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Re: Tacho
Verfasst: Mo 10. Aug 2020, 13:12
von renato
Ich habe mal so einen GPS-Tacho bei mir ausprobiert. Allerdings reagierte der mir etwas zu träge und außerdem war da noch die Tunnelfrage vom Graukittel (rein hypothetisch).
Da ich immer noch die gute alte 6V-Lima in Betrieb habe, sollte sich das Teil natürlich auch an so einem Bordnetz bereiben lassen. Habe dafür einen billigen Step-Up-Wandler vom Chinamann bestellt und wollte den GPS-Tacho damit betreiben. Das funktionierte bei mir nicht. Die Störstrhlung des Wandlers beeinträchtigte den GPS-Empfang nachhaltig. Mit einem kleinen Mignonzellenblock aus 6 Zellen funktionierte das testweise recht gut.
Nun ja, das hat mir so aber nicht gefallen und deshalb habe ich mir ungefähr gleichaussehenden Tacho jedoch als Impulstacho beim Chinamann geholt.
https://www.ebay.de/itm/Auto-Tacho-120- ... 2749.l2649
Dazu muss man sich allerdings einen brauchbaren Geber für die AWO basteln.
Der Geber sollte für diesen Tacho mindesten 6 - 8 Impulse pro Meter Fahrstrecke abgeben.
Der Tacho muss dann (das muss er sowieso) auf diesen Geber konfiguriert werden.
Diese Art von Tacho läuft dann auch prima zusammen mit dem step-Up-Wandler am 6V-Bordnetz.
https://www.ebay.de/itm/2-5-10Stks-2A-M ... 2749.l2649
Juhu.
Der TÜVer hat's die Tage nicht beanstandet sondern nur angesprochen.
Re: Tacho
Verfasst: Mo 10. Aug 2020, 14:08
von steppe
Schmeiß auch mal eine Alternative in die Runde, da ich das Thema (elektronischer) Tacho auch gerade hatte. Da MMB ihre 80er Tachos nicht einbaufertig für AWO produziert, (der Topf ist zu groß, und Produktion will man aus Kostengründen nicht umstellen, wurde mir am Telefon gesagt), habe ich mich für
Daytona Velona 80 entschieden. Einbaufertig, und mit verschiedenen Sensoradaptern lieferbar. Einbauen, anklemmen, minimaler Aufwand je nach Adapter, funktioniert. Für die, die es wollen, auch mit Drehzahlmesser. Nein, original sieht der nicht aus. Aber im Gegensatz zu MMB weit weniger Gebastel und funktioniert auf Anhieb. Mit dem Tachowellenadapter von MMB bin ich an zwei Fahrzeugen nämlich auch nicht wirklich glücklich geworden.
Gruß Steppe
Re: Tacho
Verfasst: Mo 10. Aug 2020, 20:38
von ex yamaha
Na ich hab das so gemacht;
https://awoforum.de/viewtopic.php?f=31& ... start=1110
funktioniert bis jetzt einwandfrei.Außer im Tunnel aber da gelten andere Prioritäten,z,B.eine schöne Fehlzündug provozieren

Re: Tacho
Verfasst: Do 20. Aug 2020, 13:51
von Stani
Bei mir ist heut ein anderes Problem aufgetreten . Bin heut ne ziemlich üble Kopfsteinstraße gefahren hab dann bemerkt das die Tachonadel lose war. Zum Schluss ist sie abgefallen und liegt lose drin . Komm ich da ohne was zu Zerstören rann oder muß ich den Tacho,ist noch original,zur Rep. wegschicken.
Danke
Stani
Re: Tacho
Verfasst: Do 20. Aug 2020, 14:28
von Jens425S
Hallo Stani,
keine Sorge das bekommst Du hin!
Der Tacho geht leicht auf:
- Wenn Du ihn ausgebaut hast, siehst Du, dass der Deckel mit dem Gehäuse verpresst ist.
- Die Stellen wo der Deckel verprest ist, löst Du vorsichtig, mit einem kleinen Schraubenzieher.
- Dann kannst Du ihn abziehen.
- Dreh den Tacho auf den Kopf, bevor der Deckel ganz ab ist.
- Denn je nach Zustand der Dichtung, fällt Dir sonst das Glas und/oder der Distanzring, mit dem durchsichtigen Stück Kunststoff, für die Tachobeleuchtung auf den Boden. Wenn Du ihn umdrehst, bleibt alles drinnen. In deinem Falle sogar die Tachonadel...
- Wenn der Deckel ab ist, hast Du Zugang zur Nadelwelle und kannst den Zeiger (die Nadel) VORSICHTIG wieder befestigen. Er ist nur gesteckt.
Sicherlich kannst Du jetzt auch gleich erkennen, warum die Nadel abgefallen ist, gleich ein bisschen, ebenfalls vorsichtig sauber machen und wenn nötig neue Dichtungen einsetzen.
Wenn Du den Deckel wieder montierst, achte darauf, dass der Distanzring wieder so sitzt, dass die Tachobeleuchtung, durch das durchsichtige Fenster scheinen kann.
Mehr ist es nicht!
Ach eins noch;
Schraub die Überwurfmutter, der Tachowelle nicht sehr fest. Die Welle hält auch fast von allein, im Tachoantrieb, wenn die Wellendichtung in der Lampe in Ordnung ist.
Viele Tachos, meiner auch, neigen zum zappeln der Nadel, wenn die Welle festgeschraubt ist.
Re: Tacho
Verfasst: Do 20. Aug 2020, 14:37
von akkon
Moin
die Nadel kannst du einfach wieder aufsetzen. Mußt den Tach nur ausbauen. Das Blechgehäuse ist an 3 oder 4 Stellen eingedellt. Dient zu Sicherung des Blechs. Diese vorsichtig aufbiegeb und du kannst das Blech abnehmen. Passe auf wie die Teile zusammengebaut sind. Am besten drehst du den Tacho so, daß das Glas unten ist.
Dann kannst du die Nadel in Nullstellung wieder aufsetzen. Vorsichtig, damit die Welle nicht verbiegt. Zur Sicherung kannst du einen Tropfen Sekundenkleber nehmen.
Zusammenbauen und gut.
Gruß Ekki
Re: Tacho
Verfasst: Do 20. Aug 2020, 14:43
von Jens425S
Hey Ekki ... Gedankenübertragung??!!
Re: Tacho
Verfasst: Do 20. Aug 2020, 15:50
von akkon
Jens425S hat geschrieben: Do 20. Aug 2020, 14:43
Hey Ekki ... Gedankenübertragung??!!
Jo war nur etwas zuspät ;)
Re: Tacho
Verfasst: Do 20. Aug 2020, 16:32
von Stani
Danke euch für die ausführliche Rep.Anleitung .Werde so vorgehen dann kann nichts schief gehen
Danke
Stani
Re: Tacho
Verfasst: Do 10. Sep 2020, 19:32
von Felix
Moin
Habe den Tacho der AWO 425 T geöffnet um festzustellen warum die Nadel bei 40 km/h hing.
Ergbenis:
Unter der "Glocke" ist der Ferrit (?) gebrochen. Hat jemand eine Ahnung ob es das als Ersatzteil gibt?
