Re: Kupplung Schleifpunkt einstellen
Verfasst: Di 20. Mai 2014, 13:47
... stell dir den Bowdenzug und dessen Prinzip vor...
man verschiebt die Seele gegenüber der Hülle und kann damit eine Kraft und eine Bewegung hervorrufen.
Für die mögliche Bewegung und den Bewegungsweg ist die Lage der Einspannpunkte Seele vs. Hülle sowie das Längenverhältnis der Einspannpunkte der Seelen und der Einspannpunkte der Hülle entscheidend.
-->
Seele schaut an beiden Seiten gleichlang raus = maximal möglicher Weg,
Einspannpunkt der Seele ist auf einer Seite direkt am Einspannpunkt der Hülle = gar kein Weg;
(meint hier natürlich die Verschiebbarkeit der Einspannpunkte - also z.B. der verfügbare Weg am Griff zwischen "losgelassen" und "voll angezogen" )
kurze Hülle vs. lange Seele = lange mögliche Bewegung,
Seele genauso lang wie Hülle = gar kein Bewegungsweg mehr möglich
Mit der Schraube "verlängert" oder "verkürzt" man die Hülle künstlich. Damit erreicht man dann z.B. beim "verlängern" ja soetwas wie ein "Vorspannen" - die Seele wird quasi schon ein Stück gezogen, weil sich die Einklemmpunkte der Hülle in Richtung Einklemmpunkte der Seele verschieben.
(Beim Verkürzen der Hülle per Schraube ergibt sich natürlich genau das Gegenteil)
An welcher Seite die Hülle dabei länger ode kürzer wird ist daher vollkommen egal.
Die Schraube am Handhebel hat GENAU die gleiche Wirkung wie die am Rahmen.
Auch der Hebel am Getriebe hat eigentlich die gleiche prinzipielle Wirkung.
Durch die Hebelverhältnisse ist allerdings die "Auswirkung" einer Umdrehung der Einstellschraube dort viel größer als eine Umdrehung der Hohlschraube am Rahmen (oder am Griff).
Deswegen erst am Getriebe brauchbar voreinstellen, dann an der Hohlschraube des Bowdenzuges (egal wo die ist) nachstellen.....
VG! Micha
man verschiebt die Seele gegenüber der Hülle und kann damit eine Kraft und eine Bewegung hervorrufen.
Für die mögliche Bewegung und den Bewegungsweg ist die Lage der Einspannpunkte Seele vs. Hülle sowie das Längenverhältnis der Einspannpunkte der Seelen und der Einspannpunkte der Hülle entscheidend.
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Seele schaut an beiden Seiten gleichlang raus = maximal möglicher Weg,
Einspannpunkt der Seele ist auf einer Seite direkt am Einspannpunkt der Hülle = gar kein Weg;
(meint hier natürlich die Verschiebbarkeit der Einspannpunkte - also z.B. der verfügbare Weg am Griff zwischen "losgelassen" und "voll angezogen" )
kurze Hülle vs. lange Seele = lange mögliche Bewegung,
Seele genauso lang wie Hülle = gar kein Bewegungsweg mehr möglich
Mit der Schraube "verlängert" oder "verkürzt" man die Hülle künstlich. Damit erreicht man dann z.B. beim "verlängern" ja soetwas wie ein "Vorspannen" - die Seele wird quasi schon ein Stück gezogen, weil sich die Einklemmpunkte der Hülle in Richtung Einklemmpunkte der Seele verschieben.
(Beim Verkürzen der Hülle per Schraube ergibt sich natürlich genau das Gegenteil)
An welcher Seite die Hülle dabei länger ode kürzer wird ist daher vollkommen egal.
Die Schraube am Handhebel hat GENAU die gleiche Wirkung wie die am Rahmen.
Auch der Hebel am Getriebe hat eigentlich die gleiche prinzipielle Wirkung.
Durch die Hebelverhältnisse ist allerdings die "Auswirkung" einer Umdrehung der Einstellschraube dort viel größer als eine Umdrehung der Hohlschraube am Rahmen (oder am Griff).
Deswegen erst am Getriebe brauchbar voreinstellen, dann an der Hohlschraube des Bowdenzuges (egal wo die ist) nachstellen.....
VG! Micha