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Re: Bremstrommel ausdrehen?

Verfasst: So 7. Nov 2010, 19:13
von Edeltuning
Intuitiv dachte ich an Motorräder... :idea:

Re: Bremstrommel ausdrehen?

Verfasst: So 2. Jan 2011, 14:33
von Killerniete
Moin
Also das die Speichen im SW-Betrieb höher belastet sind ist klar, nur halten die 4er Speichen das aus.
(In meiner 1150er Gs sind auch nur 4er) Speichenbruch kommt meisst durch verzogene Felgen - um die geradezuziehen werden dann einzelne Speichen zu stark vorgespannt.
Zum anderen in meinem EMW Gespann sind die Speichen seit ca. 30.000 km ohne Nachspannen in Betrieb und ich hab das Kabel immer gut gespannt.
Aber hier gehts doch um´s Trommel ausdrehen, kann auf meiner Drehorgel auch nur die einzelnen Trommeln ausdrehen.
Deswegen würd mich auch mal die Vorrichtung interressieren zum Ausschleifen der Trommel im kommpletten Rad.
Gerad die Dosenbremsen sind mitunter krumm, z.T. siehe Oben.

Re: Bremstrommel ausdrehen?

Verfasst: Di 26. Jan 2016, 18:23
von 12ps
Hallo Gemeinde.Will meine Vorderradbremsdrommel (T-AWO) Ausdrehen. Jetzt Frage ich mich (euch) wie und wo ich Sie am besten,in der Drehmaschine ,Spanne.Die Lagersitze sind schon bei ca. 47,08 ? Mein Backenfutter hat einen min. Innendurchmesser von 60 mm.Wollte Sie eigentlich Links innen Spannen und Rechts mit einem auf 47,08 gedrehtem Bolzen mit Zentrierbohrung lagern.Das geht jetzt so aber nicht (min. 60 mm Drehfutter).Dachte mir jetzt auch links noch so einen Bolzen zu fertigen und diesen dann im Drehfutter zu Spannnen. Was meint ihr dazu? Bilder währen hilfreich. Danke schon mal für`s Lesen. Gruß 12 ps

Re: Bremstrommel ausdrehen?

Verfasst: Di 26. Jan 2016, 19:11
von akkon
Moin

mal abgesehen davon wie du die Nabe spannen willst: Ich würde die Nabe nur im eingespeichten Zustand ausdrehen / lassen, da durch das Einspeichen sich die Nabe nochmal verzieht.

Gruß Ekki

Re: Bremstrommel ausdrehen?

Verfasst: Di 26. Jan 2016, 19:57
von 12ps
Hallo Akkon. Denkst du die Nabe verzieht sich noch mal nach dem Einspeichen ???? Ich meine jetzt nicht im 1/100 oder 1/10 Bereich ??

Re: Bremstrommel ausdrehen?

Verfasst: Di 26. Jan 2016, 21:13
von akkon
12ps hat geschrieben:Hallo Akkon. Denkst du die Nabe verzieht sich noch mal nach dem Einspeichen ???? Ich meine jetzt nicht im 1/100 oder 1/10 Bereich ??
Nach dem Einspeichen? Nö eher weniger ;) Außer es brechen die Speichen oder du heizt über Bordsteinekanten :lol:

Re: Bremstrommel ausdrehen?

Verfasst: Mi 27. Jan 2016, 16:15
von Bielsman
Ja durch das einspeichen können sich die Trommeln verziehen. Deswegen nur eingespeicht das ganze machen.

Möglichkeiten sind:
- ausdrehen in einer großen Drehbank (Problem: wer hat sone große Drehe?)
- ausschleifen eingespannt in eine Fräse (elegante Methode, macht fast jede Metallbude)
- Vorrichtung bauen und mit einem Luftschleifer rundschleifen (sehr zeitaufwändig, nicht zu 100% genau)

Grüße

Re: Bremstrommel ausdrehen?

Verfasst: Mi 27. Jan 2016, 21:33
von 12ps
Hallo.Da ich es gerne selber machen möchte und nicht über so eine Große Drehmaschine verfüge,werde ich mal über eine Schleifvohrrichtung nachdenken. Hobby eben,macht ja auch Spass.Danke für die Anregungen. Wenn ich was brauchbares habe,sende ich mal ein Bild.Gruß 12ps

Re: Bremstrommel ausdrehen?

Verfasst: Mi 27. Jan 2016, 22:01
von Pätsch
Laut der Aussage meines Feinmechanikers um die Ecke, der ausschließlich Oldtimer instandsetzt, kann man bei den Blechtrommeln der AWO T (auch EMW usw.) sowieso nicht auf das µ genau arbeiten, da sich die Trommel bei dem Bremsvorgang selbst verzieht/verwindet...wie auch immer. Soll jetzt nicht heißen dass eine 8 in der Trommel unbedingt besser ist, aber wenn man die Trommel ordentlich ausschleift sollte das reichen.

Re: Bremstrommel ausdrehen?

Verfasst: Mi 27. Jan 2016, 22:06
von steppe
Das sich eine Bremstrommel verzieht bedeutet aber nicht, daß sie nicht akkurat ausgedreht werden sollte :!: