff zählt leider nicht zu den Lebensmitteln, sonst müssten "SIE" die Zutaten auflisten. So bleibt es Betriebsgeheimnis.
Grüße von,
T-Rob
Grob :
https://de.wikipedia.org/wiki/Ethanol-Kraftstoff
https://de.wikipedia.org/wiki/Biokraftstoff
http://www.chemie.de/lexikon/Benzin.html
http://www.mtbe.de/zusammensetzung.html
feiner
http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=12747
Jeder Anbieter hat noch spezielle Additive die dem , von der Raffinerie geholten und ergo bei allen Anbietern gleichem , Kraftstoff zugesetzt werden. Die sind wirklich Firmengeheimnis
Ralf
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Sa 17. Okt 2015, 11:07
von Deleted User 141
Edeltuning hat geschrieben:...so wie ich es in Reagenzgläsern getestet hab ...
Edel wir haben nicht den 1 April

Es klingt wie Alchimistenküche.
Wenn alle deine Argumente auf solch hohen, wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen

- Mich wundert nischt mehr!

Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Sa 17. Okt 2015, 11:32
von schraubaudi
Nur mal so. Jeden Winter wenn es unter !2 Grad geht bleibt meine Frau mit ihrem Clio liegen. Warum ? Die Karre hat nur ne Druckleitung und keinen Rücklauf. Da reicht dann ein Tropfen Kondenswasser und es friert ein.Also kommt ein Anruf, ich hin und die Karre nach hause schleppen. Ab in die Werkstatt damit und Heizung an. Nach 2 Stunden kann man wieder starten. Dann gibt es nen ordendlichen Schuß Brennspiritus in den Tank und der Winter ist vorbei.