Seite 3 von 4
Re: Bremstrommel Touren AWO Ausdrehen
Verfasst: Di 22. Dez 2009, 13:00
von awotouren
Guter Ersatz wäre ja dann ne Nabe mit genau 180-er Durchmesser, was ja nur noch bei einem Neuteil der Fall ist. Die meißten (oder alle) haben schon mehrere 10tkm´auf dem Buckel, sind ja auch über 50 Jahre alte Teile. Eine Nabe unter 181 zu finden, wird relativ selten sein. Wenn wir nur noch Durchmesser 180 verwenden sollen, können wir alle in 10-15 Jahren unsere Schätzchen nicht mehr fahren
Eine Sache bleibt auf jeden Fall zur Vorbeugung übrig, vorausschauend fahren und so gut es geht die (sehr gute) Motorbremse nutzen.
Gruß Nico
Re: Bremstrommel Touren AWO Ausdrehen
Verfasst: Di 22. Dez 2009, 13:23
von Roadrunner
Neuteile wären natürlich optimal ,aber ich glaube die Ersatzteilversorgung seitens Simson wurde schon vor Jahren eingestellt

. Spass beiseite , Neuteile zu finden ist zwar nicht unmöglich aber doch äußerst selten. Doch auch guter gebrauchter Ersatz ist zu haben. Nico Du schreibst :
Eine Nabe unter 181 zu finden, wird relativ selten sein. Wenn wir nur noch Durchmesser 180 verwenden sollen, können wir alle in 10-15 Jahren unsere Schätzchen nicht mehr fahren
Da irrst Du. Schließlich soll sich ja der Bremsbelag abnutzen und nicht die Bremstrommel.Verschleiß wird bei gebrauchten Teilen sicher immer da sein ,aber recht gute Trommeln sind noch relativ oft zu finden.Kein echter Engpass.
Das sich die Trommeln beim Einspeichen verziehen ist nicht zwingend , kommt aber vor. Vielleicht hatte ja Stöffchens Trommel auch schon Vorschäden und das Verziehen seiner Trommel hatte mit dem Einspeichen gar nichts zu tun. Die Regel ist ein Verzug jedenfalls nicht. Wenn er da ist , auf jeden Fall extrem störend und bedenklich.
Gruß Ralf
Re: Bremstrommel Touren AWO Ausdrehen
Verfasst: Di 22. Dez 2009, 13:25
von krachbumm425
Der Auer hat geschrieben:Aber rein vom logischem würde dies bedeuten, daß fast alle Touren-Fahrer mit "pulsierendem Bremshebel" fahren würden. Das wage ich zu bezweifeln. Eher würde ich sagen deine Trommel ist Schrott und gehört auf selbigen.
sehe ich auch so.
hab meine räder selbst eingespeicht und zentriert.
wenn die speichen gleichmäßigen zug haben, weder zu lose noch zu stramm sind, ist das alles kein problem.
kein pulsieren, schlagen oder sonst was.
und 0,5 bis 1mm ausdrehen ist auch ok.
sollte das nicht mehr möglich sein kann man auch eine neue trommel einschrumpfen.
gruß uwe
Re: Bremstrommel Touren AWO Ausdrehen
Verfasst: Di 22. Dez 2009, 14:48
von wroebe
also ich habe auch bereits mehere awo räder neu eingespeicht und bei keiner hat sich bis jetzt je die halbnarbe verzogen. auch alle modele an speichen ob stahl, oder edelstahl, verchromt, verkupfert usw.
ich denke wenn die narbe sich verzieht beim einspeichen kannste die gleich wechseln und in schrot hauen. ich würde die jedenfalls nicht mehr fahren.
Re: Bremstrommel Touren AWO Ausdrehen
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 00:16
von FRANK L.
wenn an der nabe nix geht,sollte man über die stärke der bremsbeläge an das problem herangehen.....siehe bausoldat.....dopppelseitiges klebeband und einschleifen...........
mfg
Re: Bremstrommel Touren AWO Ausdrehen
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 01:42
von Denis
frank1980 hat geschrieben:
Da die Hinterrad bremse die Hauptbremsleistung der AWO erbringt ist sie deshalb auch sehr wichtig.

Warum das ??
Nix für ungut und ich hoffe, daß das nicht schon einer vor mir getan hat:
Die Hinterradbremse übernimmt definitiv nicht (!) die Hauptbremslast !!!
Vorausgesetzt, die Beläge und alles Andere sind top, verlagert sich die Anpresskraft beim Bremsen nach vorne, das Hinterrad verliert an Haftung und beginnt zu rutschen- das muss man vorne erst mal hinkriegen- selbst bei Nässe.
Das ist total gefährlich, seine Bremsen so einzuschätzen, auch wenn die von der AWO nicht unbedingt mit ner V-Max vergleichbar sind , die Physik dahinter is die Gleiche und jedes andere Moped hat die fette Bremse vorne...weil sie nur da was bringt.
Gruß,
Denis
Re: Bremstrommel Touren AWO Ausdrehen
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 08:16
von wroebe
is doch logisch das die hauptbremswirkung mit 70% auf dem vorderrad liegt und mit ca. 30% auf dem hinterrad, das lernt man doich schon bei der fahrschule
nur die hinterbemse bei der awo auf der straße oje da wrid mir ganz anders. so nach dem motto wer bremst verliert ^^
Re: Bremstrommel Touren AWO Ausdrehen
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 14:56
von inge
FRANK L. hat geschrieben:wenn an der nabe nix geht,sollte man über die stärke der bremsbeläge an das problem herangehen.....siehe bausoldat.....dopppelseitiges klebeband und einschleifen...........
mfg
hallo frank,
doppelseitiges klebeband?? hab von bausoldat keinen beitrag gesehen, hab ich was übersehen??
gruß inge
Re: Bremstrommel Touren AWO Ausdrehen
Verfasst: Mo 28. Dez 2009, 15:33
von Der Auer
@inge, guckst du hier ==>
http://www.awoforum.de/viewtopic.php?f= ... and#p15831
Das habe ich bei mir auch gemacht. Das funktioniert wunderbar wenn man neue Beläge verbaut. Ob das allerdings bei einer verzogenen Trommel noch was bringt ...? Da hilft nur ausprobieren.
Re: Bremstrommel Touren AWO Ausdrehen
Verfasst: Di 29. Dez 2009, 01:29
von FRANK L.
[ZITAT......o.ä........
Über eine Differenzmessung kommt man per Meßschieber an die doppelte Wandstärke ran. Und wer sagt euch daß diese exakt gleich ist? (4mm=2.2mm+1,8mm oder extrem 4mm=3mm+1mm)
.....dann ist der vorbesitzer wohl die letzten 50 jahre mit ABS unterwegs gewesen .....
(wer hats erfunden.....???? ;) )
ismirschlecht ....................
