Bin ganz neu hier und immer, wenn ich mal 'ne halbe Stunde Zeit habe (da lohnt es nicht, mit basteln anzufangen), lese ich hier im Forum nach dem Zufallsprinzip quer. Manchmal ist das informativ, manchmal unterhaltend, manchmal beides.
Jedenfalls fühle ich mich hier gut aufgehoben. Aber das nur nebenbei.
Ganz am Anfang dieses Threads kam der Einwand (weiß nicht mehr, von wem), daß nicht alles Öl durch den Filter fließt und der Filter darum keinen (oder wenig) Sinn hat.
Wenn ich das System richtig verstehe, wird ein Teil des Öles von der KW hochgeschleudert, ein anderer Teil wird durch die Pumpe gesaugt. Das genaue Verhältnis kenne ich nicht, es wird sich aber - gefühlt - sehr zu Ungunsten der Pumpe verhalten. Das bedeutet, statistisch gesehen und unabhängig von besagtem Verhältnis (hat auch ein wenig mit Chaostheorie zu tun), daß jeder Öltropfen (nebst anhaftenden Partikeln) genau die gleiche Chance hat, mindestens einmal in seinem Leben den Filter zu passieren oder auch nicht.
Für die Ölqualität hat das den Effekt, daß sich die Partikel-Konzentration auf jeden Fall verringert. Und vor dem Hintergrund des (selbst für damalige Verhältnisse) hohen Ölverbrauchs der Maschine - es wird ständig neues Öl nachgefüllt und die Partikel bleiben drin - erhöht sich die Partikel-Konzentration ohne Filter ständig. Der Filter bewirkt also mindestens eine Verlängerung des Ölwechsel-Intervalls, unabhängig vom verwendeten Öl.
Ich bin kein Kfz-Schlosser, nur ein Maschinenbauer (jedenfalls auf dem Papier).
Für mich bedeutet das Alles (meine theoretischen Betrachtungen), daß ich auf jeden Fall einen Filter besorgen und einbauen werde! Noch bin ich nicht so weit, bin noch beim Sortieren, zählen und putzen.
Im Moment spare ich für die Lackierung, die ich dieses Mal auf keinen Fall selbst machen werde (man soll ja aus Fehlern lernen).
Aber wenn es soweit ist... ein Filter ist unbedingt auf der "To-Besorg-Liste".

