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Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Di 13. Okt 2015, 01:30
von feuereisen
schraubaudi hat geschrieben:Müsste ja langsam in die Laberecke. Aber warum sind die dann so löchrig? Weil sie jahrelang irgendwo in einer Ecke lagen . Befüllt wäre alles ok weil die Gase vom Sprit keine feuchte Luft reinlassen, ergo auch keinen Sauerstoff. Übrigens ist Eisen der Grundstoff aus dem Stahl gemacht wird, wäre die AWO aus reinem Eisen gäbe es das Forum wohl nicht.

Bodo, bei den neuen Spritsorten gilt das nicht mehr uneingeschränkt.... Bei E 5 oder E 10 gammelt es gern genau dort wo der Sprit steht... Bei einem Tank der jetzt 2 Jahre mit Super (E5) stand habe ich genau dieses beobachten können.... oberhalb des Spritstandes sieht (bei unbeschichtetem Tank) alles super aus - unterhalb/innerhalb des Spritniveaus gammelt es...bei längerer Standzeit lasse ich daher die Ökoplörre ab und lasse den Tank auslüften...
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Di 13. Okt 2015, 03:58
von steckkruemmer
...genau, nur Vergaser leerlassen reicht nicht...
Grüße Tobias
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Di 13. Okt 2015, 08:06
von Awojuenger
Hallo allerseits,
um dem Thema noch mal die Ehre zu geben: Wenn der Tank innen vollständig lackiert ist (z.B. mit handelsüblicher kraftstoffbeständiger Beschichtung) könnt ihr alles mögliche reinschütten ohne dass es das Blech angreift (auch als Werkstattlager für Eierlikör geeignet

). Das ist in Zeiten von Alkohol bei Schrauber UND Sprit die sicherste Lösung speziell für halbjährig stehende Tanks.
Damit zwischen Lack und Blech jedoch keine Korrosion stattfindet ist es NÖTIG, vorherige Rostnester (bevorzugt in Falzen oder Ecken oder Lunkern) chemisch, d.h. durch Säuren zu entfernen. Mechanisch (mit Schrauben, Sand oder Strahlen) ist nur eine Grobreinigung und da auch nur der großen Flächen möglich. Damit die Säure auch jede Falz-Ecke erreichen kann, muss jedweder Dreck auch aus den Falzen raus. Das klappt nach einer Grobreinigung normalerweise nur chemisch mit einer Base.
Base, Säure, Lack sind dann die handelsüblichen Tankversiegelungssets. Die dabei enthaltene Base ist kaum etwas anderes als Abflussfrei mit Waschmittel. Wenns vorher gut sauber war kann man sich das Waschnittel sparen. Als Säure geht auch fast alles (billig zu kaufen) - aber Salzsäure wäre mir zu gefährlich. Am besten beide Füllungen mit einem Edelstahl-Reise-Tauchsieder (für 2fuffzich im Netz) ne Stunde schön warm halten. Unbedingt die Säure GUT ausspülen und den Tank schnell und gründlich trocknen - (Heißluftfön/Kanonenofen/...) - Lack rein, abtropfen lassen - fertig. Außer dem Lack kostet das keine 10Dinger. Dazu kommt, dass z.B. Zitronensäure und Abflussfrei (natürlich hoch verdünnt) über den Hausabfluss entsorgt werden können und auch dürfen. Mehrfachverwendung ist aber möglich.
Im Winter isses dann egal, ob oder wieviel Sprit im Tank bleibt. Nur der Versager sollte leer sein und mit einem Alu-Pflegemittel behandelt.
So mach ich das.
Gruß
Heiner
PS: Könnte mir vorstellen, dass eine Phosphatierung der Essigsäure aus der Ethanolzersetzung nicht standhält.
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Di 13. Okt 2015, 13:04
von clairenc
Edeltuning hat geschrieben:Geiz ist ja sowas von geil, besonders wenn man das doppelte zahlt.
Da tankt man E10 weils 2 Pfennige billiger ist, handelt sich jede Menge Nebenwirkungen ein und
kauft dann zur Stützung der Werbeindustrie teure Benzinstabilisatoren. löööl
Und weils in der Zeitung steht, muß man das dann ja auch machen.
Der gleiche Schwindel, wie mit dem Bleifreiumbau, nur daß man damit noch mehr abgezockt hat.

Ich tanke in meinem Audi diese Öko-Jauche nicht und meine Awos bekommen Super Plus!!!!
Immer!!!
Gruß clairenc
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Di 13. Okt 2015, 16:27
von Edeltuning
Awojuenger hat geschrieben:Hallo allerseits,
um dem Thema noch mal die Ehre zu geben: Wenn der Tank innen vollständig lackiert ist (z.B. mit handelsüblicher kraftstoffbeständiger Beschichtung) könnt ihr alles mögliche reinschütten ohne dass es das Blech angreift (auch als Werkstattlager für Eierlikör geeignet

