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Re: Optimale Vergasereinstellung

Verfasst: Di 25. Mai 2010, 16:35
von krachbumm425
ottodeutscher hat geschrieben:Der Kondensator, das Zündkabel+Stecker sind Nagelneu. Das ist bei mir übrigens ein zusammenhängendes Teil.
das würde ich gern mal sehen.
ottodeutscher hat geschrieben:Die Kompression habe ich gemessen und ist ebenfalls in Ordnung. 8-)
wieviel bar?
ottodeutscher hat geschrieben:sehr interessiert mich was Jan erwähnt hat. Das der Magnet nicht richtig funktionieren könnte.
Dazu bräuchte ich allerdings einen Computer der mir die Zündzeitpunktverschiebung nach spät anzeigt oder? :!:
nein. wenn schon, dann die frühverstellung.
ermittle mal am magneten den widerstand zwischen zündkabelausgang und masse.
ottodeutscher hat geschrieben:Dann denke ich, ist vielleicht was mit den Ventilen nicht i.O. ?? Könnt doch auch sein oder?
Gibt es sowas wie eine Ventilschaftdichtung? Also ich meine sozusagen das der Ventilsitz i.O. ist (kompression war ja super) aber der Schaft Öl durchlässt.
Wie prüf ich das? :idea:
die awo hat original keine schaftdichtungen.
sollte der öleintritt durch eine verschlissene einlaßventilführung stattfinden, so erkennt man dies an einer blauen auspuffwolke im schiebetrieb (beim gas wegnehmen).
ottodeutscher hat geschrieben:Mein Flachschiebervergaser habe ich nicht machen lassen. Den hatte ich von einen netten Herrn der mehrere Awo´s besitzt bei ebay ersteigert. Er hatte den wohl aus einer bestens funktionierenden Awo ausgebaut, nochmals gereinigt und mir übergeben. Tja.... naja, trotzdem könnt er mich verarscht haben... hmm :evil:
alles ist möglich.
ottodeutscher hat geschrieben:Muss man den machen lassen vom Fachmann oder kann ich den auch mit so ein Verschleissteilreparatursatz erneuern? :geek:
die rep.-sätze helfen bei einem ausgeklapperten vergaser nicht.
da muß dann schon mehr gemacht werden.

gruß uwe

Re: Optimale Vergasereinstellung

Verfasst: Di 25. Mai 2010, 17:36
von Der Auer
Sport-Lu hat Recht. Schließ dich doch mal mit den Jungs kurz. Die können und werden dir 100% helfen.
Die einfachste Methode wäre erstmal einen funktionierenden Magneten, Kopf und Vergaser zu verbauen und schauen, ob es damit läuft und dann eins nach dem anderen mit deinen Teilen wechseln. Dann siehste ganz schnell, wo es klemmt.

Re: Optimale Vergasereinstellung

Verfasst: Do 27. Mai 2010, 21:42
von ottodeutscher
So...... jetzt aber :::

Ich habe ne bomben und sicherlich aufschlussreiche Entdeckung gemacht aber vorher erstmal:

ich habe mit so einem Druckgerät gemessen und ca 9 - 10 Bar gemessen.

Als zusammenhängendes Teil meinte ich natürlich nur den Stecker und das Kabel. Und als ich in Richtung spät sagte, meinte ich natürlich früh :D

den Widerstand konnte ich noch nicht messen. Das mache ich am Wochenende wenn ich an mein Multimeter komme.
Bei dem hohen Widerstand sollte es wohl egal sein wo ich die Masse nehme oder?


So... aber jetze!

ick wollt diesma bevor ick losfahr noch wat umbaun! hehe ;-)

ich habe ne andere Nadel eingebaut die ungefähr 0,5 - 1 mm kürzer war. Danach dann noch ne andere Feder weil ich der Meinung war das die nicht original ist und den Schieber nicht komplett öffnen lässt.

Nach lockerem Einfahren hab ich dann ein bisschen auf die Tube gedrückt. Und siehe da, ca 20 % mehr Leistung.
Als ich dann auf Vaters Hof eingefahren war, wollt ich mir mal die Zündkerze ansehen.

