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Re: AWO goes Hydrostößel
Verfasst: So 28. Feb 2016, 11:29
von Roadrunner
Dabei verliert man aber die "ÖLREINIGUNG" durch das Schleuderblech. Ob der Hydrostößel das aufwiegen würde ?
Die Awo Sport hatte eine stärkere Ölpumpe als die Touren , wobei ich vermute , das auch die es nicht schafft.
Trotzdem eine gute Arbeit !
Gruß Ralf
Re: AWO goes Hydrostößel
Verfasst: So 28. Feb 2016, 14:00
von ossimoped
Nun, wenn Peter aber das Ölfiltersystem einsetzt, könnte das klappen. Alex hat alles Nötige schon geschrieben... Grüße Uwe
Re: AWO goes Hydrostößel
Verfasst: So 28. Feb 2016, 14:32
von Deleted User 85
Von der höheren Ölpumpe in Verbindung mit der KW ohne Schleuderblech ist mir abgeraten worden. Die KW hat eine andere Abdichtung und wenn da ein Dichtring versagt kommt am Kopf kein Öl an. Eine defekte Abdichtung merkt man erst wenn´s fiebt.
Gruß vom Fussel
Re: AWO goes Hydrostößel
Verfasst: So 28. Feb 2016, 20:06
von PdmAJ
fusselvieh hat geschrieben:Von der höheren Ölpumpe in Verbindung mit der KW ohne Schleuderblech ist mir abgeraten worden. Die KW hat eine andere Abdichtung und wenn da ein Dichtring versagt kommt am Kopf kein Öl an. Eine defekte Abdichtung merkt man erst wenn´s fiebt.
Gruß vom Fussel
was man alles so hört

. Klar kann auch diese Abdichtung kaput gehen. Aber es handel sich um 2 Simmeringe 30x40x7 aus Viton. Die Pumpe müsste schon einen von den Ringen zerreißen

. Ich fahre jedenfalls so eine Welle, auch etwas schneller ;). Aber ne Garantie geb ich hier keine, is klar ... ne?!
Alex ;)
Re: AWO goes Hydrostößel
Verfasst: So 28. Feb 2016, 20:52
von schraubaudi
Das Thema ist zu geil um es einfach wegzudrücken. Fahre ja selbst Sportrumpf mit T Oberteil und da kommt soviel Oel an das es reichen sollte. Wenn man dann die Oelzufuhr der KW etwas drosselt ( bekommt eh genug von unten) sollte oben etwas mehr Druck ankommen. Nur so ne Ideeeeeee!!
Re: AWO goes Hydrostößel
Verfasst: So 28. Feb 2016, 20:54
von Roadrunner
sucht mal im Internet in Richtung Funktion Hydrostössel . Diese werden mit dem Öldruck des Motors beaufschlagt. Der liegt normal bei ca.4 bar. Diesen Wert bekommt man bei der Awo nicht mit der Originalölpumpe in alter oder neuer Bauweise an den Kipphebeln hin.
Alterschwache PKW Motoren klappern auch bei niedrigem Öldruck , ergo ist die Idee gut aber entweder gibt es eine Pumpe mit genügend Leistung für die Hydrostössel oder es bleibt eine gute Idee.
Ralf
Re: AWO goes Hydrostößel
Verfasst: So 28. Feb 2016, 21:10
von schraubaudi
Ralf du Spielverderber
Mal nen Spruch aus meiner Jugend. Mein Lehrmeister hat immer gesagt,, Es gibt nichts was ein guter Werkzeugmacher nicht kann,, Also geht da auch noch irgendwas,sag ich mal so.

Re: AWO goes Hydrostößel
Verfasst: So 28. Feb 2016, 22:38
von Bastelpeter
Roadrunner hat geschrieben:sucht mal im Internet in Richtung Funktion Hydrostössel . Diese werden mit dem Öldruck des Motors beaufschlagt. Der liegt normal bei ca.4 bar. Diesen Wert bekommt man bei der Awo nicht mit der Originalölpumpe in alter oder neuer Bauweise an den Kipphebeln hin.
Alterschwache PKW Motoren klappern auch bei niedrigem Öldruck , ergo ist die Idee gut aber entweder gibt es eine Pumpe mit genügend Leistung für die Hydrostössel oder es bleibt eine gute Idee.
Ralf
Ja das stimmt für viele Hydros. Die werden dann vom Öl "aufgepumpt". Diese hier aber nicht. Wenn du dir die Zeichnung auf der ersten Seite ansiehst wird klar, dass das Öl gar keinen Druck aufbauen kann. Es fließt am Hydro vorbei und befüllt dabei den Ölvorrat. Der Rest steht ja im Text.
Was bei mir aufgefallen ist, ist die Tatsache das dieser Vorratsraum nach dem Ausbau immer leer war. Wäre das nicht der Fall, (glaube ich) funktioniert das Ganze.
Ich werde da nochmal rangehen. Vielleicht habe ich ja doch die Kleine Pumpe.
Re: AWO goes Hydrostößel
Verfasst: Mo 29. Feb 2016, 08:42
von Bastelpeter
Moin Männer,
weil ich ja ein braver Ingenieur bin und weil mir sowas einfach keine Ruhe lässt, habe ich heute morgen mal bei meinem Motorenexperten von Opel angerufen. Sehr hilfsbereit.... Die Wahrheit liegt in der Mitte. Öldruck ja, aber die Dinger funktionieren schon ab 0,5bar Überdruck. Sollte die Dame doch schaffen, oder? Grund dafür ist die Dynamik an der Stele wo der Stößel schaltet und waltet. Ohne den Grunddruck wird das Öl einfach weggeschleudert
Jetzt habe ich dann nochmal eine hochauflösende Grafik von den Dingern bekommen und da sieht man auch, dass das Öl nicht einfach so in Freie darf. Da ist ein kleines Plättchen über dem Stößel, welches die Querbohrung schließt-. D.h. ich habe noch eine Chance. Ich werde mal die Ablaufbohrung zuschweißen und schauen was passiert.
Am Wochenende wird wieder fleißig gebastelt....
Re: AWO goes Hydrostößel
Verfasst: Mo 29. Feb 2016, 09:13
von Roadrunner
Problem , Öl sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands. Da gerade hier der Ölablauf über die Kipphebellagerung erfolgt , ist es fraglich ob der erforderliche Öldruck für die Hydrostössel dort aufgebaut werden kann. Hier macht aber Versuch klug ! Also viel Erfolg !