Seite 4 von 4

Re: Radlager vorn

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 22:35
von psilie
Tekkx hat geschrieben: Mo 10. Aug 2020, 19:15
psilie hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 12:47 Ich würde mit Ausgleichsscheiben arbeiten.
Das erschiene mir "leicht" übertrieben. Ich habe auch noch in keiner Montageanleitung - so unverständlich einige auch waren - ein einziges Wort von Ausgleichsscheiben gelesen.
Motor, Getriebe und Kardan: Ja, aber Radnaben? Nö!
Hi Tekkx, ich habe nicht behauptet, das dort vom Werk aus Ausgleichsscheiben verwendet wurden.
Tekkx hat geschrieben: Mo 10. Aug 2020, 19:15
psilie hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 12:47 dann wären doch die Zweilochmuttern schon aufgebohrt wie ein Schweizer Käse.
Ich weiß nicht, wie oft die Lager so gewechselt werden müssen. Aber wenn die Lager immer gleich breit sind, dürften die Bohrungen jedesmal wieder passen.
Natürlich sind die Lager immer gleich breit. Sind ja genormt. Aber das der Alu-Lagersitz im Lauf der Jahre durch Verschleiß, mangelnde Schmierung oder lose Achsen ausgenudelt ist, ist doch sehr wahrscheinlich.
Und deshalb sind auch die Löcher für den Sicherungsring nicht mehr passungsgleich.

Ich würde aber tunlichst vermeiden die Zweilochmutter ohne ausmessen festzuziehen, denn dann bringt man nur zuviel Druck auf die Lagerrollen, weil durch die verschlissenen Lagersitze das Lager tiefer sitzt und dadurch das Abstandsröhrchen zulang wird. Zuviel Druck auf die Lagerrollen heißt zuviel Reibung, Zuviel Reibung heißt zuviel Wärme, Zuviel Wärme heißt zuviel Verschleiß. ::: ::: ::: ::: :::

Also besser alles ausmessen, den Verschleiß mit Ausgleichsscheiben ausgleichen und die Zweilochmutter so fest ziehen, das am Ende die Sicherungsringlöcher übereinstimmen.

Aber wie gesagt. ist nur meine MEINUNG.
Nicht das jetzt wieder irgendwelche Montageanleitungen zitiert werden.
Prost. ;;;;;;

Re: Radlager vorn

Verfasst: Do 13. Aug 2020, 22:53
von psilie
deckelfp1 hat geschrieben: Do 13. Aug 2020, 19:40 Hallo und guten Abend,
psilie hat geschrieben: Sa 8. Aug 2020, 12:47
Oder man hat sie einfach lose gelassen. Das Lager wird ja später durch die Achse festgezogen.
Das dürfte die korrekte Vorgehensweise gewesen sein.

Viele Grüße. Steven
Ich bezweifle, das das eine korrekte Vorgehensweise war. Es hat sich halt damals keiner drum geschert.

Es ist schon richtig, das die festgezogene Achse das Lager fixiert, Aber ein fixiertes Lager heißt noch lange nicht auch eine fixierte Nabe. Denn nur die Zweilochmutter fixiert die Nabe zum Lager. Und wenn die Lose ist, dann ist der Mehrverschleiß in den Lagersitzen der Nabe ja schon vorprogrammiert.

Re: Radlager vorn

Verfasst: Fr 14. Aug 2020, 08:30
von deckelfp1
Genau das war von mir gemeint. Ich habe aus diesem Grund die Muttern bei meiner Maschine individuell angepasst.

Viele Grüße. Steven

Re: Radlager vorn

Verfasst: Fr 14. Aug 2020, 09:30
von Tekkx
psilie hat geschrieben: Do 13. Aug 2020, 22:35 Ich würde aber tunlichst vermeiden die Zweilochmutter ohne ausmessen festzuziehen, denn dann bringt man nur zuviel Druck auf die Lagerrollen, weil durch die verschlissenen Lagersitze das Lager tiefer sitzt und dadurch das Abstandsröhrchen zulang wird.
Dem kann ich nicht zustimmen, denn eines der beiden Radlager ist lose gestaltet. Aus dem Gedächtnis - bin eben an der Arbeit - müsste es vorn das Lager auf der rechten (Bremsen-) Seite sein.
► Text anzeigen
So lange beim Festziehen (auch dann beim Einbau des Rades ins Fahrgestell!) nicht von einer Seite auf den Innenring und von der anderen auf den Außenring gedrückt wird, kann überhaupt nix passieren.

Um alle zu beruhigen (Zwinkersmiley): Ich werde die Mutter festziehen, die Sicherungsbohrung markieren (Körnerschlag?), die Mutter wieder ausbauen und eine Bohrung für den Hakenring setzen.

Re: Radlager vorn

Verfasst: Fr 14. Aug 2020, 11:59
von psilie
Tekkx hat geschrieben: Fr 14. Aug 2020, 09:30 Dem kann ich nicht zustimmen, denn eines der beiden Radlager ist lose gestaltet. Aus dem Gedächtnis - bin eben an der Arbeit - müsste es vorn das Lager auf der rechten (Bremsen-) Seite sein.
So lange beim Festziehen (auch dann beim Einbau des Rades ins Fahrgestell!) nicht von einer Seite auf den Innenring und von der anderen auf den Außenring gedrückt wird, kann überhaupt nix passieren.
Stimmt, die andere Seite hatte ich jetzt so nicht vor Augen.
Das ist es wieder das gefährliche Halbwissen. :-)
Besser, ich halt jetzt meine Klappe. :-)