Und siehe da!! Braunweiß !! Wie aus´n Katalog !! Ich habe fast geweint :shock:
Aber irgendwie wollte Sie nicht mehr das Standgas halten... naja... ich dachte mir das ich dann einfach die Standgasschraube etwas verstelle. Ich bin dann wieder in meiner Garage angekommen und musste zu meinen Entsetzen feststellen das gar keine mehr da ist. ich habe fast wieder geweint :shock:

Ich hatte ungefähr ne halbe sek überlegt ob ich einfach den Anschlag hochdrehe und wieder weiterfahre.
Aber das kann und ist so ja nicht richtig ;;;;

Ich habe noch einen 2.Flachschiebervergaser bei dem der Schieber festgerottet ist. Da habe ich einfach die Schraube in meinen reingeschraubt. Bei dem Vergaser musste ich auch feststellen das der im gegensatz zum montierten noch eine Schraube auf der anderen Seite hat. Also gab es 2 verschiedene Flachschieberv. ?

Ich habe die Schraube dann einfach irgendwie reingeschraubt... bis die Drehzahl i.O. war ... nach der Probefahrt wieder Pechschwarze Kerze... ich habe wiedermal fast geweint ;;;;;;;;;;

Für mich ist jetzt irgendwie klar das es an dieser Schraube liegt!
Welches Verhältnis muss denn die Schieberanschlagschraube zur Standgasschr haben?
Wieviel Platz muss beim Durchschauen in den Ansaug frei sein für die Luft?

Danke euch schon mal Jungs für euren langem Atem ;;;;;;;;

Re: Optimale Vergasereinstellung

Verfasst: Fr 28. Mai 2010, 10:16
von krachbumm425
die von dir beschriebene schraube ist die "Leerlauf-Luftschraube".
damit stellt man ein korrektes kraftstoff-luftgemisch für den leerlauf ein.
wenn diese fehlt, hat das natürlich auch einen leichten einfluß auf den teillastbetrieb, was das viel bessere kerzengesicht erklärt (aber du hattest ja auch die nadel gewechselt). außerdem scheint sich das thema zündung damit erledigt zu haben.
du solltest dich also auf die einstellung deines vergasers konzentrieren.
was für eine leerlaufdüse ist eingebaut?
wurde diese evtl. mal aufgebohrt?
bei zweifeln mal eine andere probieren.
stelle mit der schieberanschlagschraube eine sichere leerlaufdrehzahl ein.
der motor sollte natürlich betriebstemp. haben.
dann wird mittels leerlaufluftschraube die höchstmögliche drehzahl eingestellt.
soweit die theorie. ich drehe diese dann meißt wieder ne viertel umdrehung (variiert bei jedem vergaser) rein und kontere dann. danach erst die gewünschte leerlaufdrehzahl an der schieberanschlagschraube einstellen.

wenn das motörchen ansonsten gut läuft, würde ich an der nadelposition erstmal nichts ändern.
außerdem gilt bei so einem problem immer nur 1 sache ändern und probieren.
du weißt sonst nie was die ursache war und stehst beim nächsten mal genau so ahnungslos da.

gruß uwe

Re: Optimale Vergasereinstellung

Verfasst: Fr 28. Mai 2010, 10:45
von _JR_
Hi OTTO,

die Anschlagschraube die Du meinst ist die Standgasschraube, und die Schraube die Du glaube ich verloren hast ist die Leerlaufluftschraube.
Reindrehen selbiger bedeutet, weniger Luft, rausschrauben mehr Luft.
Die Spritmenge steuerstst Du mit der Leerlaufdüse, große Düse viel Sprit, kleine wenig.
Mit beiden steuerst Du das Gemisch für das Standgas, scheint bei Dir zu fett zu sein
....also....Schraube ganz raus-Probefahrt wenn Kerze immernoch verrußt, kleinere oder andere Düse, (sind manchmal schon aufgebohrt worden). :evil:
und dann langsam rantasten...

Sonst siehe hier:

http://www.awoforum.de/viewtopic.php?f=2&t=3734

schönes Wochenende,
Jan.


Ohh, hat Krachbum ja schon geschrieben,bin zu langsam :(

Re: Optimale Vergasereinstellung

Verfasst: Fr 28. Mai 2010, 13:16
von Sport-Lu
Hallo!

Wenn ich dir einen Rat geben darf:Nimm doch deinen alten Flachschiebervergaser und lasse ihn von Dieter Heyne überholen.Da bist du auf der sicheren Seite.Dann wird die Gute auch laufen.

