Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
- nortom
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Re: Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
Am besten gelingt es m.E., wenn man Metallstanzreste nimmt oder zwei drei alte Glasflaschen schön kleinklopft (in einer alten Decke oder so). Dann halt, wie schon gesagt auf einen Betonmischer fesseln,oder mit Decke einwickeln und rein wenns paßt, und schön langsam(!) drehen lassen. Den Tank auch mal zwischendurch in eine andere Position bringen sonst triffts drinnen u.U. nicht alle Ecken. Hernach den Tank aussäuern. Ich nehme immer "Fedox", aber verdünne nicht wie vorgeschrieben, sondern in doppelter Konzentration und lasse das so lange stehen bis die Korrosion drinnen vollständig blank ist. Allerdings ist dazu ein Endoskop sinnvoll. Fertan verwende ich nicht mehr, da man m.E. nicht imstande ist die nichtgebundenen Reste vollständig zu entfernen und darauf bindet die Tankversiegelung dann u.U. nicht.
Deshalb säuern,bis alle Stellen wo innen keine Farbe mehr ist,blank sind, anschliessend ordentlich neutralisieren mit Wasser und richtig trocknen. Dazu verwende ich eine abgeschnittene Plasteflasche, die ich mit Abklebeband über den Tankstutzen klebe. Die "Ansaugseite" von einem alten Heißluftfön stecke ich dann oben in die Flasche und stelle den Fön auf die kleine Stufe. Tank auf die Heizung oder Kochplatte damit die Pfützen verdunsten.
Anschließend habe ich immer die Tankversiegelung (2K)
von Motorrad Stemler verwendet. Funktioniert auf diese Weise bei einigen Tanks seit ca. 15 Jahren ohne Schwierigkeiten.
Gruß Thomas
Deshalb säuern,bis alle Stellen wo innen keine Farbe mehr ist,blank sind, anschliessend ordentlich neutralisieren mit Wasser und richtig trocknen. Dazu verwende ich eine abgeschnittene Plasteflasche, die ich mit Abklebeband über den Tankstutzen klebe. Die "Ansaugseite" von einem alten Heißluftfön stecke ich dann oben in die Flasche und stelle den Fön auf die kleine Stufe. Tank auf die Heizung oder Kochplatte damit die Pfützen verdunsten.
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- flar
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Re: Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
nortom hat geschrieben: Di 17. Apr 2018, 13:32 ....... einem alten Heißluftfön stecke ich dann oben in die Flasche und stelle den Fön auf die kleine Stufe. Tank auf die Heizung oder Kochplatte damit die Pfützen verdunsten.
- 100 % Ehanol rein, schütteln (dieses vermisch sich mit dem Restwasser)
- Auskippen und neues Ethanol rein
- schütteln und wieder raus damit
- ausblasen mit Druckluft oder einem Föhn (auf kalt stellen !)
ralf
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- nortom
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Re: Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
Das Problem ist m.E., daß alles, was verdunstet sich innen oben am Tank wieder absetzt. Deswegen den Tank von unten her erwärmen und den Dunst absaugen. Wenn die Plasteflasche innen nicht mehr beschlägt kann man davon ausgehen das die Feuchtigkeit restlos raus ist.
Gruß Thomas
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Re: Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
sofern du nicht Aqua bidest nimmst, bleibt dann da garantiert was im Tank übrig (was aber ganz sicher mengenmäßig keinerlei Rolle spielt)
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MannausS
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Re: Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
ich selbst habe schon schlechte Erfahrungen gesammelt mit dem selber versiegeln. Vielleicht lag es ja an mir 
Gibt es irgendwo jemanden oder eine Firma, die das in guter Qualität für ein paar Taler erledigen? vorzugsweise in Ost Thüringen, Westsachsen?
beste Grüße Manna
Gibt es irgendwo jemanden oder eine Firma, die das in guter Qualität für ein paar Taler erledigen? vorzugsweise in Ost Thüringen, Westsachsen?
beste Grüße Manna
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Re: Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
Manfred Waltinger
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Re: Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
Im MZ Forum ist jemand unterwegs, dort habe ich bis jetzt nichts negatives gehört.
