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Re: Benzin für Awo
Verfasst: Mi 27. Mär 2019, 14:29
von essifreak
Re: Benzin für Awo
Verfasst: Mi 27. Mär 2019, 20:44
von clairenc
Re: Benzin für Awo
Verfasst: Do 28. Mär 2019, 07:35
von de pommersche jung
ralf hat geschrieben: Mi 27. Mär 2019, 12:56
Bin ich ganz deine Meinung steppe!...Überempfindlichkeit zurückfahren! Sinnlose Diskussionen am Thema vorbei hatten wir in der Vergangenheit mit unserem speziellen Nervkandidaten genug.

Bin froh dass wir uns da irgendwie "durchgewurschtelt" haben.
Gruß Ralf
... muß Dich korrigieren Ralf - es heißt: "durchgewuschelt"

Re: Benzin für Awo
Verfasst: Do 28. Mär 2019, 07:48
von braendel
de pommersche jung hat geschrieben: Do 28. Mär 2019, 07:35
muß Dich korrigieren Ralf - es heißt: "durchgewuschelt
Hier bei uns heißt es auch : durchgewurschtelt
Grüße
Re: Benzin für Awo
Verfasst: Do 28. Mär 2019, 08:27
von Anke
Ihr vermisst ihn (dessen Name nicht genannt werden darf) schon richtig?