Gruss Jörn! :mrgreen:

Re: Optimale Vergasereinstellung

Verfasst: Fr 28. Mai 2010, 14:20
von ottodeutscher
.....ok, :idea:

aber so richtig versteh ich das nicht.

Also mein Vergaser mit dem festoxidierten Schieber hat seitlich insgesamt 2 Schrauben, eine davon aus Messing.
Wenn ich die rausschraube ist da so ein Loch quer durch, die andere endet spitz.

Bei dem angebauten Vergaser habe ich nur die eine Schraube mit dem spitzen ende.
Das ist jetzt die Leerlaufluftschraube ja ?´

Wie fange ich denn nu am besten an einzustellen. Wenn ich an der Leerl.schr. rumdrehe... wie muss in dem Moment die Standgasanschlagschraube stehen. Und umgekehrt !

Ich dachte es gibt ein Maß, wie weit der Schieber mindestens geöffnet sein muss im Leerlauf.
Wenn man das hat beginnt man an der Leerl.schr. zu drehen bis die dann optimal ist.

Zu Jörn: wenn mein Vergaser noch i.O. , dann muss ich auch nichts überholen lassen. Das ist dass, was ich gerade versuche zu erfahren.

Ich möchte nicht wissen was sowas kostet. Kenne diesen Heyne auch garnicht. Hat er ein Gewerbe oder ist das ein Privater?


Dann nochmal zu der Sache das die Karre nicht schafft aus den 4.Gang weiter zu beschleunigen.
Wenn ich im 4 Gang schalte geschiet das bei ca 70-80 kmh (tacho funzt nicht= gefühlt)

ich glaube das liegt an einer falschen getriebe-kardan-paarung ....oder? auch ist der 2.Gang viel zu lang übersetzt. Vom 1.Gang in den 2.Gang ist es immer eine Qual, weil das Drehmoment gerade ausreicht um langsam aus den Drehzahlkeller zu kommen. Aber dann gehts ab wie Hanne! ;;;;;;;

Habe mir dein Link angeschaut Jan :o ... kann es sein das du in deinem vorherigen Leben selbst mal Awo warst? :D Du weißt ja alles verdammt ;-)

Re: Optimale Vergasereinstellung

Verfasst: Fr 28. Mai 2010, 14:44
von Edeltuning
Wenn das Gewerbe kein VEB ist,scheint es privat zu sein. :idea: :o

Re: Optimale Vergasereinstellung

Verfasst: Fr 28. Mai 2010, 15:45
von Der Auer
von ottodeutscher am Fr 28. Mai 2010, 14:20
Wie fange ich denn nu am besten an einzustellen. Wenn ich an der Leerl.schr. rumdrehe... wie muss in dem Moment die Standgasanschlagschraube stehen. Und umgekehrt !
;;::
von krachbumm425 am Fr 28. Mai 2010, 10:16
stelle mit der schieberanschlagschraube eine sichere leerlaufdrehzahl ein.
der motor sollte natürlich betriebstemp. haben.
dann wird mittels leerlaufluftschraube die höchstmögliche drehzahl eingestellt.
soweit die theorie. ich drehe diese dann meißt wieder ne viertel umdrehung (variiert bei jedem vergaser) rein und kontere dann. danach erst die gewünschte leerlaufdrehzahl an der schieberanschlagschraube einstellen.
Vergaserüberholung beim Dieter Heyne kostet so um die 100€. Dafür isser aber dann auch wie neu oder sogar besser wie neu. Gerade die Flachschieber sind meist ausgeklappert. Dieter baut die dann um auf Rundschieber.

Re: Optimale Vergasereinstellung

Verfasst: So 30. Mai 2010, 17:28
von ottodeutscher
Hallo,

so, ... jetzt habe ich die optimale Einstellung gefunden.

Es lag also definitiv an dieser Leerlaufluftschraube. Mit deiner Anleitung Krachbumm, habe ich es doch noch geschafft.
Konnte sogar die Nadel noch eine Stufe fetter stellen und habe trotzdem noch ein rehbraunes Kerzenbild.

Jetzt muss ich mich nur noch um ein neues Getriebe kümmern, weil ich der Meinung bin das ich eine falsche Getriebe-Kardan Paarung eingebaut habe.

Mit dem Hackergetriebe bin ich unzufrieden weil es sich schlecht schaltet.


ich Danke Euch alle recht herzlich für die vielen Antworten... ;;;;;;;; ;;;;;;