Gruß
Maik
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Maik
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Re: Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
Manfred Waltinger
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Dann mußt aber Gas geben. Die Firma macht noch bis Spätsommer 2019. Dann ist Schluß!!! Unsere Umweltauflagen tragen diese kostengünstige Variante Kulturgut zu erhalten, zu Grabe. Eine Weiterführung dieses Gewerbes ist mit vorhandener Technik nicht zu machen. Investitionen im xxxxxx Bereich.... Das heißt ne Tanksanierung gibt es nicht mehr für 39,-
Grüßle
Ich mache meine Tanks seit Jahren mit dem Zeugs von Kreem selber. Geht sehr gut und lohnt sich wenn man 3 Tanks hintereinander macht und die Verarbeitungshinweise liest und auch versteht.
Aber darüber scheiden sich die Geister.
Simsonstraße 48
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Dann mußt aber Gas geben. Die Firma macht noch bis Spätsommer 2019. Dann ist Schluß!!! Unsere Umweltauflagen tragen diese kostengünstige Variante Kulturgut zu erhalten, zu Grabe. Eine Weiterführung dieses Gewerbes ist mit vorhandener Technik nicht zu machen. Investitionen im xxxxxx Bereich.... Das heißt ne Tanksanierung gibt es nicht mehr für 39,-
Grüßle
Ich mache meine Tanks seit Jahren mit dem Zeugs von Kreem selber. Geht sehr gut und lohnt sich wenn man 3 Tanks hintereinander macht und die Verarbeitungshinweise liest und auch versteht.
Aber darüber scheiden sich die Geister.
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Re: Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
Mein neu gemachter AWO-Tank war bisher der einzige Tank, den ich innen nicht behandelt habe, da er dort sehr gut aussah.
Es sollte sich rächen.
Nun, da er bereits seit einem halben Jahr verbaut ist und die AWO auch schon einige Kilometer gefahren wurde, fing er an inkontinent zu werden.
Es war immer mal ein kleiner Tropfen auf dem Motorgehäuse zu sehen. Sehr selten, da es nur nässte, aber der Sache muss man ja nachgehen. Gerade bei diesen Spritpreisen heutzutage.
Also Tank demontiert und festgestellt, dass er an den beiden vorderen Befestigungslaschen undicht war. Die Schweißnähte.
Ich wollte natürlich auf gar keinen Fall den ganzen Tank wieder neu machen müssen. Das war gesetzt. Also in verschieden Foren gestöbert und in einem davon, für moderne Motorräder (nicht zum antreten) fündig geworden.
Benzin raus und 3 Liter "Breff Powerreinger" rein. 2 Tage immer wieder geschüttelt (nicht gerührt) und dann die ganze Soße wieder raus. Mehrfach gut mit kaltem Wasser ausgespült bis alle Reinigerrückstände raus waren. Die Geruchprobe ergab keinerlei Benzingeruch. 2 weitere Tage im Heizungskeller mit Umluft durch eine Aquariumpumpe getrocknet und anschließend mit "Fertan Tapox" behandelt. Wieder mit der Aquariumpumpe getrocknet. 6 Tage aushärten lassen. Dann mit Benzin gefüllt.......DICHT.
Montiert wird er allerdings erst im Frühjahr, wenn das Mopped zum TÜV muss.
Es sollte sich rächen.
Nun, da er bereits seit einem halben Jahr verbaut ist und die AWO auch schon einige Kilometer gefahren wurde, fing er an inkontinent zu werden.
Es war immer mal ein kleiner Tropfen auf dem Motorgehäuse zu sehen. Sehr selten, da es nur nässte, aber der Sache muss man ja nachgehen. Gerade bei diesen Spritpreisen heutzutage.
Also Tank demontiert und festgestellt, dass er an den beiden vorderen Befestigungslaschen undicht war. Die Schweißnähte.
Ich wollte natürlich auf gar keinen Fall den ganzen Tank wieder neu machen müssen. Das war gesetzt. Also in verschieden Foren gestöbert und in einem davon, für moderne Motorräder (nicht zum antreten) fündig geworden.
Benzin raus und 3 Liter "Breff Powerreinger" rein. 2 Tage immer wieder geschüttelt (nicht gerührt) und dann die ganze Soße wieder raus. Mehrfach gut mit kaltem Wasser ausgespült bis alle Reinigerrückstände raus waren. Die Geruchprobe ergab keinerlei Benzingeruch. 2 weitere Tage im Heizungskeller mit Umluft durch eine Aquariumpumpe getrocknet und anschließend mit "Fertan Tapox" behandelt. Wieder mit der Aquariumpumpe getrocknet. 6 Tage aushärten lassen. Dann mit Benzin gefüllt.......DICHT.