). Das ist in Zeiten von Alkohol bei Schrauber UND Sprit die sicherste Lösung speziell für halbjährig stehende Tanks.
Damit zwischen Lack und Blech jedoch keine Korrosion stattfindet ist es NÖTIG, vorherige Rostnester (bevorzugt in Falzen oder Ecken oder Lunkern) chemisch, d.h. durch Säuren zu entfernen. Mechanisch (mit Schrauben, Sand oder Strahlen) ist nur eine Grobreinigung und da auch nur der großen Flächen möglich. Damit die Säure auch jede Falz-Ecke erreichen kann, muss jedweder Dreck auch aus den Falzen raus. Das klappt nach einer Grobreinigung normalerweise nur chemisch mit einer Base.
Base, Säure, Lack sind dann die handelsüblichen Tankversiegelungssets. Die dabei enthaltene Base ist kaum etwas anderes als Abflussfrei mit Waschmittel. Wenns vorher gut sauber war kann man sich das Waschnittel sparen. Als Säure geht auch fast alles (billig zu kaufen) - aber Salzsäure wäre mir zu gefährlich. Am besten beide Füllungen mit einem Edelstahl-Reise-Tauchsieder (für 2fuffzich im Netz) ne Stunde schön warm halten. Unbedingt die Säure GUT ausspülen und den Tank schnell und gründlich trocknen - (Heißluftfön/Kanonenofen/...) - Lack rein, abtropfen lassen - fertig. Außer dem Lack kostet das keine 10Dinger. Dazu kommt, dass z.B. Zitronensäure und Abflussfrei (natürlich hoch verdünnt) über den Hausabfluss entsorgt werden können und auch dürfen. Mehrfachverwendung ist aber möglich.
Im Winter isses dann egal, ob oder wieviel Sprit im Tank bleibt. Nur der Versager sollte leer sein und mit einem Alu-Pflegemittel behandelt.
So mach ich das.
Gruß
Heiner
PS: Könnte mir vorstellen, dass eine Phosphatierung der Essigsäure aus der Ethanolzersetzung nicht standhält.
Essigsäure = Phosphatierung

Wo ist in der Essigsäure Phosphor
Warum nimmt man nicht einfach Por15-Tankversiegelung, (Für die, die kein Internetz haben, es gibt noch Telefonbücher !) arbeitet nach Anwendungsanleitung und alles ist gut

Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Di 13. Okt 2015, 18:37
von akkon
feuereisen hat geschrieben:schraubaudi hat geschrieben:Müsste ja langsam in die Laberecke. Aber warum sind die dann so löchrig? Weil sie jahrelang irgendwo in einer Ecke lagen . Befüllt wäre alles ok weil die Gase vom Sprit keine feuchte Luft reinlassen, ergo auch keinen Sauerstoff. Übrigens ist Eisen der Grundstoff aus dem Stahl gemacht wird, wäre die AWO aus reinem Eisen gäbe es das Forum wohl nicht.

Bodo, bei den neuen Spritsorten gilt das nicht mehr uneingeschränkt.... Bei E 5 oder E 10 gammelt es gern genau dort wo der Sprit steht... Bei einem Tank der jetzt 2 Jahre mit Super (E5) stand habe ich genau dieses beobachten können.... oberhalb des Spritstandes sieht (bei unbeschichtetem Tank) alles super aus - unterhalb/innerhalb des Spritniveaus gammelt es...bei längerer Standzeit lasse ich daher die Ökoplörre ab und lasse den Tank auslüften...
Moin
ich kann Feuereisens Aussage nur bestätigen. Meine Schwalbe stand 4-5 Jahre mit etwas Gemisch im Tank.
Oberhalb des Sprits alles noch wie original, drunter
Hab ihn erstmal zum Waltinger zum Innenbeschichten gebracht. Seine Beschichtung hält in meiner T schon seit einigen Jahren.
NEIN, ich will hier keine Werbung machen
Gruß Ekki
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Di 13. Okt 2015, 20:44
von Edeltuning
Das sind ja völlig neue, unbekannte Vorkommnisse.
Ist denn niemand mit chemischen Kenntnissen hier ?
Wenn wasser im Sprit nicht rostet, was geift dann das Eisen (@schraubaudi-Stahllegierung ! ) an ?
Das Äthanol ? Und mit 2-T-Öl-Mischung auch ?
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Mi 14. Okt 2015, 08:20
von Deleted User 141
Edeltuning hat geschrieben:... Wenn wasser im Sprit nicht rostet,...
Das Wasser rostet auch nicht, weder allein - noch im Sprit ...

bissl verdrückt ausgekehrt? gelle?

.
Früher hat man etwas Spiritus in den Sprit gemacht, so wird u.a. das Wasser gebunden. Aber iss ja schon 5 % Fusel drinn !!!??? ....kopfkratz

Aber ansonsten kann ich das mit dem Sprit im Tank und dann Blech angammeln, nicht bestätigen...
Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Mi 14. Okt 2015, 16:45
von Edeltuning
Warum hatte ich das blos vorher schon gewußt, daß mir einer wegen dem verrosten von Wasser kommt
Früher hat man zwar Spiritus in den Tank gekippt...aber warum, entzieht sich meinem Verständnis.
Spiritus ist leider im Sprit nicht lösbar, ebenso klappt das mit dem Zucker auch nicht.

Re: Tankinnenbeschichtung
Verfasst: Mi 14. Okt 2015, 17:26
von renato
Edeltuning hat geschrieben:Warum hatte ich das blos vorher schon gewußt, daß mir einer wegen dem verrosten von Wasser kommt
Früher hat man zwar Spiritus in den Tank gekippt...aber warum, entzieht sich meinem Verständnis.
Spiritus ist leider im Sprit nicht lösbar, ebenso klappt das mit dem Zucker auch nicht.

Hallo Edel,
da bin ich auch mal wieder online und kann da eventuell mit einer Erklärung aushelfen. Den Alkohol haben wir damals nur im Winter reingeschüttet (nur ein kleinen Schluck ;o)) um die paar Wassertropfen im Benzin am gefrieren zu hindern. Dass hätte sonst Probleme bereiten können, im Gegensatz zum flüssigen Wasser.
Grüße
Der Renato