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Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Di 25. Mär 2025, 23:14
von steppe
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Mi 26. Mär 2025, 00:50
von Uwe2001
GEWOBootsmann hat geschrieben: Di 25. Mär 2025, 20:20
Sind nur die 60 Jahre alten ausgebuddelten die Stress machen.
Was gab es da für Probleme ?
Ich frage nur immer um das dann bei Käufen gleich zu beachten.
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Mi 26. Mär 2025, 01:12
von Edeltuning
Uwe2001 hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 00:50
GEWOBootsmann hat geschrieben: Di 25. Mär 2025, 20:20
Sind nur die 60 Jahre alten ausgebuddelten die Stress machen.
Was gab es da für Probleme ?
Ich frage nur immer um das dann bei Käufen gleich zu beachten.
Da sind ganz einfach die Gaußen verschwunden und die Welle klappert klipp klapp schlapp.

Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Mi 26. Mär 2025, 01:15
von Uwe2001
Edeltuning hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 01:12
Da sind ganz einfach die Gaußen verschwunden und die Welle klappert klipp klapp schlapp.
Was sind "Gaußen"

?
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Mi 26. Mär 2025, 01:19
von Edeltuning
Wie erwähnt, sind Gauß und Tesla die Einheiten der magnetischen Flussdichte und die magnetische Feldstärke.

Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Mi 26. Mär 2025, 01:20
von Uwe2001
Logisch , hätte ich ja selbst drauf kommen können

Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Mi 26. Mär 2025, 19:22
von Edelherb
Hallo!
Mein Vater hat 1957 eine neue AWO gekauft, und ist damit 20 000 km gefahren, ohne irgendein Problem.
Er hatte die AWO nicht allzu lange, vielleicht 4 Jahre,
dann kam Auto Haus usw.
Der hat mir aber mal gesagt, nach 20 Betriebs- Jahren ging dann bei der AWO langsam der Ärger mit den Magnetzündern los.
Na das übliche, Isolierung durch, und Probleme wenn die mal richtig heiss wurden.
Reparieren konnte das in der DDR kaum jemand. Also die Spule neu wickeln.
Da staune ich doch echt, dass es hier Magnetzünder gibt,
die nach 70 Jahren immer noch zumindest teilweise funktionieren.
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Mi 26. Mär 2025, 20:00
von GEWOBootsmann
Da staune ich nicht minder. Ich wiederhole mich, als ich vor 30 Jahren mit AWO angefangen habe war der Magnet schon nicht mehr zu gebrauchen. Konnte einigermaßen starten, musste aber schon paar mal ankicken, dann ne Tour gemacht, aber immer aufpassen dass die Kiste nicht an ner Ampel oder so ausgeht, denn dann war’s erst mal vorbei. Im warmen Zustand hoffnungslos. Auch schieben hat nichts gebracht außer Schweiß. Zündkerzen durchwechseln um die Zeit zu vertreiben. Erst seit ich den regenerierten Magneten habe springt der Motor beim ersten Kick an, läuft zuverlässig, hält Standgas und springt auch im warmen Zustand sofort an. Hugh.
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Do 27. Mär 2025, 00:26
von Edeltuning
GEWOBootsmann hat geschrieben: Mi 26. Mär 2025, 20:00
Da staune ich nicht minder. Ich wiederhole mich, als ich vor 30 Jahren mit AWO angefangen habe war der Magnet schon nicht mehr zu gebrauchen. Konnte einigermaßen starten, musste aber schon paar mal ankicken, dann ne Tour gemacht, aber immer aufpassen dass die Kiste nicht an ner Ampel oder so ausgeht, denn dann war’s erst mal vorbei. Im warmen Zustand hoffnungslos. Auch schieben hat nichts gebracht außer Schweiß. Zündkerzen durchwechseln um die Zeit zu vertreiben. Hugh.
Das kann ich genau so bestätigen.
Als ich mit für mich gesehen ersten S-AWOs hantierte, waren die im Ø so um die 20 Jahre. Kein Magnet lief mehr störungsfrei, ganz schnell hab ich auf Zündspule umgebaut. Röllerzündungen gabs da noch nicht.
Re: Startschwierigkeiten nach 70 Jahren
Verfasst: Do 27. Mär 2025, 14:59
von goerbi
Hallo zusammen,
die Zündung wird wie gesagt eine elektronische. Dann ist der Teil schon ausgeschlossen. Evtl. wird es dann noch ein anderer Vergaser, Optik hin oder her.

Habe heute den Kardan neu abgedichtet und hoffe, dass das damit erledigt ist. Für den Ölaustritt am Druckstück wird es eine neue Dichtung oder eventuell einmal Druckstück, Druckstange etc. neu und "nur" 1 statt 1,1 l Öl auf's Getriebe.
Ich habe heute die Kupplung aus- und wieder eingebaut. Hier konnte ich nichts auffälliges für mein Problem mit dem zunehmenden Spiel im Bowdenzug bzw. Kupplungsgriff erkennen. Zur Erinnerung: je länger meine Tour mit der AWO war, desto lockerer wurde der Bowdenzug und damit der Kupplungshebel. Das ging soweit, dass ich die Kupplung nur noch gerade so mit dem Kupplungshebel trennen konnte.
Auf das Problem ist bisher noch niemand eingegangen oder hatte niemand einen Rat.
Ich habe ja auf Ausdehnung durch Wärme getippt. Aber eine Ausdehnung um 2-3 cm wären ja schon eine stattliche Temperaturerhöhung.
Viele Grüße aus der Altmark
Goerbi