Re: Benzin für Awo
Verfasst: Do 28. Mär 2019, 09:04
von Jens425S
Hallo zusammen,
ich finde es schade, das Beiträge so leicht ins banale (Wuschler) abrutschen.
Die ürsprüngliche Frage von Bernd, war doch sehr berechtigt.
Man(n) liest viel über verschiedene Kraftstoffe, für den Betrieb;
1. während des Einfahrens,
2. Abstellen im Winter,
3. Normalbetrieb,
4. usw.
Das kann jemanden leicht verwirren, der sich vielleicht gerade erst beginnt, in das Thema einzulesen.
Darum möchte ich mal versuchen, meine Meinung zu begründen, obwohl ich möglicherweise in ein Wespennest stoße.
- Der aktuelle (normale) Super Kraftstoff einhält mindestens 5-10% Alkohol (damit der besser verkäuflich ist "Bio-Kraftstoff" genannt). Der Alkohol bindet Wasser, was bei längeren Standzeiten, zu verstärkter Korossion, im Tank führen kann. Für den Betrieb, sollte der aber kein Problemn sein, zumindest sehe ich keinen. Die Klopffestigkeit, reicht für die AWO auch allemal.
- Super Plus, oder wie auch immer der hochwertige Sprit heute heißt, ist teuer, hat eine höhere Oktanzahl, weniger Alkohol, schadet aber sicher auch nicht. Ob man den braucht, muss jeder selbst entscheiden. Zumal hier sicher die wenigsten, die Zusammensetzung dieses Kraftstoffs, wirklich analysieren können, denke ich.
- Also denke ich, im wesentlichen ist das wieder eine "Glaubensfrage", wie beim Thema Öl.
- Beim Einfahren, eines neuen Motors, ist es aber ganz sicher anders. Auch wenn mechanisch alles sehr gut passt, also Kolben, zu Zylinder und die exakt passenden Ringe verwendet werden, muss sich der neue Motor erst einlaufen. D.h. überwiegend die Kopbenringe müssen sich mit dem Zylinder gut einlaufen. Die Regeln dafür können wir alle in der Bedienungsanleitung und/oder Werner Buch nachlesen.
- Der Sprit, der jetzt verbrannt wird, ist in meinen Augen wirklich egal. Wichtiger ist die Abstimmung. Da der Motor durch die höhere Reibung, jetzt stärker themisch belastet ist, darf man keinesfalls zu viel Frühzündung und eine zu magere Gemischbildung haben. In alten Büchern liest man meist, man soll ein fettes Gemisch einstellen.
- Aber wie fett ist gut und was sind die Folgen? Ein fettes Gemich verbrennt "kälter". Das ist gut, aber zu viel wäscht auch den dringend nötigen Ölfilm von der Zylinderwand.
Also Augenmaß und Kerzengesicht regelmäßig überprüfen, würde ich vorschlagen. Das ist im Grunde kein Problem, weil man ja während des Einfahrens, sowieso immer leicht den Vergaser nachstellen muss.
Jetzt könnte auch etwas Obenöl, welches man dem Kraftstoff, wie beim Zweitakter zusetzt helfen, den Ölfilm zu unterstützen. Grundsätzlich erforderlich, is es sicher nicht.
Wenn der Motor aber etwas zu straff zusammengebaut ist, die Einfahrbedingungen, oder das Gelände zu erschwerten Einfahrbedingungen führen, wird es sicher wenig Gegenargumente geben.
- Trockenschiermittel wie MoS2 gehören - während des Einfahrens - aber sicher nicht in den Tank oder ins Öl, weil sie Ablagerungen bilden, die nachhaltig das Einlaufverhalten beeinflussen.
- Ich fahre auch in den PKW Motoren MoS2, im Öl. Das Mittel, nutze ich schon seit DDR Zeiten, in eingeflaufenen Komponenten. Denn es erhöht die Notlaufeigenschaften, z.B. beim Kaltstart und bildet mit seinen Ablagerungen, einen verschleißmindernden Film, dort wo der Verschleiß eben schon am größten ist. Es ist aber kein "Wundermittel".
Noch ein Nachsatz:
Was hat den "Wuschler" schon wieder hier verloren? Wenn ihr euch jetzt noch über ihn aufregt, interessiert das neue Mitglieder nicht die Bohne, und er lacht sich sicher einen, wenn er das liest.
Re: Benzin für Awo
Verfasst: Do 28. Mär 2019, 10:08
von Deleted User 4258
Es ist ja schön dass du hier mit deinen Erfahrungen zu dem spannenden Thema "Benzin für Awo" beiträgst!
Dass die Frage "berechtigt" wäre, sei mal ganz dahin gestellt, da die Antwort bereits in der Frage formuliert ist.
Es wurden auch ein paar klare Aussagen sehr erfahrener Mitglieder hier angebracht. Dass sich hier jedoch die Beiträge und Meinungen zu diesem Thema nicht überschlagen und auch mal ein paar lustige Einwürfe gemacht werden (was in einem gewissen Rahmen auch erlaubt sein sollte) hat andere Ursachen. Denn die wichtigste Antwort wurde an erster Stelle nach der Fragestellung bereits gegeben und die lautet: einfach mal die Suche betätigen. Dann findet der Fragesteller zahlreiche Beiträge angefangen von E10 über Bleizusatz und anderen Zusätzen wie Öl-Additive, Höhe Oktanzahl ...und und und.
Natürlich ist es viel bequemer fertige Antworten auf dem Tablett serviert zu bekommen. Dann ist es doch nicht verwunderlich, dass die Antworten auf immer wieder die selben Fragen immer dünner werden. Aber das ist ein grundsätzliches Problem, was hier auch schon oft diskutiert wurde. Deshalb hier nochmal der Appell vor allem an die vielen Neumitglieder: ERST SUCHEN - DANN FRAGEN!
Gruß Ralf
Re: Benzin für Awo
Verfasst: Do 28. Mär 2019, 12:23
von ossimoped
Ralf, korrekt!
Re: Benzin für Awo
Verfasst: Do 28. Mär 2019, 17:47
von Edelherb
Hallo!
Nochmal zum Thema "Obenöl":
Ich hab alte Literatur, aus den Anfangsjahren der Awo etwa, aber nicht speziell für die AWO,
das wird das tatsächlich so beschrieben und empfohlen. Ich denke, ich finde das Buch auch noch, wenn sich jemand davon überzeugen will.
Es soll wohl für soche Zwecke damals sogar ein spezielles Öl gegeben haben.
Ich muss demnächst auch meinen Motor einfahren, werde das aber auch nicht machen.
Sehe dafür keine Notwendigkeit. Man kann unser heutiges Motorenöl ja nicht mehr mit der Brühe vergleichen, die es 1950 in der DDR gab.
Re: Benzin für Awo
Verfasst: Do 28. Mär 2019, 18:25
von steppe
Edelherb hat geschrieben: Do 28. Mär 2019, 17:47
Man kann unser heutiges Motorenöl ja nicht mehr mit der Brühe vergleichen, die es 1950 in der DDR gab.
Wieso? Man kann heute nicht richtig teures Öl kaufen, was auch nur Plörre ist. Und bis heute habe ich kein verlässlichen Nachweis gesehen, daß in den 50ern alles Öl Plörre war.
Gruß Steppe