Montiert wird er allerdings erst im Frühjahr, wenn das Mopped zum TÜV muss.
Grüße aus Hessen
Thomas
Der Schmied braucht Hammer und Computer
Thomas
Der Schmied braucht Hammer und Computer
- Ruppert-Tuning
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Re: Tank richtig reinigen - wie am Besten, wie macht ihr es?
Moin
Nun will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Ich mach die Versiegelung seit Jahren selbst mit POR15. Für mich das beste Produkt- allerdings nicht das günstigste.
Vorab reinige ich den Tank wie hier schon oft beschrieben im Mischer. Rein kommen einige Hände voll Split und alte Spaxschrauben. Dazu noch ca 2 Liter Sprit und ein halber Liter Nitroverdünnung. Letztere lösst auch die hartnäckigsten Verkrustungen- gerade bei 2-Takt Tanks unerlässlich!
Die Mischung kann auch mehrfach verwendet werden.
Danach erst mit Blankem Sprit durchspülen und die Reste nach dem Verdunsten mit Seifenwasser (FIT) ausspülen.
Dann erst kommt der Entfetter aus dem POR15 Programm zum Einsatz. Danach wieder spülen und die Phosphatierung rein schütten. Hier empfiehlt es sich mehr zu nehmen- ich füge immer etwas Phosphorsäure und Wasser hinzu. Dann am besten auf dem Werkstattofen erwärmen und Stück für Stück drehen. Im warmen Zustand geht es schneller!
Wenn die Oberfläche schön metallisch blank ist - Säure raus und ordentlich ausspülen. Anschließend mit kühler Luft trocknen und das POR15 rein schütten und verteilen. Den Rest ablassen- tropft lange nach!
Der Vorteil liegt bei diesem System darin das es hygroskopisch abbindet- quasi mit der feuchte der Umgebungsluft. Weiterhin verbindet es sich mit der Phosphatschicht welche als Grundierung fungiert und baut nur eine extrem dünne Schicht auf welche dadurch nicht reißt bzw sich nicht ablöst. Das ist bei Produkten auf Epoxydbasis ja öfters der Fall. Auch bei äußeren Beschädigungen bleibt die Schutzschicht intakt.
Ich hoffe irgendjemanden weiter geholfen zu haben!?
Grüße,
Matthias
Nun will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Ich mach die Versiegelung seit Jahren selbst mit POR15. Für mich das beste Produkt- allerdings nicht das günstigste.
Vorab reinige ich den Tank wie hier schon oft beschrieben im Mischer. Rein kommen einige Hände voll Split und alte Spaxschrauben. Dazu noch ca 2 Liter Sprit und ein halber Liter Nitroverdünnung. Letztere lösst auch die hartnäckigsten Verkrustungen- gerade bei 2-Takt Tanks unerlässlich!
Die Mischung kann auch mehrfach verwendet werden.
Danach erst mit Blankem Sprit durchspülen und die Reste nach dem Verdunsten mit Seifenwasser (FIT) ausspülen.
Dann erst kommt der Entfetter aus dem POR15 Programm zum Einsatz. Danach wieder spülen und die Phosphatierung rein schütten. Hier empfiehlt es sich mehr zu nehmen- ich füge immer etwas Phosphorsäure und Wasser hinzu. Dann am besten auf dem Werkstattofen erwärmen und Stück für Stück drehen. Im warmen Zustand geht es schneller!
Wenn die Oberfläche schön metallisch blank ist - Säure raus und ordentlich ausspülen. Anschließend mit kühler Luft trocknen und das POR15 rein schütten und verteilen. Den Rest ablassen- tropft lange nach!
Der Vorteil liegt bei diesem System darin das es hygroskopisch abbindet- quasi mit der feuchte der Umgebungsluft. Weiterhin verbindet es sich mit der Phosphatschicht welche als Grundierung fungiert und baut nur eine extrem dünne Schicht auf welche dadurch nicht reißt bzw sich nicht ablöst. Das ist bei Produkten auf Epoxydbasis ja öfters der Fall. Auch bei äußeren Beschädigungen bleibt die Schutzschicht intakt.
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Grüße,
Matthias
Ja- man kann ohne AWO leben- aber es lohnt nicht...
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