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Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?

Verfasst: Do 27. Dez 2012, 18:40
von Edeltuning
Der Dosentip zum Thema: :idea:
Mit diesem Akku habe ich die besten Preis-Leistungs-Erfahrungen gemacht.
Schon im Lieferzustand hatte der Akku 13,2V.
Ich hab mal im Baumarkt alle Akkus nachgemessen, die hatten so im Schnitt 12,4V bis 12,8V und
die waren doppelt :o so teuer.
Bei einem Akkukauf nehme ich immer ein Multimeter mit.

http://www.ebay.de/itm/WESTA-PREMIUM-Pr ... 27ce1d7f8b



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Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?

Verfasst: Do 27. Dez 2012, 20:58
von yvonnchen
@fusselvieh:

Muss Ricke zustimmen, meist gibt es kleine Haarrisse im Bereich des Anschlusspol's die so gut wie nicht sichtbar sind.
Dort kriecht dann bei unseren Rüttlern der Elektrolyt von der Platte durch's Gehäuse an den Pol und Kristallisiert dort.
Dies ist ein Typisches Problem bei Blei-Säure Akkus die stärkeren Vibrationen ausgesetzt sind.
Wenn man dies nicht unterbindet kriecht das Zeug in den Leitungen weiter. :o

Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?

Verfasst: Fr 28. Dez 2012, 00:07
von Deleted User 85
Jo, das Kabel mußte ich auch schonmal nachsetzen. Risse im Gehäuse...mmh, schaue ich morgen mal nach. Danke!

Gruß Fussel

Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?

Verfasst: Fr 28. Dez 2012, 10:29
von Roadrunner
yvonnchen hat geschrieben:Ah, das ist der Unterschied, du hast Blei-Vlies Akkus verbaut :idea:

Ich nutze die reinen Gel Akkus und nicht die Blei-Vlies. Diese sind zwar etwas teurer und können keine hohen Ströme, aber bei der AWO ohne Anlasser ist das egal. Dafür sind sind sie technisch vibrationsresistenter, da das Gel dämpfender wirkt als mit den Glasfaservlies der anderen Akkus.
Komisch , der technischen Beschreibung von Gel-Vlies Akkus nach , sind diese mechanisch stabiler als reine Gel Akkus .
Vor diesen Akkus habe ich reine Gel Akkus , allerdings nur 4Ah verwendet und die hielten genauso gut oder schlecht , wie man will. Das Problem sind auch nicht etwa sinkende Leisung durch rausgeschütteltes Material oder Kurzschluß durch "Schlamm" , nein die Verbindungen der Platten oder diese selbst reißen ab , so dass das Akku plötzlich völlig tot ist. Da die Platten im Träger fixiert sind, kann das Gel oder das Vließ kaum Einfluß darauf haben. Natürlich hat die Fertigungsqualität einen großen Einfluß auf die Haltbarkeit. Bei Panasonic setze ich das voraus. Einen wirklichen Vergleich kann man wohl auch nur ziehen ,wenn man unter gleichen Voraussetzungen unterschiedliche Fabrikate testet. Schon die Bauform kann großen Einfluß haben.
Für mich ist es kein Problem , mal ein Akku für 9-10 Euro zu ersetzen , 35 Euro würde schon wehtun. Hab davon immer ca. 5 Stk. in unterschiedlichen Krädern im Einsatz.

Ralf

Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?

Verfasst: Fr 28. Dez 2012, 10:47
von spednaz
Hallo,

was sagt Ihr zu diesen???

Sind diese wirklich auslaufsicher bzw. kriecht auch hier die Säure das Kabel hoch???

http://www.ebay.de/itm/Neue-6-Volt-Gel- ... 4abdcd3e0b

mfg spednaz

Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?

Verfasst: Fr 28. Dez 2012, 12:19
von Roadrunner
So wie es da steht GEL AKKU eigentlich Gasdicht und damit keine Pilze an den Polen.

Wenn sich allerdings Haarrisse durch Vibrationen bilden, sind reine GEL Akkus auch nicht mehr auslaufsicher . Da das Gel aus Säure + Kieselgur besteht , kann sich dies auch bei Alterung wieder etwas Entmischen und bei Haarrissen im Gehäuse wirkt das dann ähnlich wie ein reines Blei - Säure Akku .

Das Hochwandern im Kabel ist bei Bleiakkus weniger der Fall als bei Kalilauge Akkus. Meist dringt die Säure nur wenige cm im Kabel vor. Bei NC-Akkus wirkt das Kabel allerdings wie ein Aufzug. Bestes Beispiel dafür sind RT Reglerkästen , die sehr häufig Laugeschäden haben.

Ralf

Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?

Verfasst: Fr 28. Dez 2012, 15:35
von yvonnchen
Gel-Vlies Akku :?: :?:
Es gibt doch entweder AGM (Blei-Vlies) da ist die Schwefelsäure in einem Glasfaservlies gebunden oder Blei-Gel bei denen der Elektolyt mit KieselSäure eingedickt ist. Welchen hast du denn jetzt?

Aber wenn die Verbindungen der Platten reißen, sind die Erschütterungen und Vibrationen deiner Maschinen schon heftig. Dann ist es fast egal welchen Akku Typ man fährt, dann ist deine 10 Euro Lösung schon Super. :)

Trotzdem schon mal über Silentblöcke nachgedacht? Vielleicht kann man die bei deinen Maschinen gut verstecken.

@Spednaz:

Die habe ich in einer meiner Maschinen auch verbaut. Fahren diese schon 2Jahre ohne Probleme....

Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?

Verfasst: Sa 29. Dez 2012, 11:06
von Roadrunner
Gel Vließ ist zugegeben nicht ganz richtig , genausowenig wie Batterie. Trotzdem wird auch in der "Fachwelt" oft was vermischt.
Infos zu den unterschiedlichen Akkus z.B. http://www.gs-classic.de/technik/tech_elek01.htm

Danke für den Tip mit Silentblöcken , passt aber nicht ganz zur Originalität. Da kauf ich lieber mal einen Akku , falls nötig.

Ralf

Re: Welche Batterie? Eine Glaubensfrage?

Verfasst: Sa 29. Dez 2012, 22:50
von flar
Ich fahre eine Panasonic LC-R064R5P, 6V/4,5Ah - kostet im Baumarkt 9,95 €. Diese steckt in der alten ausgehöhlten Säurebatterie und ist unten sowie an den Seiten vibrationsgedämpft. Sieht somit original aus, mit der defekten alten Säurebatterie hab ich mir die Halterung versaut. Der Akku hat ein "Überdruckventil", welches nach oben geht und im Ernstfall das Gel auffängt. Habe eine 45W Lima mit elektromechanischen Regler.
Werde die gleiche auch im meine Schwalbe einbauen, weil ich es mit der Säure und dem monatlichen Aufladen leid bin.

http://www.panasonic.com/industrial/inc ... 064R5P.pdf

ralf