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Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Do 27. Mär 2025, 15:27
von Edeltuning
Nur durch die Hebelmaße ergeben sich die 3cm, eine mögliche Temperaturausdehnung ist natürlich viel geringer. So ein ähnliches Vorkommnis hatte ich mal an der Guzzi, irgendwas war da "verklemmt", genaueres weiß ich nicht mehr.

Die Ursache mußt du suchen, das Übel liegt im Detail.

Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Do 27. Mär 2025, 16:06
von scania2008
Das mit dem kupplungsspiel hatte ich auch mal. Schuld war eine axiael Verschiebung der Kurbelwelle. Gelöst wurde es durch das einkleben des hinteren Lagers und richtiges ausdistanziern der Schwungscheibe.
Gruß Jens
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Do 27. Mär 2025, 17:18
von steppe
scania2008 hat geschrieben: Do 27. Mär 2025, 16:06
... und richtiges ausdistanziern der Schwungscheibe.
Bitte was?
Gruß Steppe
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Do 27. Mär 2025, 18:58
von psilie
goerbi hat geschrieben: Do 27. Mär 2025, 14:59
Auf das Problem ist bisher noch niemand eingegangen oder hatte niemand einen Rat.
Ich habe ja auf Ausdehnung durch Wärme getippt. Aber eine Ausdehnung um
2-3 cm wären ja schon eine stattliche Temperaturerhöhung.
Viele Grüße aus der Altmark
Goerbi
Wo nimmst du die 2-3cm her?
Die Kupplungsscheibe hebt sich gerade mal 1,5 mm ab.
Stell deinen Seilzug etwas strammer, damit bei betriebswarmen Motor das richtige Spiel hast.
Ich hab diese Spielerweiterung an meiner Kupplung auch, aber eben keine 2-3cm.
Ach und Kurbelwellenverschiebung möchte ich bei einem frisch gemachten Motor vom Mopedprinz eigentlich ausschließen. :-)
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Do 27. Mär 2025, 20:09
von schmerztablette
Moin,
Nachdem ich meine Hexe heut mit dem Mopedprinz Vergaser, alles um Zündschlungs neu und die überdrehten Ölwannenschrauben mit Helicoil erneuert hab, kam der Moment. Alle Flüssigkeiten oben und untenrum neu und was soll ich sagen? 1 Kick ----> und die lief.
Mit den Vergasern hatte ich ein bißchen Not.
Mit dem Köln Vergaser bin ich voll auf die Fresse gefallen. Rene stellte am Ratscher schon fest, daß nur das ausspindeln gut gemacht ist und der Rest nur zusammengekramter alter (guter?) Mist ist.
Bis Buckow hatte ich ein paar Kilometer damit abgespult. Aber genau dort zeigte sich das Fehlverhalten des Vergasers brutal und die Isolator Kerze aus China gab dem ganzen noch den Rest.
Schlußletztendlich schoß eine nach Benzin stinkende schwarze Brühe aus der Gehäuseentlüftung.
Kurze Anfrage bei Rene und damit Sack und Tüte. Zwischenzeitlich hatte ich von Ekki noch nen Vergaser mit dem sie gut lief aber nicht gut genug.
Mein alter lief ja annähernd nur war der Schieber ein wenig ausgeklappert. Die Leerlaufdüse war auch nicht sooooo lecker das war aber das einzige was Rene gemacht hat. Schieber und Düse.
So wie von Rene versprochen: Du kannst den Vergaser Plug & Play dranbauen, warmfahren und dann ganz wenig nachjustieren.
Genauso war's.
Drum schrieb ich. Die Sachen wie ausspindeln sollten Profis machen. Den Rest könnte man alleine, aber wer sieht eingelaufene Düsenstöcke, Nadeln ect. und kennt den Unterschied zwischen Original Schieber (ALU ?), Richtigem Alu oder Messing?
Gruß Andre
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Do 27. Mär 2025, 20:15
von scania2008
steppe hat geschrieben: Do 27. Mär 2025, 17:18
scania2008 hat geschrieben: Do 27. Mär 2025, 16:06
... und richtiges ausdistanziern der Schwungscheibe.
Bitte was?
Gruß Steppe
Die Federscheibe zwischen Lager und Schwungscheibe muss ordentlich drücken und darf keine Luft haben. Gruß Jens
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Do 27. Mär 2025, 20:27
von steppe
Ja, ok, ich hätte es nur nicht als ausdistanzieren bezeichnet, deswegen die Irritierung.