Oldtimer Markt hat bezüglich E10 und E5 eigene Tests durchgeführt und veröffendlicht.
http://www.oldtimer-markt.de/ratgeber/g ... die-fakten
Bevor wir hier in die Oberlehrerebene abgleiten oder in Beiträgen den versteckten Sinn des Geschriebenen suchen müssen , lest Euch die Artikel mal durch.
Wobei diese aber nicht helfen das Ursprungsthema zu verfolgen .
Ergo mal wieder zur Tankinnenbeschichtung.
Ich habe schon vor Jahren meine Tanks mit einer Tankinnenversiegelung versehen. Bisher mit gutem Resultat . Keine Rostschäden oder Ablösungen der Versiegelung. Meine damalige Tankversiegelung stammt von Stemmler und war recht dickflüssig. Mittlerweile gibt es die nicht mehr und ich bin auf Kreem Weiß umgestiegen. Das Mittelchen ist sehr dünn und kann weder Rißüberbrückend sein noch Löcher stopfen. Nach 5 Jahren Betrieb sind Verfärbungen am Versiegelungslack zu sehen , Kanten und hervorstehende Teile haben bräunliche Ränder. Ob das Rost ist ???
Solche Versiegelungen wieder zu entfernen ist nur chemisch oder mechanisch möglich.
Eine gekaufte Maschine hat eine Versiegelung auf Epoxidharzbasis , die aber viel zu Dick aufgetragen wurde und sich nun in Stücken vom Tank löst. Da ich den Tank nicht aufschneiden möchte , muss ich nun nach jeder Fahrt
ANGELN.
Da kommen wir zum A und O des Ganzen. Die richtige Vorbereitung und Verarbeitung einer Tankinnenversiegelung ist Grundlage für die Dauerhaftigkeit der Schutzschicht. Bleibt Rost , Fett oder Feuchtigkeit auf den Flächen , löst sich der Lack dort und das Resultat ist schlimmer als ohne Versiegelung.
OHNE Versiegelung : Viele Anbieter von Benzinstabilisatoren oder ähnlichen Zusätzen gibt es auf dem Markt , die Versprechen , dass der Tankinhalt dadurch "entschärft" und der Tank vor Schäden durch diesen bewahrt wird. Taugen die Was ? Schaden werden Sie bestimmt nicht , höchstens der Brieftasche.
Fakt ist , ein Tank rostet nicht von innen solange er voll ist und das Fahrzeug bewegt wird. Längere Standzeiten und halbvolle Tanks sind dagegen gefährlich.
Ich entleere meine Tanks zum Saisonende und lege auch die Vergaser trocken. Dann hänge ich kleine Säckchen mit Silica Gel in die Tanks. Die gibt es zb. kostenlos in Schuhläden ,wo diese in den Schuhkartons liegen oder auch beim Computerfritzen . Dort überall soll Silica Gel vor Feuchtigkeit schützen. Das Gel lässt sich auch nach Sättigung wiederverwenden , indem man es im Backofen über 100 Grad erhitzt und die gespeicherte Feuchtigeit entweicht. Ob das " lecker " ist muß Jeder für sich entscheiden

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Ralf
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen.